{"site":"pietaet.org","url":"https://pietaet.org/","language":"de-DE","items":[{"id":"startseite","url":"https://pietaet.org/","type":"page","title":"Aufklärung und Orientierung für Bestatter","description":"Entwicklungen und Angebote einordnen, Leistungen und Kosten verstehen: Hintergrundwissen und Entscheidungshilfen für Bestatter. Kostenlos und ohne Anmeldung.","language":"de-DE","category":"pietaet.org","author":"Redaktion pietaet.org","content_html":"<section class=\"hero\"><div class=\"shell hero-grid\"><div><p class=\"eyebrow\">Für Bestattungsunternehmen in Deutschland</p><h1>Aufklärung und Orientierung für Bestatter</h1><p class=\"lead\">Als Bestatter beobachten wir Entwicklungen und Angebote in unserer Branche. Wir erläutern fachliche und wirtschaftliche Hintergründe zu Software, Marketing und Social Media: Welche Unterstützung ist tatsächlich nutzbar, was umfasst eine Leistung und welche Kosten entstehen? Beiträge und Arbeitshilfen geben Ihnen konkrete Ansatzpunkte für Entscheidungen im eigenen Haus.</p><p>Im <a href=\"/branchenblick/\">Branchenblick</a> finden Sie Verbände, Fachmedien und Messen, um Entwicklungen weiterzuverfolgen und fachliche Fragen zu vertiefen.</p><div class=\"actions\"><a class=\"btn\" href=\"/wissen/\">Was digitale Hilfsmittel leisten können →</a><a class=\"btn secondary\" href=\"/angebote-pruefen/\">Ein Marketingangebot verstehen</a></div></div><aside class=\"hero-side\"><h2>Ein Angebot liegt auf dem Tisch?</h2><p>Bevor Sie unterschreiben, sollte klar sein, welche Arbeit übernommen wird und was bei Ihrem Team bleibt.</p><a class=\"quick-link\" href=\"/marketing/social-media-pakete/\">Social-Media-Pakete: Was bekommen Sie für Ihr Geld? <span aria-hidden=\"true\">→</span></a><a class=\"quick-link\" href=\"/marketing/google-unternehmensprofil/\">Google-Unternehmensprofil: Was ist kostenlos? <span aria-hidden=\"true\">→</span></a><a class=\"quick-link\" href=\"/angebote-pruefen/kostenbestandteile/\">Welche Kosten kommen zum Monatspreis hinzu? <span aria-hidden=\"true\">→</span></a></aside></div></section>\n<section class=\"section\"><div class=\"shell\"><div class=\"section-head\"><div><h2>Entscheidungen und veranlasste Arbeiten im Blick behalten</h2><p>Welcher Sarg oder welche Urne ist vorgesehen? Wer spricht, wird eine Trauerhalle genutzt, was ist wegen Blumen und Rentenabmeldung bereits veranlasst? Digitale Hilfsmittel können diese Angaben dem jeweiligen Sterbefall zuordnen und den Bearbeitungsstand nachvollziehbar machen.</p></div></div><div class=\"cards\"><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Digitalisierung</span><span>2 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/wissen/digitalisierung/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/digital-ueberblick.svg\" alt=\"Drei Angaben zum Sterbefall unterscheiden: Was ist vorgesehen, wer kümmert sich darum und was ist noch offen?\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/wissen/digitalisierung/\">Was lässt sich im Bestattungshaus sinnvoll digital unterstützen?</a></h3><p>Eine digitale Übersicht kann zeigen, welche Entscheidungen zum Sterbefall getroffen sind, wer welche Arbeit veranlasst hat und was noch offen ist. Für die Softwareauswahl zählt, wie leicht Ihr Team diese Angaben findet und aktualisiert.</p><a class=\"text-link\" href=\"/wissen/digitalisierung/\">Beitrag lesen →</a></article><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Digitalisierung</span><span>3 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/wissen/digitalisierung/software-auswaehlen/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/softwarewechsel.svg\" alt=\"Bei einer Softwarevorführung Funktionen, Datenübernahme, Einarbeitung und Sicherung prüfen.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/wissen/digitalisierung/software-auswaehlen/\">Welche Software hilft unserem Team tatsächlich weiter?</a></h3><p>Eine Vorführung sollte zeigen, wie Entscheidungen, veranlasste Arbeiten und offene Punkte zu einem Sterbefall erkennbar bleiben. Dazu gehören auch die Grenzen der Anwendung und der Aufwand für die Einführung.</p><a class=\"text-link\" href=\"/wissen/digitalisierung/software-auswaehlen/\">Beitrag lesen →</a></article></div></div></section><section class=\"section white\"><div class=\"shell\"><div class=\"section-head\"><div><h2>Welche Unterstützung braucht Ihr Haus beim Marketing?</h2><p>Eine offene Stelle verlangt andere Inhalte als ein Vorsorgeabend. Und ein Paket mit fertigen Vorlagen übernimmt andere Arbeit als jemand, der Ihr Haus besucht, fotografiert und Texte vorbereitet. Diese Unterschiede entscheiden darüber, ob eine Leistung zu Ihrem Bedarf passt.</p></div></div><div class=\"cards\"><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Marketing</span><span>3 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/marketing/ziele-positionierung/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/marketing-anlaesse.svg\" alt=\"Kontakt, Abschiedsräume, Personalsuche und Veranstaltungen verlangen unterschiedliche Marketinginhalte.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/marketing/ziele-positionierung/\">Welche Marketingmaßnahme braucht unser Bestattungshaus?</a></h3><p>Eine Stellenanzeige, ein auffindbarer Kontakt und die Vorstellung der Abschiedsräume erfüllen verschiedene Aufgaben. Welche Unterstützung passt, hängt davon ab, was Ihrem Haus gerade fehlt.</p><a class=\"text-link\" href=\"/marketing/ziele-positionierung/\">Beitrag lesen →</a></article><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Marketing &amp; Social Media</span><span>9 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/marketing/social-media-pakete/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/marketing-arbeitsteilung.svg\" alt=\"Gedankenbeispiel Abschiedsraum: Angebot A setzt Fotos und Text des Instituts voraus; Angebot B enthält die Erstellung.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/marketing/social-media-pakete/\">Zwölf Beiträge im Monat – was bekommen Sie dafür?</a></h3><p>Vorlagen, einzelne Aufträge oder laufende Betreuung: So finden Sie heraus, welche Unterstützung Ihr Bestattungshaus braucht und was Sie vor der Beauftragung klären sollten.</p><a class=\"text-link\" href=\"/marketing/social-media-pakete/\">Beitrag lesen →</a></article><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Social Media</span><span>3 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/social-media/sinnvoll-oder-nicht/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/social-media-entscheidung.svg\" alt=\"Ein eigener Auftritt braucht einen Anlass, Material aus dem Haus und verlässliche Betreuung.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/social-media/sinnvoll-oder-nicht/\">Braucht unser Bestattungshaus Facebook oder Instagram?</a></h3><p>Ein eigener Auftritt kann Räume, Menschen und Veranstaltungen sichtbar machen. Er braucht aber Inhalte aus Ihrem Haus und jemanden, der sich um Rückfragen kümmert.</p><a class=\"text-link\" href=\"/social-media/sinnvoll-oder-nicht/\">Beitrag lesen →</a></article></div></div></section><section class=\"band\"><div class=\"shell band-row\"><div><h2>Offene Fragen für das nächste Gespräch festhalten</h2><p>Die Vorlagen helfen bei der Softwarevorführung, beim Vergleich eines Marketingangebots und bei der Vorbereitung eigener Beiträge. Sie enthalten Beispiele und Platz für die Angaben Ihres Hauses.</p></div><a class=\"btn secondary\" href=\"/arbeitshilfen/\">Vorlagen herunterladen →</a></div></section>\n<section class=\"section\"><div class=\"shell intro-grid\"><div><h2>Warum pietaet.org kostenlos ist</h2><p>Wir sind überzeugt, dass Information, Hintergrundwissen und Aufklärung kostenlos zugänglich sein müssen. Deshalb stellen wir die Beiträge und Arbeitshilfen auf pietaet.org kostenlos und ohne Anmeldung zur Verfügung.</p><a class=\"text-link\" href=\"/ueber/\">Über pietaet.org →</a></div><div><h2>PietätPro, IMTO und Friedhof.city</h2><p>Auch diese Angebote stammen von uns: für den Überblick über Sterbefälle, die Koordination von Überführungen und die regionale Darstellung von Instituten.</p><a class=\"text-link\" href=\"/apps/\">Unsere Angebote kennenlernen →</a></div></div></section>","content_text":"Für Bestattungsunternehmen in Deutschland\n\nAufklärung und Orientierung für Bestatter\n\nAls Bestatter beobachten wir Entwicklungen und Angebote in unserer Branche. Wir erläutern fachliche und wirtschaftliche Hintergründe zu Software, Marketing und Social Media: Welche Unterstützung ist tatsächlich nutzbar, was umfasst eine Leistung und welche Kosten entstehen? Beiträge und Arbeitshilfen geben Ihnen konkrete Ansatzpunkte für Entscheidungen im eigenen Haus.