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Was soll unser nächster Social-Media-Beitrag zeigen?

Ein Abschiedsraum, eine Veranstaltung oder eine offene Stelle: Gute Themen liegen in der Arbeit Ihres Hauses. Ein Redaktionsplan hält fest, welche Information und welches Material dafür noch fehlen.

Thema, benötigtes Material, fachliche Freigabe und Veröffentlichung gemeinsam planen.

Ein leerer Monatsplan verführt dazu, erst einmal Veröffentlichungstermine zu füllen. Für ein Bestattungshaus ist die bessere Ausgangsfrage: Was möchten wir erklären, und was muss ein Leser danach wissen? Ein Beitrag über den Abschiedsraum braucht andere Angaben als eine Einladung zum Vorsorgeabend.

Beispiel: Einen Abschiedsraum verständlich vorstellen

Ein Gedankenbeispiel: Ihr Haus möchte zeigen, wie Angehörige in einem eigenen Raum Abschied nehmen können. Dazu passt ein aktuelles Bild des leeren Raumes. Der Text beschreibt die tatsächlich vorhandenen Möglichkeiten und erklärt, wie ein Termin vereinbart wird.

Die Aussage „Raum für einen persönlichen Abschied“ allein hilft noch wenig. Interessant wird sie durch das, was bei Ihnen konkret möglich ist: Welche Gestaltung können Angehörige besprechen? Welche Fragen lassen sich vor einem Besuch klären? Diese Angaben müssen aus Ihrem Haus kommen und zutreffen.

Für diesen Beitrag braucht es weder Bilder einer tatsächlichen Abschiednahme noch Angaben zu einem Sterbefall. Der leere Raum und eine verständliche Erklärung können den Zweck bereits erfüllen.

Bei jedem Thema fehlen andere Informationen

Ein Vorsorgeabend braucht Thema, Termin, Ort, mögliche Kosten und einen Anmeldeweg. Eine Stellenanzeige braucht Aufgaben, Arbeitszeit, Voraussetzungen und eine erreichbare Kontaktperson. Ein Teambeitrag sollte erklären, welche Arbeit die vorgestellte Person im Institut übernimmt, sofern sie vorgestellt werden möchte.

Material und Freigabe gehören zum selben Plan

Ein einfacher Redaktionsplan verbindet das Thema mit der benötigten Zuarbeit: Wer liefert die Angaben, woher kommt das Bild, wer prüft den Entwurf und wann muss er vorliegen? Der Veröffentlichungstermin ergibt erst Sinn, wenn diese Vorbereitung möglich ist.

Bei externer Betreuung lässt sich daran die Arbeitsteilung festmachen. „Wir liefern einen fertigen Text samt Bild“ ist ein anderer Auftrag als „Wir nennen das Thema, Sie führen das Gespräch und erstellen den Entwurf“. Beides kann passen; der Plan sollte den tatsächlichen Auftrag abbilden.

Der Beitrag endet nicht mit dem Veröffentlichen

Wenn eine Einladung Fragen auslöst, muss eine Antwort rechtzeitig möglich sein. Fehlt nach einer Raumvorstellung immer wieder dieselbe Angabe, kann sie auf der Website ergänzt werden. Dafür braucht es im Haus eine Person, die Rückfragen wahrnimmt und weitergibt.

In der Textvorlage für die Beitragsplanung stehen Thema, Aussage, Material, Freigabe und Kontaktweg nebeneinander. Ein ausgefülltes Beispiel zum Abschiedsraum zeigt den Zusammenhang. Der leere Abschnitt lässt sich für weitere Themen kopieren.

Vorlage für einen Social-Media-Beitrag

Aussage, Bildmaterial, Freigabe und Kontaktweg verbinden. Mit einem ausgefüllten Beispiel zum Abschiedsraum.

Textvorlage herunterladen ↓

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