\n\nIm Branchenblick finden Sie Verbände, Fachmedien und Messen, um Entwicklungen weiterzuverfolgen und fachliche Fragen zu vertiefen.\nWas digitale Hilfsmittel leisten können →Ein Marketingangebot verstehen\nEin Angebot liegt auf dem Tisch?\n\nBevor Sie unterschreiben, sollte klar sein, welche Arbeit übernommen wird und was bei Ihrem Team bleibt.\nSocial-Media-Pakete: Was bekommen Sie für Ihr Geld? →Google-Unternehmensprofil: Was ist kostenlos? →Welche Kosten kommen zum Monatspreis hinzu? →\n\nEntscheidungen und veranlasste Arbeiten im Blick behalten\n\nWelcher Sarg oder welche Urne ist vorgesehen? Wer spricht, wird eine Trauerhalle genutzt, was ist wegen Blumen und Rentenabmeldung bereits veranlasst? Digitale Hilfsmittel können diese Angaben dem jeweiligen Sterbefall zuordnen und den Bearbeitungsstand nachvollziehbar machen.\n\nDigitalisierung2 Min.\nWas lässt sich im Bestattungshaus sinnvoll digital unterstützen?\n\nEine digitale Übersicht kann zeigen, welche Entscheidungen zum Sterbefall getroffen sind, wer welche Arbeit veranlasst hat und was noch offen ist. Für die Softwareauswahl zählt, wie leicht Ihr Team diese Angaben findet und aktualisiert.\nBeitrag lesen →\n\nDigitalisierung3 Min.\nWelche Software hilft unserem Team tatsächlich weiter?\n\nEine Vorführung sollte zeigen, wie Entscheidungen, veranlasste Arbeiten und offene Punkte zu einem Sterbefall erkennbar bleiben. Dazu gehören auch die Grenzen der Anwendung und der Aufwand für die Einführung.\nBeitrag lesen →\n\nWelche Unterstützung braucht Ihr Haus beim Marketing?\n\nEine offene Stelle verlangt andere Inhalte als ein Vorsorgeabend. Und ein Paket mit fertigen Vorlagen übernimmt andere Arbeit als jemand, der Ihr Haus besucht, fotografiert und Texte vorbereitet. Diese Unterschiede entscheiden darüber, ob eine Leistung zu Ihrem Bedarf passt.\n\nMarketing3 Min.\nWelche Marketingmaßnahme braucht unser Bestattungshaus?\n\nEine Stellenanzeige, ein auffindbarer Kontakt und die Vorstellung der Abschiedsräume erfüllen verschiedene Aufgaben. Welche Unterstützung passt, hängt davon ab, was Ihrem Haus gerade fehlt.\nBeitrag lesen →\n\nMarketing & Social Media9 Min.\nZwölf Beiträge im Monat – was bekommen Sie dafür?\n\nVorlagen, einzelne Aufträge oder laufende Betreuung: So finden Sie heraus, welche Unterstützung Ihr Bestattungshaus braucht und was Sie vor der Beauftragung klären sollten.\nBeitrag lesen →\n\nSocial Media3 Min.\nBraucht unser Bestattungshaus Facebook oder Instagram?\n\nEin eigener Auftritt kann Räume, Menschen und Veranstaltungen sichtbar machen. Er braucht aber Inhalte aus Ihrem Haus und jemanden, der sich um Rückfragen kümmert.\nBeitrag lesen →\n\nOffene Fragen für das nächste Gespräch festhalten\n\nDie Vorlagen helfen bei der Softwarevorführung, beim Vergleich eines Marketingangebots und bei der Vorbereitung eigener Beiträge. Sie enthalten Beispiele und Platz für die Angaben Ihres Hauses.\nVorlagen herunterladen →\n\nWarum pietaet.org kostenlos ist\n\nWir sind überzeugt, dass Information, Hintergrundwissen und Aufklärung kostenlos zugänglich sein müssen. Deshalb stellen wir die Beiträge und Arbeitshilfen auf pietaet.org kostenlos und ohne Anmeldung zur Verfügung.\nÜber pietaet.org →\nPietätPro, IMTO und Friedhof.city\n\nAuch diese Angebote stammen von uns: für den Überblick über Sterbefälle, die Koordination von Überführungen und die regionale Darstellung von Instituten.\nUnsere Angebote kennenlernen →","social_image":"https://pietaet.org/media/auto-1880908a4d564477ac01ab76f9e38e13.jpg","sources":[],"datePublished":"2026-11-06T19:53:20+01:00","dateModified":"2026-11-06T19:53:20+01:00"},{"id":"akademie","url":"https://pietaet.org/akademie/","type":"page","title":"Software auswählen, Marketing beauftragen und Ergebnisse einordnen","description":"Software und Marketing fundiert beurteilen: Datenübernahme, Teamrechte, Sicherung, Leistungsumfang, Kosten und Auswertung verständlich erklärt.","language":"de-DE","category":"Wissen vertiefen","author":"Redaktion pietaet.org","content_html":"<section class=\"page-head\"><div class=\"shell\"><nav class=\"breadcrumbs\" aria-label=\"Brotkrumennavigation\"><a href=\"/\">Start</a><span>/</span><span>Wissen vertiefen</span></nav><p class=\"eyebrow\">Wissen vertiefen</p><h1>Software auswählen, Marketing beauftragen und Ergebnisse einordnen</h1><p class=\"lead\">Datenübernahme, Teamrechte und Sicherung bestimmen den Nutzen einer Software mit. Bei Marketing und Social Media zählen Leistungsumfang, Gesamtkosten, eigene Zuarbeit und die Frage, was die gemeldeten Zahlen tatsächlich aussagen.</p></div></section><div class=\"shell learning-page\">\n<nav class=\"learning-topics\" aria-label=\"Themen in Wissen vertiefen\" id=\"vertiefung-themen\">\n  <a href=\"#softwareauswahl\">Softwareauswahl und Teamrechte</a>\n  <a href=\"#datenuebernahme\">Datenübernahme, Export und Sicherung</a>\n  <a href=\"#marketingkosten\">Marketingleistungen und Gesamtkosten</a>\n  <a href=\"#google-seo\">Google-Profil, SEO und Anzeigen</a>\n  <a href=\"#social-media-inhalte\">Social-Media-Inhalte und Betreuung</a>\n  <a href=\"#auswertung\">Kennzahlen und Auswertung</a>\n  <a href=\"#zugaenge-rechte\">Zugänge, Nutzungsrechte und Anbieterwechsel</a>\n</nav>\n\n<section class=\"learning-chapter\" aria-label=\"Softwareauswahl und Teamrechte\">\n<article class=\"prose\">\n<h2 id=\"softwareauswahl\">Welche Software hilft bei der Organisation im Bestattungshaus?</h2>\n<p>Eine lange Funktionsliste lässt sich schwer bewerten, solange unklar bleibt, wie die einzelnen Angaben zusammenhängen. Bei Sarg oder Urne, Trauerredner oder Pfarrer, Trauerhalle, Verabschiedung am Grab, Blumen und Rentenabmeldung kommt es auf die Zuordnung zum jeweiligen Sterbefall an: Was ist vorgesehen, was wurde bereits veranlasst und was ist noch offen? Die Anwendung muss diese Auskünfte zusammenführen.</p>\n<h3>Angabe, Aufgabe und Zuständigkeit sind verschiedene Informationen</h3>\n<p>Die Auswahl eines Sarges beschreibt eine Festlegung. Ein Aufgabenstatus beschreibt dagegen den Stand einer Bearbeitung. Die zugeordnete Person sagt, wer dafür zuständig ist. Werden diese Informationen nur in einem freien Notizfeld gesammelt, können sie zwar nachgelesen werden; eine gezielte Übersicht über offene Aufgaben oder Zuständigkeiten setzt jedoch entsprechend auswertbare Angaben voraus.</p>\n<div class=\"table-wrap\"><table aria-label=\"Angaben für den Vergleich einer Software\"><thead><tr><th scope=\"col\">Information</th><th scope=\"col\">Was bei der Softwareauswahl daran wichtig ist</th></tr></thead><tbody>\n<tr><th scope=\"row\">Festlegung</th><td>Die vorgesehene Bestattungsart und die dazugehörigen Angaben müssen lesbar zusammenstehen. Änderungen sollen an der aktuellen Darstellung erkennbar sein.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Bearbeitungsstand</th><td>Offene, begonnene und abgeschlossene Aufgaben sollen unterscheidbar und in einer Übersicht auffindbar sein.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Zuständigkeit</th><td>Eine zuständige Person und die Person, die eine Bearbeitung tatsächlich abgeschlossen hat, können unterschiedliche Angaben sein. Der Funktionsumfang muss erkennen lassen, was davon erfasst wird.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Termin</th><td>Ein geplanter Termin, eine Erinnerung und eine fachlich zu beachtende Frist haben unterschiedliche Bedeutungen. Die Bezeichnung und Herkunft eines Datums müssen in der Anwendung verständlich sein.</td></tr>\n</tbody></table></div>\n<p>Bei mehreren gleichzeitig bearbeiteten Sterbefällen kommt eine weitere Frage hinzu: Kann das Team offene Aufgaben nach Person oder Bearbeitungsstand überblicken, oder muss dafür jede einzelne Akte geöffnet werden? Beide Darstellungen können dieselben Grunddaten enthalten. Der Unterschied liegt im Aufwand, die benötigte Auskunft zu finden.</p>\n<h3>Rollennamen allein erklären die Zugriffsrechte nicht</h3>\n<p>Eine Rolle wie „Sachbearbeitung“ ist zunächst eine Zusammenstellung von Berechtigungen. Entscheidend sind die einzelnen Freigaben: Sterbefälle anlegen, bearbeiten oder löschen, Unterlagen hochladen, vertrauliche Dokumente einsehen und Berichte ausgeben. Wer Angaben bearbeiten darf, muss deshalb noch nicht automatisch auch löschen oder sämtliche Dokumente öffnen dürfen.</p>\n<p>In unserer Anwendung PietätPro gibt es vier Rollenvorlagen und acht je Benutzer einstellbare Berechtigungen. Das ist ein konkreter Ansatz, um Teamzugänge zu unterscheiden. Für einen Softwarevergleich bleibt außerdem wichtig, auf welcher Ebene Rechte gelten: für Funktionen, Datenbereiche oder einzelne Felder. Die <a href=\"https://pietaetpro.de/funktionen.html#benutzer-rechte\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">PietätPro-Funktionsübersicht</a> beschreibt die dort vorhandenen Rollen und Mitarbeiterrechte.</p>\n<h3>Eine Vorführung muss auch Änderungen zeigen</h3>\n<p>Eine fertig ausgefüllte Ansicht zeigt das Ergebnis einer Eingabe. Noch offen bleibt dabei, wie eine fehlerhafte Angabe berichtigt wird, wie eine Aufgabe zugeordnet wird und wie andere Berechtigte die Änderung sehen. Ebenso wichtig ist die Suche: Nach welchen Angaben kann gesucht werden, welche Filter stehen bereit und wie werden abgeschlossene Vorgänge wiedergefunden?</p>\n<p>Ein Vergleich wird aussagekräftiger, wenn dieselben Anforderungen bei allen Anwendungen betrachtet werden. Eine fehlende Funktion sollte als fehlend festgehalten werden; eine angekündigte Erweiterung gehört mit ihrem noch offenen Liefertermin gesondert daneben. So wird sichtbar, welche Arbeit bereits mit dem vorhandenen Funktionsumfang möglich ist.</p>\n<p class=\"learning-related\"><a href=\"/wissen/digitalisierung/software-auswaehlen/\">Softwarevorführung und Einführung vorbereiten →</a> <a href=\"/downloads/digitalisierung-checkliste.txt\" download>Besprechungsvorlage herunterladen ↓</a></p>\n</article></section>\n\n<section class=\"learning-chapter\" aria-label=\"Datenübernahme, Export und Sicherung\">\n<article class=\"prose\">\n<h2 id=\"datenuebernahme\">Was beim Softwarewechsel mit den vorhandenen Daten passiert</h2>\n<p>Bei einem Wechsel müssen Inhalt und Zuordnung gemeinsam betrachtet werden. Eine übernommene Liste mit Namen hilft wenig, wenn zugehörige Aufgaben, Termine oder Dokumente anschließend nicht mehr zugeordnet werden können. Zum Umfang einer Datenübernahme gehören deshalb die Datensätze selbst, ihre Verknüpfungen und die Dateien, auf die sie verweisen.</p>\n<h3>Ein Probeimport zeigt mehr als die Zusage „Datenübernahme möglich“</h3>\n<p>Für einen Probeimport wird eine begrenzte Auswahl geeigneter Testdaten in die neue Anwendung übernommen. Daran lässt sich erkennen, wie Namen, Datumsangaben, mehrzeilige Notizen und Zuordnungen ankommen. Wichtig ist auch, was ausgelassen wird: Ein Import kann Stammdaten übernehmen und Aufgaben oder Dokumente unberücksichtigt lassen. Der Begriff „Import“ allein legt den Umfang nicht fest.</p>\n<p>Die Leistung des Anbieters sollte deshalb benennen, aus welchem vorhandenen System welche Angaben übernommen werden, wer die Zuordnung vorbereitet und wer das Ergebnis kontrolliert. Nacharbeiten gehören zum Einführungsaufwand. Werden neue Einträge zwischen Probeimport und endgültiger Übernahme im alten System ergänzt, braucht auch dieser spätere Datenstand eine festgelegte Behandlung.</p>\n<h3>Lesbare Ausgabe, Datenexport und Sicherung erfüllen verschiedene Zwecke</h3>\n<div class=\"table-wrap\"><table aria-label=\"Unterschiede zwischen Ausgabe, Export und Sicherung\"><thead><tr><th scope=\"col\">Ausgabe</th><th scope=\"col\">Wofür sie brauchbar ist und was zusätzlich benötigt wird</th></tr></thead><tbody>\n<tr><th scope=\"row\">PDF-Ansicht</th><td>Bewahrt eine lesbare Darstellung zum Nachschlagen oder Drucken. Für eine automatische Übernahme in eine andere Anwendung werden häufig zusätzlich strukturierte Daten gebraucht.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">CSV-Tabelle</th><td>Gibt Angaben in Zeilen und Spalten aus. Bedeutung der Spalten, Datumsschreibweise und die Verbindung zu weiteren Datensätzen müssen erkennbar sein. Dokumentdateien benötigen eine gesonderte Ausgabe.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Dateipaket</th><td>Enthält heruntergeladene Dokumente oder Bilder. Eine Zuordnungsliste macht nachvollziehbar, welche Datei zu welchem Datensatz gehört und welche Bezeichnung sie in der Anwendung hatte.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Sicherung</th><td>Dient der Wiederherstellung eines früheren Datenstands. Sie braucht ein geeignetes Wiederherstellungsverfahren; die bloße Existenz einer Sicherungsdatei sagt noch nichts über deren Nutzbarkeit aus.</td></tr>\n</tbody></table></div>\n<p>Ein Anbieter kann mehrere dieser Ausgaben anbieten. Für die Auswahl zählt der tatsächlich enthaltene Umfang: nur der gerade geöffnete Vorgang oder der gesamte vereinbarte Bestand, mit oder ohne Dokumente, Aufgaben und Verknüpfungen. Dazu gehören das Dateiformat, die Berechtigung zum Export und mögliche Kosten einer Gesamtausgabe.</p>\n<h3>Synchronisierung und Datensicherung auseinanderhalten</h3>\n<p>Synchronisierung hält Datenbestände auf mehreren Geräten oder zwischen Gerät und Server auf demselben Stand. Dabei können auch fehlerhafte Änderungen weitergegeben werden. Eine Sicherung soll dagegen einen früheren Stand zur Wiederherstellung bereithalten. Der technische Unterschied wird im <a href=\"https://www.km.bayern.de/gestalten/digitalisierung/datensicherheit/datensicherung\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Informationsangebot des Bayerischen Kultusministeriums zur Datensicherung</a> erläutert.</p>\n<p>Für die Beauftragung lassen sich vier Angaben konkret festhalten: welche Daten gesichert werden, in welchen Abständen Sicherungen entstehen, wie lange frühere Stände verfügbar bleiben und wer eine Wiederherstellung ausführt. Hinzu kommt, ob einzelne versehentlich gelöschte Inhalte oder nur ein vollständiger Datenbestand zurückgespielt werden können. Eine erprobte Wiederherstellung macht den Nutzen dieser Vereinbarung überprüfbar.</p>\n<h3>Der Wechsel braucht einen eindeutigen Datenstand</h3>\n<p>Solange alte und neue Anwendung parallel gepflegt werden, können unterschiedliche Fassungen entstehen. Für die Einführung ist deshalb festzulegen, wo neue Angaben ab einem bestimmten Zeitpunkt erfasst werden und wie bis dahin entstandene Ergänzungen übernommen werden. Eine zeitlich begrenzte Übergangsphase braucht einen Abschluss, damit die doppelte Pflege nicht dauerhaft zusätzliche Arbeit erzeugt.</p>\n<p class=\"learning-related\"><a href=\"/wissen/digitalisierung/software-auswaehlen/\">Einrichtung, Einweisung und Datenübernahme im Angebot beurteilen →</a></p>\n</article></section>\n\n<section class=\"learning-chapter\" aria-label=\"Marketingleistungen und Gesamtkosten\">\n<article class=\"prose\">\n<h2 id=\"marketingkosten\">Welche Arbeit ein Marketingangebot für den Preis übernimmt</h2>\n<p>Ein Fototermin, die Überarbeitung einer Leistungsseite und eine laufende Social-Media-Betreuung sind unterschiedliche Aufträge. Auch innerhalb eines monatlichen Pakets kann die Arbeitsteilung stark variieren. Wer fertige Vorlagen erhält, braucht andere Unterstützung im eigenen Haus als bei einem Auftrag, der Gespräch, Aufnahmen, Text und Veröffentlichung umfasst.</p>\n<h3>Vom Paketnamen zur vereinbarten Leistung</h3>\n<p>Eine Leistungsbeschreibung wird beurteilbar, wenn das Ergebnis und die dafür übernommenen Arbeiten benannt sind. Bei einem Beitrag über die Abschiedsräume gehören beispielsweise Themenabstimmung, vorhandene oder neu erstellte Bilder, Text, Korrekturen und Veröffentlichung zu den besprechbaren Bestandteilen. Welche davon beauftragt werden, bestimmt den Umfang der Leistung.</p>\n<div class=\"table-wrap\"><table aria-label=\"Unterschiedliche Formen der Marketingunterstützung\"><thead><tr><th scope=\"col\">Unterstützung</th><th scope=\"col\">Arbeitsteilung und Konsequenz für Ihr Institut</th></tr></thead><tbody>\n<tr><th scope=\"row\">Vorlagen</th><td>Ein Gestaltungs- oder Textgerüst wird geliefert. Für die Verwendung braucht es eine Auswahl, Angaben zum eigenen Haus und die vereinbarte Anpassung. Entscheidend ist, wer diese Bearbeitung übernimmt und ob sie im Preis enthalten ist.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Einzelauftrag</th><td>Ein bestimmtes Ergebnis wird vereinbart, etwa Fotos oder eine ausgearbeitete Seite. Weitere Themen und spätere Änderungen sind gesondert zu betrachten.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Laufende Betreuung</th><td>Wiederkehrende Aufgaben werden übernommen. Art, Häufigkeit und Umfang dieser Arbeit sowie die benötigte Zuarbeit bleiben auch bei einem Monatspreis einzeln zu beschreiben.</td></tr>\n</tbody></table></div>\n<p>Für einen Angebotsvergleich reicht „individuell“ als Kennzeichnung nicht aus. Ein Text kann aus allgemeinen Vorlagen angepasst oder nach einem Gespräch mit Ihrem Haus neu geschrieben werden. Der Unterschied liegt unter anderem darin, wer Informationen beschafft und welche Abstimmung im Preis enthalten ist.</p>\n<h3>Die Gesamtkosten haben mehrere Bestandteile</h3>\n<div class=\"table-wrap\"><table aria-label=\"Bestandteile der Marketingkosten\"><thead><tr><th scope=\"col\">Kostenposition</th><th scope=\"col\">Welche Vereinbarung den Betrag bestimmt</th></tr></thead><tbody>\n<tr><th scope=\"row\">Einrichtung</th><td>Einmalige Gestaltung, Kontoeinrichtung, Übernahme vorhandener Inhalte oder Vorbereitung von Vorlagen. Bereits vorhandenes Material kann den benötigten Umfang verändern.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Betreuung</th><td>Die vereinbarte regelmäßige Arbeit und die Anzahl berechneter Monate. Eine Mindestlaufzeit kann Zahlungen auch dann binden, wenn das Vorhaben kürzer geplant ist.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Produktion</th><td>Neue Fotos, Videos, zusätzliche Texte oder weitere Korrekturrunden. „Bei Bedarf“ beschreibt noch keinen enthaltenen Umfang und keinen Preis.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Werbung</th><td>Ausgaben für die Schaltung der Anzeigen und die Vergütung für deren Einrichtung oder Betreuung. Beide Beträge gehören getrennt in die Kostenübersicht.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Technischer Betrieb</th><td>Hosting, Domain, Lizenzen und weitere benötigte Dienste. Wichtig ist, welche davon im Paket stecken und welche separat bezahlt werden.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Übergabe</th><td>Ausgabe von Dateien und vereinbarte Unterstützung beim späteren Wechsel. Der Leistungsumfang kann von der bloßen Bereitstellung bis zur begleitenden Übernahme reichen.</td></tr>\n</tbody></table></div>\n<p>Für denselben Betrachtungszeitraum ergibt sich die Rechnung aus einmaligen Kosten, den monatlichen Beträgen über die Laufzeit, Werbeausgaben und benötigten Zusatzleistungen. Alle Positionen werden auf derselben Preisgrundlage verglichen, etwa durchgehend netto. Ein noch nicht bezifferter notwendiger Bestandteil bleibt als offener Betrag sichtbar.</p>\n<p>Daneben steht der eigene Aufwand: Angaben zusammentragen, Bilder bereitstellen, Entwürfe abstimmen und Veröffentlichungen betreuen. Diese Zeit kann zunächst in Stunden betrachtet werden. So wird erkennbar, ob ein günstigerer Rechnungsbetrag mit zusätzlicher Arbeit im Institut verbunden ist und ob die vorgesehene Aufteilung personell möglich ist.</p>\n<h3>Einmalige Hilfe oder dauerhafte Betreuung?</h3>\n<p>Fehlt für eine vorhandene Leistungsseite ein aktuelles Bild, lässt sich genau diese Produktion beauftragen. Sollen dagegen regelmäßig Themen vorbereitet, Bilder beschafft, Texte geschrieben und Veröffentlichungen abgestimmt werden, umfasst der Bedarf wiederkehrende Arbeit. Der Unterschied ergibt sich aus dem Auftrag, nicht aus einer bestimmten Paketgröße.</p>\n<p>Eine laufende Vergütung braucht deshalb eine nachvollziehbare wiederkehrende Leistung. Bei einem begrenzten Auftrag stehen das vereinbarte Ergebnis, die Korrekturen und die Übergabe im Vordergrund. Diese Trennung erleichtert die Entscheidung, ob Ihr Haus punktuelle Unterstützung oder eine fortlaufende Zusammenarbeit benötigt.</p>\n<p class=\"learning-related\"><a href=\"/angebote-pruefen/kostenbestandteile/\">Kosten und Laufzeit gegenüberstellen →</a> <a href=\"/downloads/marketingangebot-checkliste.txt\" download>Checkliste für das vorliegende Angebot ↓</a></p>\n</article></section>\n\n<section class=\"learning-chapter\" aria-label=\"Google-Profil, SEO und Anzeigen\">\n<article class=\"prose\">\n<h2 id=\"google-seo\">Google-Profil, Suchtreffer und Anzeigen sind unterschiedliche Leistungen</h2>\n<p>Wenn ein Angebot „Sichtbarkeit bei Google“ verspricht, bleibt zunächst offen, woran gearbeitet wird. Das Unternehmensprofil, die eigene Website und bezahlte Anzeigen haben unterschiedliche Funktionen und Kosten. Für eine Beauftragung muss erkennbar sein, welcher Auftritt betreut oder welche Seite verändert wird.</p>\n<div class=\"table-wrap\"><table aria-label=\"Google-Angebote und Leistungsunterschiede\"><thead><tr><th scope=\"col\">Darstellung</th><th scope=\"col\">Wofür eine Zahlung anfallen kann</th></tr></thead><tbody>\n<tr><th scope=\"row\">Google-Profil</th><td>Das Profil kann kostenlos angelegt oder beansprucht werden. Kosten können durch eine beauftragte Einrichtung, Korrektur oder laufende Pflege entstehen.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Website-Treffer</th><td>SEO kann technische Änderungen, eine verständlichere Seitenstruktur und die Erstellung von Inhalten umfassen. Bezahlt wird die vereinbarte Arbeit an der Website.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Anzeige</th><td>Für die Werbeschaltung wird ein Budget eingesetzt. Die Einrichtung und Betreuung der Werbung kann zusätzlich vergütet werden.</td></tr>\n</tbody></table></div>\n<p>Google beschreibt die <a href=\"https://support.google.com/business/answer/2911778?hl=de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">kostenlose Anlage oder Beanspruchung eines Unternehmensprofils</a> in seiner Hilfe. Für eine Rechnung über Profilbetreuung ist deshalb relevant, welche Korrekturen, Inhalte oder laufenden Arbeiten übernommen wurden.</p>\n<h3>Eine Platzierungsangabe braucht Suchbegriff und Ort</h3>\n<p>Google nennt für lokale Suchergebnisse vor allem Relevanz, Entfernung und Bekanntheit beziehungsweise Beliebtheit. Der Standort der suchenden Person kann damit das Ergebnis beeinflussen. Ein einzelner Screenshot zeigt eine bestimmte Suche; für die Bewertung fehlen ohne Suchbegriff, Suchort und Ergebnisart wesentliche Angaben. Die Grundlagen stehen in Googles <a href=\"https://support.google.com/business/answer/7091?hl=de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Erklärung zum lokalen Ranking</a>.</p>\n<p>Die Suche nach dem eindeutigen Institutsnamen und eine allgemeine Suche nach einem Bestatter in der Region beantworten unterschiedliche Fragen. Ein Bericht sollte diese Suchanfragen auseinanderhalten. Ebenso gehört eine als Anzeige geschaltete Platzierung getrennt von einem gewöhnlichen Website-Treffer betrachtet.</p>\n<h3>Was an einem SEO-Auftrag konkret überprüfbar ist</h3>\n<p>Ein technischer Befund benennt die betroffenen Seiten und das vorgesehene Ergebnis: etwa eine nicht erreichbare Seite wieder verfügbar machen, einen fehlerhaften Link berichtigen oder die Navigation zu einer Leistung verbessern. Ein Inhaltsauftrag benennt Thema, Umfang, Informationsgrundlage, Abstimmung und Veröffentlichung. Daran lässt sich später feststellen, welche Arbeit tatsächlich ausgeführt wurde.</p>\n<p>Für zusätzliche Ortsseiten ist die Frage konkret: Welche eigenständige, zutreffende Information erhält der Leser dort? Für eine Leistungsseite sind es die Angaben zu Ihrem Angebot und ein verständlicher Kontaktweg. Eine Zahl gelieferter Seiten beantwortet diese Inhaltsfragen ebenso wenig wie die pauschale Angabe eines „SEO-Textes“.</p>\n<p>Google weist darauf hin, dass niemand einen ersten Platz garantieren kann. Bezahlte Werbung verändert außerdem nicht das Ranking der eigenen Website in der organischen Suche. Beide Punkte werden im <a href=\"https://developers.google.com/search/docs/fundamentals/do-i-need-seo?hl=de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Google-Leitfaden zur Auswahl eines SEO-Dienstleisters</a> erläutert. Für die Beauftragung bleiben deshalb die konkret vereinbarten Änderungen und eine nachvollziehbare Auswertung entscheidend.</p>\n<p class=\"learning-related\"><a href=\"/marketing/google-unternehmensprofil/\">Google-Profil: kostenlose Nutzung und bezahlte Pflege →</a> <a href=\"/marketing/seo-versprechen/\">SEO-Leistungen im Angebot unterscheiden →</a></p>\n</article></section>\n\n<section class=\"learning-chapter\" aria-label=\"Social-Media-Inhalte und Betreuung\">\n<article class=\"prose\">\n<h2 id=\"social-media-inhalte\">Welche Inhalte Ihr Haus zeigen und welche Arbeit Sie abgeben möchten</h2>\n<p>Ein Abschiedsraum, ein Vorsorgeabend und eine offene Stelle sprechen unterschiedliche Interessen an. Die Informationen, die dafür gebraucht werden, unterscheiden sich entsprechend. Ein laufendes Paket lässt sich besser beurteilen, wenn daran sichtbar wird, wie aus einem Thema ein verwendbarer Beitrag entsteht und welchen Teil die Betreuung übernimmt.</p>\n<h3>Das Thema bestimmt die benötigten Angaben</h3>\n<div class=\"table-wrap\"><table aria-label=\"Informationen für Social-Media-Themen eines Bestattungshauses\"><thead><tr><th scope=\"col\">Thema</th><th scope=\"col\">Welche Informationen für den Leser gebraucht werden</th></tr></thead><tbody>\n<tr><th scope=\"row\">Abschiedsraum</th><td>Aktuelle Bilder, eine Beschreibung der vorhandenen Möglichkeiten und die Auskunft, wie ein Termin vereinbart werden kann. Weitergehende Informationen können auf einer zugehörigen Website-Seite stehen.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Vorsorgeabend</th><td>Thema, Termin, Veranstaltungsort, mögliche Teilnahmekosten und Anmeldeweg. Bei begrenzter Teilnehmerzahl gehört die entsprechende Angabe zur Einladung.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Offene Stelle</th><td>Aufgaben, Arbeitszeit, Voraussetzungen, Angaben zur Bereitschaft und eine erreichbare Kontaktperson. Ein weiterführender Link kann die vollständige Ausschreibung aufnehmen.</td></tr>\n</tbody></table></div>\n<p>Ein kurzer Beitrag und eine ausführliche Website-Seite können sich ergänzen. Der Beitrag macht ein bestimmtes Thema sichtbar; auf der verlinkten Seite lassen sich Bilder, Einzelheiten und Kontaktwege ausführlicher darstellen. Bereits erarbeitete Informationen können so mehrfach verwendet werden, wenn Format und Aussage für den jeweiligen Ort angepasst werden.</p>\n<h3>Individuelle Inhalte entstehen durch konkrete Zuarbeit</h3>\n<p>Bei einer Vorlagenlieferung wird vorhandenes Material ausgewählt und angepasst. Bei weitergehender Betreuung können ein Gespräch zur Themenfindung, Fotoaufnahmen und die Ausarbeitung eines Textes hinzukommen. Diese Arbeiten benötigen unterschiedlich viel Zeit im Institut. Ein Angebot sollte erkennbar machen, welche Informationen geliefert werden müssen und welche der Dienstleister selbst zusammenträgt.</p>\n<p>Auch eine Korrekturrunde hat einen Umfang. Werden sachliche Ergänzungen, eine andere Bildauswahl und eine erneute Textfassung darunter verstanden, ist das eine andere Leistung als die Berichtigung einzelner Schreibfehler. Die Zahl der enthaltenen Abstimmungen und der Umgang mit zusätzlichen Änderungen lassen sich vorab vereinbaren.</p>\n<h3>Veröffentlichen und Rückfragen betreuen sind eigene Aufgaben</h3>\n<p>Ein fertig abgestimmter Entwurf kann zur eigenen Veröffentlichung geliefert oder vom Dienstleister veröffentlicht werden. Danach können weitere Aufgaben anfallen: Rückfragen weitergeben, Antworten abstimmen und geänderte Angaben ergänzen. Welche davon Teil der Betreuung sind, muss ausdrücklich vereinbart sein.</p>\n<p>Rückfragen zu einer Einladung müssen vor dem Veranstaltungstermin beantwortet werden können. Bei einer Stellenanzeige braucht es einen vereinbarten Weg für Fragen und Bewerbungen. Die Betreuung muss deshalb wissen, wohin die jeweilige Rückfrage gehört und wer sie übernimmt. Eine regelmäßige Veröffentlichung allein beschreibt diesen Teil der Zusammenarbeit noch nicht.</p>\n<p>Für die Beauftragung lässt sich ein konkreter Leistungsumfang formulieren: „Bitte beschreiben Sie für einen Beitrag über unsere Abschiedsräume, wie Themenabstimmung, Bilder, Text, Freigabe, Veröffentlichung und Rückfragen verteilt sind. Welche Arbeiten sind enthalten und welche Angaben benötigen Sie von unserem Haus?“</p>\n<p class=\"learning-related\"><a href=\"/marketing/social-media-pakete/\">Vorlagen, Einzelaufträge und laufende Betreuung vergleichen →</a> <a href=\"/downloads/social-media-redaktionsplan.txt\" download>Beitragsvorlage herunterladen ↓</a></p>\n</article></section>\n\n<section class=\"learning-chapter\" aria-label=\"Kennzahlen und Auswertung\">\n<article class=\"prose\">\n<h2 id=\"auswertung\">Was die Zahlen über eine Veröffentlichung aussagen</h2>\n<p>Für die Auswertung sind drei Fragen auseinanderzuhalten: Wurde der Inhalt angezeigt, wurde eine Kontaktmöglichkeit genutzt und welches Ergebnis ist im Institut tatsächlich eingegangen? Diese Angaben können zusammenhängen, beschreiben aber unterschiedliche Beobachtungen. Eine Summe von Aufrufen beantwortet deshalb eine andere Frage als die Zahl eingegangener Anmeldungen oder Bewerbungen.</p>\n<div class=\"table-wrap\"><table aria-label=\"Aussagekraft unterschiedlicher Kennzahlen\"><thead><tr><th scope=\"col\">Beobachtung</th><th scope=\"col\">Welche Auskunft sie liefert</th></tr></thead><tbody>\n<tr><th scope=\"row\">Ausspielung</th><td>Der Inhalt wurde nach der Zählweise der Plattform angezeigt. Für die Einordnung sind Zeitraum, Mehrfachzählung und gegebenenfalls bezahlte Verbreitung wichtig.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Interaktion</th><td>Ein Link, eine Telefonnummer oder eine andere Funktion wurde angeklickt. Das beschreibt eine Aktion innerhalb des erfassten Systems.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Eingang im Institut</th><td>Eine Anfrage, Anmeldung oder Bewerbung liegt tatsächlich vor. Ob sie einer bestimmten Veröffentlichung zugeordnet werden kann, ist eine zusätzliche Information.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Weiteres Ergebnis</th><td>Ein Gespräch oder eine andere zum Vorhaben passende Folge ist zustande gekommen. Welche Folge zählt, richtet sich nach dem Anlass der Veröffentlichung.</td></tr>\n</tbody></table></div>\n<h3>Bei Google bezeichnet „Anrufe“ einen Klick auf die Anrufschaltfläche</h3>\n<p>In den Leistungsdaten des Google-Unternehmensprofils zählt „Anrufe“, wie oft die Anrufschaltfläche angeklickt wurde. „Websiteklicks“ erfasst die Klicks auf den hinterlegten Websitelink. Diese Definitionen stehen in der <a href=\"https://support.google.com/business/answer/9918094?hl=de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Google-Hilfe zu den Leistungskennzahlen</a>. Ein Bericht muss diese Begriffe entsprechend verwenden, damit aus einer gezählten Schaltflächenaktion nicht versehentlich ein bestätigter Kontakt wird.</p>\n<p>Google erläutert außerdem, dass in die Leistungsdaten Angaben aus organischen Ergebnissen und Google Ads einfließen können. Bei einem Vergleich gehört daher die Information dazu, ob und mit welchem Budget Anzeigen geschaltet wurden. Ohne diese Angabe bleibt offen, unter welchen Bedingungen die Zahlen entstanden sind.</p>\n<h3>Die Auswertung an den Anlass der Veröffentlichung anschließen</h3>\n<p>Bei einer Einladung sind Anmeldungen und Rückfragen zum Termin brauchbare Angaben. Bei einer Stellenausschreibung sind es eingegangene Bewerbungen und passende Gespräche. Bei der Vorstellung der Räume kann die Auswertung zunächst zeigen, ob der weiterführende Link genutzt wurde und welche Rückfragen im Institut eingehen. Der Anlass bestimmt, welche Angaben neben den Plattformzahlen betrachtet werden.</p>\n<p>Wenn die Herkunft einer Anfrage unbekannt ist, bleibt sie unbekannt. Werden mehrere Kontaktwege genutzt, kann dieselbe Person mehrfach in unterschiedlichen Listen auftauchen. Deshalb werden Aufrufe, Klicks und Anfragen getrennt berichtet und nicht zu einer vermeintlichen Gesamtzahl von Interessierten addiert.</p>\n<h3>Kosten pro Anfrage brauchen einen eindeutig bestimmten Nenner</h3>\n<p>Für eine solche Rechnung werden die einbezogenen Kosten durch die Zahl der zugeordneten Anfragen geteilt. Ob nur Werbeausgaben oder auch Produktion und Betreuung einfließen, verändert das Ergebnis. Ebenso verändert es die Rechnung, ob Klicks oder tatsächlich eingegangene Anfragen gezählt werden. Vergleichbar werden zwei Werte erst bei derselben Kosten- und Zählgrundlage.</p>\n<p>Ein niedriger Betrag pro Anfrage beschreibt zudem noch nicht deren Passung zum Vorhaben. Für die Entscheidung über eine Fortsetzung gehören deshalb die Inhalte, die eingegangenen Reaktionen und der eigene Betreuungsaufwand daneben. Daraus lassen sich konkrete Änderungen ableiten: eine unklare Angabe ergänzen, den Kontaktweg vereinfachen, eine andere Bildauswahl verwenden oder die Arbeitsteilung bei Rückfragen verändern.</p>\n<p class=\"learning-related\"><a href=\"/social-media/erfolgskontrolle/\">Veröffentlichungen, Werbeausgaben und eigenen Aufwand gemeinsam auswerten →</a></p>\n</article></section>\n\n<section class=\"learning-chapter\" aria-label=\"Zugänge, Nutzungsrechte und Anbieterwechsel\">\n<article class=\"prose\">\n<h2 id=\"zugaenge-rechte\">Wie Ihr Institut bei einem Wechsel weiterarbeiten kann</h2>\n<p>Bei einer Website oder laufenden Betreuung gehören Konten, Dateien und vereinbarte Nutzungen zur Leistung. Diese Bestandteile sind getrennt zu betrachten: Ein Verwaltungszugang ermöglicht Änderungen, eine Bilddatei stellt Material bereit und ein Nutzungsrecht regelt, in welchem Umfang dieses Material verwendet werden darf.</p>\n<h3>Konten und Verwaltungswege festhalten</h3>\n<p>Für Domain, Hosting, E-Mail, Unternehmensprofil und Werbekonten sollte im Institut erkennbar sein, wer Vertragspartner ist und wie die Verwaltung erreicht wird. Ein Wiederherstellungsweg muss auch bei einem Personal- oder Dienstleisterwechsel nutzbar bleiben. Beauftragte Personen erhalten die für ihre Arbeit vorgesehenen Zugriffe; die weitere Verwaltung wird vor dem Ende der Zusammenarbeit festgelegt.</p>\n<p>Für das Google-Unternehmensprofil verlangt Google ausdrücklich, dass das Kundenunternehmen jederzeit Inhaber oder Mitinhaber bleibt. Externe Betreuung und eigener Zugriff können deshalb nebeneinander bestehen. Die <a href=\"https://support.google.com/business/answer/7353941?hl=de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Google-Richtlinien für Drittanbieter</a> erläutern die Inhaberschaft und die gesondert auszuweisenden Verwaltungsgebühren.</p>\n<h3>Bilddatei und Nutzungsumfang gemeinsam vereinbaren</h3>\n<p>Nach <a href=\"https://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__31.html\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">§ 31 Urheberrechtsgesetz</a> können Nutzungsrechte unter anderem räumlich, zeitlich und inhaltlich begrenzt eingeräumt werden. Für einen Foto- oder Textauftrag ist deshalb der vorgesehene Einsatz konkret zu beschreiben: Website, Social Media, gedruckte Unterlagen, Bearbeitung und weitere Verwendung nach Vertragsende.</p>\n<p>Ein und dasselbe Motiv kann in mehreren Formaten gebraucht werden. Neben dem Nutzungsumfang ist daher die Dateiausgabe wichtig: Welche Bildgrößen werden geliefert, sind bearbeitbare Gestaltungsdateien enthalten und welche Schriften oder weiteren Bestandteile werden dafür benötigt? Material aus Bilddatenbanken oder lizenzierten Vorlagen kann eigene Bedingungen mitbringen.</p>\n<h3>Die Übergabe vor dem Vertragsende beschreiben</h3>\n<p>Eine brauchbare Übergabe umfasst die vereinbarten Zugänge, den aktuellen Stand der Inhalte, die auszugebenden Dateien und die für die weitere Nutzung benötigten Angaben zu Lizenzen. Dazu gehört, wer die Übergabe ausführt, bis wann sie erfolgt und welche Unterstützung bei der Übernahme enthalten ist. Bei laufenden Anzeigen ist außerdem festzulegen, wer Budget und Kampagnen anschließend betreut.</p>\n<p>So lässt sich bereits beim Angebot unterscheiden, was dauerhaft nutzbar bleibt und welche Unterstützung nur für die Dauer der Betreuung bereitgestellt wird. Diese Vereinbarung kann den späteren Aufwand ebenso beeinflussen wie der laufende Monatspreis.</p>\n<p class=\"learning-related\"><a href=\"/angebote-pruefen/kontrolle-rechte/\">Zugänge, Dateien und Nutzungsrechte für das eigene Haus festhalten →</a></p>\n</article></section>\n</div>\n","content_text":"Start/Wissen vertiefen\nWissen vertiefen\n\nSoftware auswählen, Marketing beauftragen und Ergebnisse einordnen\n\nDatenübernahme, Teamrechte und Sicherung bestimmen den Nutzen einer Software mit. Bei Marketing und Social Media zählen Leistungsumfang, Gesamtkosten, eigene Zuarbeit und die Frage, was die gemeldeten Zahlen tatsächlich aussagen.\n\nSoftwareauswahl und Teamrechte\nDatenübernahme, Export und Sicherung\nMarketingleistungen und Gesamtkosten\nGoogle-Profil, SEO und Anzeigen\nSocial-Media-Inhalte und Betreuung\nKennzahlen und Auswertung\nZugänge, Nutzungsrechte und Anbieterwechsel\n\nWelche Software hilft bei der Organisation im Bestattungshaus?\n\nEine lange Funktionsliste lässt sich schwer bewerten, solange unklar bleibt, wie die einzelnen Angaben zusammenhängen. Bei Sarg oder Urne, Trauerredner oder Pfarrer, Trauerhalle, Verabschiedung am Grab, Blumen und Rentenabmeldung kommt es auf die Zuordnung zum jeweiligen Sterbefall an: Was ist vorgesehen, was wurde bereits veranlasst und was ist noch offen? Die Anwendung muss diese Auskünfte zusammenführen.\n\nAngabe, Aufgabe und Zuständigkeit sind verschiedene Informationen\n\nDie Auswahl eines Sarges beschreibt eine Festlegung. Ein Aufgabenstatus beschreibt dagegen den Stand einer Bearbeitung. Die zugeordnete Person sagt, wer dafür zuständig ist. Werden diese Informationen nur in einem freien Notizfeld gesammelt, können sie zwar nachgelesen werden; eine gezielte Übersicht über offene Aufgaben oder Zuständigkeiten setzt jedoch entsprechend auswertbare Angaben voraus.\n\nInformation | Was bei der Softwareauswahl daran wichtig ist\n\nFestlegung | Die vorgesehene Bestattungsart und die dazugehörigen Angaben müssen lesbar zusammenstehen. Änderungen sollen an der aktuellen Darstellung erkennbar sein.\n\nBearbeitungsstand | Offene, begonnene und abgeschlossene Aufgaben sollen unterscheidbar und in einer Übersicht auffindbar sein.\n\nZuständigkeit | Eine zuständige Person und die Person, die eine Bearbeitung tatsächlich abgeschlossen hat, können unterschiedliche Angaben sein. Der Funktionsumfang muss erkennen lassen, was davon erfasst wird.\n\nTermin | Ein geplanter Termin, eine Erinnerung und eine fachlich zu beachtende Frist haben unterschiedliche Bedeutungen. Die Bezeichnung und Herkunft eines Datums müssen in der Anwendung verständlich sein.\n\nBei mehreren gleichzeitig bearbeiteten Sterbefällen kommt eine weitere Frage hinzu: Kann das Team offene Aufgaben nach Person oder Bearbeitungsstand überblicken, oder muss dafür jede einzelne Akte geöffnet werden? Beide Darstellungen können dieselben Grunddaten enthalten. Der Unterschied liegt im Aufwand, die benötigte Auskunft zu finden.\n\nRollennamen allein erklären die Zugriffsrechte nicht\n\nEine Rolle wie „Sachbearbeitung“ ist zunächst eine Zusammenstellung von Berechtigungen. Entscheidend sind die einzelnen Freigaben: Sterbefälle anlegen, bearbeiten oder löschen, Unterlagen hochladen, vertrauliche Dokumente einsehen und Berichte ausgeben. Wer Angaben bearbeiten darf, muss deshalb noch nicht automatisch auch löschen oder sämtliche Dokumente öffnen dürfen.\n\nIn unserer Anwendung PietätPro gibt es vier Rollenvorlagen und acht je Benutzer einstellbare Berechtigungen. Das ist ein konkreter Ansatz, um Teamzugänge zu unterscheiden. Für einen Softwarevergleich bleibt außerdem wichtig, auf welcher Ebene Rechte gelten: für Funktionen, Datenbereiche oder einzelne Felder. Die PietätPro-Funktionsübersicht beschreibt die dort vorhandenen Rollen und Mitarbeiterrechte.\n\nEine Vorführung muss auch Änderungen zeigen\n\nEine fertig ausgefüllte Ansicht zeigt das Ergebnis einer Eingabe. Noch offen bleibt dabei, wie eine fehlerhafte Angabe berichtigt wird, wie eine Aufgabe zugeordnet wird und wie andere Berechtigte die Änderung sehen. Ebenso wichtig ist die Suche: Nach welchen Angaben kann gesucht werden, welche Filter stehen bereit und wie werden abgeschlossene Vorgänge wiedergefunden?\n\nEin Vergleich wird aussagekräftiger, wenn dieselben Anforderungen bei allen Anwendungen betrachtet werden. Eine fehlende Funktion sollte als fehlend festgehalten werden; eine angekündigte Erweiterung gehört mit ihrem noch offenen Liefertermin gesondert daneben. So wird sichtbar, welche Arbeit bereits mit dem vorhandenen Funktionsumfang möglich ist.\n\nSoftwarevorführung und Einführung vorbereiten → Besprechungsvorlage herunterladen ↓\n\nWas beim Softwarewechsel mit den vorhandenen Daten passiert\n\nBei einem Wechsel müssen Inhalt und Zuordnung gemeinsam betrachtet werden. Eine übernommene Liste mit Namen hilft wenig, wenn zugehörige Aufgaben, Termine oder Dokumente anschließend nicht mehr zugeordnet werden können. Zum Umfang einer Datenübernahme gehören deshalb die Datensätze selbst, ihre Verknüpfungen und die Dateien, auf die sie verweisen.\n\nEin Probeimport zeigt mehr als die Zusage „Datenübernahme möglich“\n\nFür einen Probeimport wird eine begrenzte Auswahl geeigneter Testdaten in die neue Anwendung übernommen. Daran lässt sich erkennen, wie Namen, Datumsangaben, mehrzeilige Notizen und Zuordnungen ankommen. Wichtig ist auch, was ausgelassen wird: Ein Import kann Stammdaten übernehmen und Aufgaben oder Dokumente unberücksichtigt lassen. Der Begriff „Import“ allein legt den Umfang nicht fest.\n\nDie Leistung des Anbieters sollte deshalb benennen, aus welchem vorhandenen System welche Angaben übernommen werden, wer die Zuordnung vorbereitet und wer das Ergebnis kontrolliert. Nacharbeiten gehören zum Einführungsaufwand. Werden neue Einträge zwischen Probeimport und endgültiger Übernahme im alten System ergänzt, braucht auch dieser spätere Datenstand eine festgelegte Behandlung.\n\nLesbare Ausgabe, Datenexport und Sicherung erfüllen verschiedene Zwecke\n\nAusgabe | Wofür sie brauchbar ist und was zusätzlich benötigt wird\n\nPDF-Ansicht | Bewahrt eine lesbare Darstellung zum Nachschlagen oder Drucken. Für eine automatische Übernahme in eine andere Anwendung werden häufig zusätzlich strukturierte Daten gebraucht.\n\nCSV-Tabelle | Gibt Angaben in Zeilen und Spalten aus. Bedeutung der Spalten, Datumsschreibweise und die Verbindung zu weiteren Datensätzen müssen erkennbar sein. Dokumentdateien benötigen eine gesonderte Ausgabe.\n\nDateipaket | Enthält heruntergeladene Dokumente oder Bilder. Eine Zuordnungsliste macht nachvollziehbar, welche Datei zu welchem Datensatz gehört und welche Bezeichnung sie in der Anwendung hatte.\n\nSicherung | Dient der Wiederherstellung eines früheren Datenstands. Sie braucht ein geeignetes Wiederherstellungsverfahren; die bloße Existenz einer Sicherungsdatei sagt noch nichts über deren Nutzbarkeit aus.\n\nEin Anbieter kann mehrere dieser Ausgaben anbieten. Für die Auswahl zählt der tatsächlich enthaltene Umfang: nur der gerade geöffnete Vorgang oder der gesamte vereinbarte Bestand, mit oder ohne Dokumente, Aufgaben und Verknüpfungen. Dazu gehören das Dateiformat, die Berechtigung zum Export und mögliche Kosten einer Gesamtausgabe.\n\nSynchronisierung und Datensicherung auseinanderhalten\n\nSynchronisierung hält Datenbestände auf mehreren Geräten oder zwischen Gerät und Server auf demselben Stand. Dabei können auch fehlerhafte Änderungen weitergegeben werden. Eine Sicherung soll dagegen einen früheren Stand zur Wiederherstellung bereithalten. Der technische Unterschied wird im Informationsangebot des Bayerischen Kultusministeriums zur Datensicherung erläutert.\n\nFür die Beauftragung lassen sich vier Angaben konkret festhalten: welche Daten gesichert werden, in welchen Abständen Sicherungen entstehen, wie lange frühere Stände verfügbar bleiben und wer eine Wiederherstellung ausführt. Hinzu kommt, ob einzelne versehentlich gelöschte Inhalte oder nur ein vollständiger Datenbestand zurückgespielt werden können. Eine erprobte Wiederherstellung macht den Nutzen dieser Vereinbarung überprüfbar.\n\nDer Wechsel braucht einen eindeutigen Datenstand\n\nSolange alte und neue Anwendung parallel gepflegt werden, können unterschiedliche Fassungen entstehen. Für die Einführung ist deshalb festzulegen, wo neue Angaben ab einem bestimmten Zeitpunkt erfasst werden und wie bis dahin entstandene Ergänzungen übernommen werden. Eine zeitlich begrenzte Übergangsphase braucht einen Abschluss, damit die doppelte Pflege nicht dauerhaft zusätzliche Arbeit erzeugt.\n\nEinrichtung, Einweisung und Datenübernahme im Angebot beurteilen →\n\nWelche Arbeit ein Marketingangebot für den Preis übernimmt\n\nEin Fototermin, die Überarbeitung einer Leistungsseite und eine laufende Social-Media-Betreuung sind unterschiedliche Aufträge. Auch innerhalb eines monatlichen Pakets kann die Arbeitsteilung stark variieren. Wer fertige Vorlagen erhält, braucht andere Unterstützung im eigenen Haus als bei einem Auftrag, der Gespräch, Aufnahmen, Text und Veröffentlichung umfasst.\n\nVom Paketnamen zur vereinbarten Leistung\n\nEine Leistungsbeschreibung wird beurteilbar, wenn das Ergebnis und die dafür übernommenen Arbeiten benannt sind. Bei einem Beitrag über die Abschiedsräume gehören beispielsweise Themenabstimmung, vorhandene oder neu erstellte Bilder, Text, Korrekturen und Veröffentlichung zu den besprechbaren Bestandteilen. Welche davon beauftragt werden, bestimmt den Umfang der Leistung.\n\nUnterstützung | Arbeitsteilung und Konsequenz für Ihr Institut\n\nVorlagen | Ein Gestaltungs- oder Textgerüst wird geliefert. Für die Verwendung braucht es eine Auswahl, Angaben zum eigenen Haus und die vereinbarte Anpassung. Entscheidend ist, wer diese Bearbeitung übernimmt und ob sie im Preis enthalten ist.\n\nEinzelauftrag | Ein bestimmtes Ergebnis wird vereinbart, etwa Fotos oder eine ausgearbeitete Seite. Weitere Themen und spätere Änderungen sind gesondert zu betrachten.\n\nLaufende Betreuung | Wiederkehrende Aufgaben werden übernommen. Art, Häufigkeit und Umfang dieser Arbeit sowie die benötigte Zuarbeit bleiben auch bei einem Monatspreis einzeln zu beschreiben.\n\nFür einen Angebotsvergleich reicht „individuell“ als Kennzeichnung nicht aus. Ein Text kann aus allgemeinen Vorlagen angepasst oder nach einem Gespräch mit Ihrem Haus neu geschrieben werden. Der Unterschied liegt unter anderem darin, wer Informationen beschafft und welche Abstimmung im Preis enthalten ist.\n\nDie Gesamtkosten haben mehrere Bestandteile\n\nKostenposition | Welche Vereinbarung den Betrag bestimmt\n\nEinrichtung | Einmalige Gestaltung, Kontoeinrichtung, Übernahme vorhandener Inhalte oder Vorbereitung von Vorlagen. Bereits vorhandenes Material kann den benötigten Umfang verändern.\n\nBetreuung | Die vereinbarte regelmäßige Arbeit und die Anzahl berechneter Monate. Eine Mindestlaufzeit kann Zahlungen auch dann binden, wenn das Vorhaben kürzer geplant ist.\n\nProduktion | Neue Fotos, Videos, zusätzliche Texte oder weitere Korrekturrunden. „Bei Bedarf“ beschreibt noch keinen enthaltenen Umfang und keinen Preis.\n\nWerbung | Ausgaben für die Schaltung der Anzeigen und die Vergütung für deren Einrichtung oder Betreuung. Beide Beträge gehören getrennt in die Kostenübersicht.\n\nTechnischer Betrieb | Hosting, Domain, Lizenzen und weitere benötigte Dienste. Wichtig ist, welche davon im Paket stecken und welche separat bezahlt werden.\n\nÜbergabe | Ausgabe von Dateien und vereinbarte Unterstützung beim späteren Wechsel. Der Leistungsumfang kann von der bloßen Bereitstellung bis zur begleitenden Übernahme reichen.\n\nFür denselben Betrachtungszeitraum ergibt sich die Rechnung aus einmaligen Kosten, den monatlichen Beträgen über die Laufzeit, Werbeausgaben und benötigten Zusatzleistungen. Alle Positionen werden auf derselben Preisgrundlage verglichen, etwa durchgehend netto. Ein noch nicht bezifferter notwendiger Bestandteil bleibt als offener Betrag sichtbar.\n\nDaneben steht der eigene Aufwand: Angaben zusammentragen, Bilder bereitstellen, Entwürfe abstimmen und Veröffentlichungen betreuen. Diese Zeit kann zunächst in Stunden betrachtet werden. So wird erkennbar, ob ein günstigerer Rechnungsbetrag mit zusätzlicher Arbeit im Institut verbunden ist und ob die vorgesehene Aufteilung personell möglich ist.\n\nEinmalige Hilfe oder dauerhafte Betreuung?\n\nFehlt für eine vorhandene Leistungsseite ein aktuelles Bild, lässt sich genau diese Produktion beauftragen. Sollen dagegen regelmäßig Themen vorbereitet, Bilder beschafft, Texte geschrieben und Veröffentlichungen abgestimmt werden, umfasst der Bedarf wiederkehrende Arbeit. Der Unterschied ergibt sich aus dem Auftrag, nicht aus einer bestimmten Paketgröße.\n\nEine laufende Vergütung braucht deshalb eine nachvollziehbare wiederkehrende Leistung. Bei einem begrenzten Auftrag stehen das vereinbarte Ergebnis, die Korrekturen und die Übergabe im Vordergrund. Diese Trennung erleichtert die Entscheidung, ob Ihr Haus punktuelle Unterstützung oder eine fortlaufende Zusammenarbeit benötigt.\n\nKosten und Laufzeit gegenüberstellen → Checkliste für das vorliegende Angebot ↓\n\nGoogle-Profil, Suchtreffer und Anzeigen sind unterschiedliche Leistungen\n\nWenn ein Angebot „Sichtbarkeit bei Google“ verspricht, bleibt zunächst offen, woran gearbeitet wird. Das Unternehmensprofil, die eigene Website und bezahlte Anzeigen haben unterschiedliche Funktionen und Kosten. Für eine Beauftragung muss erkennbar sein, welcher Auftritt betreut oder welche Seite verändert wird.\n\nDarstellung | Wofür eine Zahlung anfallen kann\n\nGoogle-Profil | Das Profil kann kostenlos angelegt oder beansprucht werden. Kosten können durch eine beauftragte Einrichtung, Korrektur oder laufende Pflege entstehen.\n\nWebsite-Treffer | SEO kann technische Änderungen, eine verständlichere Seitenstruktur und die Erstellung von Inhalten umfassen. Bezahlt wird die vereinbarte Arbeit an der Website.\n\nAnzeige | Für die Werbeschaltung wird ein Budget eingesetzt. Die Einrichtung und Betreuung der Werbung kann zusätzlich vergütet werden.\n\nGoogle beschreibt die kostenlose Anlage oder Beanspruchung eines Unternehmensprofils in seiner Hilfe. Für eine Rechnung über Profilbetreuung ist deshalb relevant, welche Korrekturen, Inhalte oder laufenden Arbeiten übernommen wurden.\n\nEine Platzierungsangabe braucht Suchbegriff und Ort\n\nGoogle nennt für lokale Suchergebnisse vor allem Relevanz, Entfernung und Bekanntheit beziehungsweise Beliebtheit. Der Standort der suchenden Person kann damit das Ergebnis beeinflussen. Ein einzelner Screenshot zeigt eine bestimmte Suche; für die Bewertung fehlen ohne Suchbegriff, Suchort und Ergebnisart wesentliche Angaben. Die Grundlagen stehen in Googles Erklärung zum lokalen Ranking.\n\nDie Suche nach dem eindeutigen Institutsnamen und eine allgemeine Suche nach einem Bestatter in der Region beantworten unterschiedliche Fragen. Ein Bericht sollte diese Suchanfragen auseinanderhalten. Ebenso gehört eine als Anzeige geschaltete Platzierung getrennt von einem gewöhnlichen Website-Treffer betrachtet.\n\nWas an einem SEO-Auftrag konkret überprüfbar ist\n\nEin technischer Befund benennt die betroffenen Seiten und das vorgesehene Ergebnis: etwa eine nicht erreichbare Seite wieder verfügbar machen, einen fehlerhaften Link berichtigen oder die Navigation zu einer Leistung verbessern. Ein Inhaltsauftrag benennt Thema, Umfang, Informationsgrundlage, Abstimmung und Veröffentlichung. Daran lässt sich später feststellen, welche Arbeit tatsächlich ausgeführt wurde.\n\nFür zusätzliche Ortsseiten ist die Frage konkret: Welche eigenständige, zutreffende Information erhält der Leser dort? Für eine Leistungsseite sind es die Angaben zu Ihrem Angebot und ein verständlicher Kontaktweg. Eine Zahl gelieferter Seiten beantwortet diese Inhaltsfragen ebenso wenig wie die pauschale Angabe eines „SEO-Textes“.\n\nGoogle weist darauf hin, dass niemand einen ersten Platz garantieren kann. Bezahlte Werbung verändert außerdem nicht das Ranking der eigenen Website in der organischen Suche. Beide Punkte werden im Google-Leitfaden zur Auswahl eines SEO-Dienstleisters erläutert. Für die Beauftragung bleiben deshalb die konkret vereinbarten Änderungen und eine nachvollziehbare Auswertung entscheidend.\n\nGoogle-Profil: kostenlose Nutzung und bezahlte Pflege → SEO-Leistungen im Angebot unterscheiden →\n\nWelche Inhalte Ihr Haus zeigen und welche Arbeit Sie abgeben möchten\n\nEin Abschiedsraum, ein Vorsorgeabend und eine offene Stelle sprechen unterschiedliche Interessen an. Die Informationen, die dafür gebraucht werden, unterscheiden sich entsprechend. Ein laufendes Paket lässt sich besser beurteilen, wenn daran sichtbar wird, wie aus einem Thema ein verwendbarer Beitrag entsteht und welchen Teil die Betreuung übernimmt.\n\nDas Thema bestimmt die benötigten Angaben\n\nThema | Welche Informationen für den Leser gebraucht werden\n\nAbschiedsraum | Aktuelle Bilder, eine Beschreibung der vorhandenen Möglichkeiten und die Auskunft, wie ein Termin vereinbart werden kann. Weitergehende Informationen können auf einer zugehörigen Website-Seite stehen.\n\nVorsorgeabend | Thema, Termin, Veranstaltungsort, mögliche Teilnahmekosten und Anmeldeweg. Bei begrenzter Teilnehmerzahl gehört die entsprechende Angabe zur Einladung.\n\nOffene Stelle | Aufgaben, Arbeitszeit, Voraussetzungen, Angaben zur Bereitschaft und eine erreichbare Kontaktperson. Ein weiterführender Link kann die vollständige Ausschreibung aufnehmen.\n\nEin kurzer Beitrag und eine ausführliche Website-Seite können sich ergänzen. Der Beitrag macht ein bestimmtes Thema sichtbar; auf der verlinkten Seite lassen sich Bilder, Einzelheiten und Kontaktwege ausführlicher darstellen. Bereits erarbeitete Informationen können so mehrfach verwendet werden, wenn Format und Aussage für den jeweiligen Ort angepasst werden.\n\nIndividuelle Inhalte entstehen durch konkrete Zuarbeit\n\nBei einer Vorlagenlieferung wird vorhandenes Material ausgewählt und angepasst. Bei weitergehender Betreuung können ein Gespräch zur Themenfindung, Fotoaufnahmen und die Ausarbeitung eines Textes hinzukommen. Diese Arbeiten benötigen unterschiedlich viel Zeit im Institut. Ein Angebot sollte erkennbar machen, welche Informationen geliefert werden müssen und welche der Dienstleister selbst zusammenträgt.\n\nAuch eine Korrekturrunde hat einen Umfang. Werden sachliche Ergänzungen, eine andere Bildauswahl und eine erneute Textfassung darunter verstanden, ist das eine andere Leistung als die Berichtigung einzelner Schreibfehler. Die Zahl der enthaltenen Abstimmungen und der Umgang mit zusätzlichen Änderungen lassen sich vorab vereinbaren.\n\nVeröffentlichen und Rückfragen betreuen sind eigene Aufgaben\n\nEin fertig abgestimmter Entwurf kann zur eigenen Veröffentlichung geliefert oder vom Dienstleister veröffentlicht werden. Danach können weitere Aufgaben anfallen: Rückfragen weitergeben, Antworten abstimmen und geänderte Angaben ergänzen. Welche davon Teil der Betreuung sind, muss ausdrücklich vereinbart sein.\n\nRückfragen zu einer Einladung müssen vor dem Veranstaltungstermin beantwortet werden können. Bei einer Stellenanzeige braucht es einen vereinbarten Weg für Fragen und Bewerbungen. Die Betreuung muss deshalb wissen, wohin die jeweilige Rückfrage gehört und wer sie übernimmt. Eine regelmäßige Veröffentlichung allein beschreibt diesen Teil der Zusammenarbeit noch nicht.\n\nFür die Beauftragung lässt sich ein konkreter Leistungsumfang formulieren: „Bitte beschreiben Sie für einen Beitrag über unsere Abschiedsräume, wie Themenabstimmung, Bilder, Text, Freigabe, Veröffentlichung und Rückfragen verteilt sind. Welche Arbeiten sind enthalten und welche Angaben benötigen Sie von unserem Haus?“\n\nVorlagen, Einzelaufträge und laufende Betreuung vergleichen → Beitragsvorlage herunterladen ↓\n\nWas die Zahlen über eine Veröffentlichung aussagen\n\nFür die Auswertung sind drei Fragen auseinanderzuhalten: Wurde der Inhalt angezeigt, wurde eine Kontaktmöglichkeit genutzt und welches Ergebnis ist im Institut tatsächlich eingegangen? Diese Angaben können zusammenhängen, beschreiben aber unterschiedliche Beobachtungen. Eine Summe von Aufrufen beantwortet deshalb eine andere Frage als die Zahl eingegangener Anmeldungen oder Bewerbungen.\n\nBeobachtung | Welche Auskunft sie liefert\n\nAusspielung | Der Inhalt wurde nach der Zählweise der Plattform angezeigt. Für die Einordnung sind Zeitraum, Mehrfachzählung und gegebenenfalls bezahlte Verbreitung wichtig.\n\nInteraktion | Ein Link, eine Telefonnummer oder eine andere Funktion wurde angeklickt. Das beschreibt eine Aktion innerhalb des erfassten Systems.\n\nEingang im Institut | Eine Anfrage, Anmeldung oder Bewerbung liegt tatsächlich vor. Ob sie einer bestimmten Veröffentlichung zugeordnet werden kann, ist eine zusätzliche Information.\n\nWeiteres Ergebnis | Ein Gespräch oder eine andere zum Vorhaben passende Folge ist zustande gekommen. Welche Folge zählt, richtet sich nach dem Anlass der Veröffentlichung.\n\nBei Google bezeichnet „Anrufe“ einen Klick auf die Anrufschaltfläche\n\nIn den Leistungsdaten des Google-Unternehmensprofils zählt „Anrufe“, wie oft die Anrufschaltfläche angeklickt wurde. „Websiteklicks“ erfasst die Klicks auf den hinterlegten Websitelink. Diese Definitionen stehen in der Google-Hilfe zu den Leistungskennzahlen. Ein Bericht muss diese Begriffe entsprechend verwenden, damit aus einer gezählten Schaltflächenaktion nicht versehentlich ein bestätigter Kontakt wird.\n\nGoogle erläutert außerdem, dass in die Leistungsdaten Angaben aus organischen Ergebnissen und Google Ads einfließen können. Bei einem Vergleich gehört daher die Information dazu, ob und mit welchem Budget Anzeigen geschaltet wurden. Ohne diese Angabe bleibt offen, unter welchen Bedingungen die Zahlen entstanden sind.\n\nDie Auswertung an den Anlass der Veröffentlichung anschließen\n\nBei einer Einladung sind Anmeldungen und Rückfragen zum Termin brauchbare Angaben. Bei einer Stellenausschreibung sind es eingegangene Bewerbungen und passende Gespräche. Bei der Vorstellung der Räume kann die Auswertung zunächst zeigen, ob der weiterführende Link genutzt wurde und welche Rückfragen im Institut eingehen. Der Anlass bestimmt, welche Angaben neben den Plattformzahlen betrachtet werden.\n\nWenn die Herkunft einer Anfrage unbekannt ist, bleibt sie unbekannt. Werden mehrere Kontaktwege genutzt, kann dieselbe Person mehrfach in unterschiedlichen Listen auftauchen. Deshalb werden Aufrufe, Klicks und Anfragen getrennt berichtet und nicht zu einer vermeintlichen Gesamtzahl von Interessierten addiert.\n\nKosten pro Anfrage brauchen einen eindeutig bestimmten Nenner\n\nFür eine solche Rechnung werden die einbezogenen Kosten durch die Zahl der zugeordneten Anfragen geteilt. Ob nur Werbeausgaben oder auch Produktion und Betreuung einfließen, verändert das Ergebnis. Ebenso verändert es die Rechnung, ob Klicks oder tatsächlich eingegangene Anfragen gezählt werden. Vergleichbar werden zwei Werte erst bei derselben Kosten- und Zählgrundlage.\n\nEin niedriger Betrag pro Anfrage beschreibt zudem noch nicht deren Passung zum Vorhaben. Für die Entscheidung über eine Fortsetzung gehören deshalb die Inhalte, die eingegangenen Reaktionen und der eigene Betreuungsaufwand daneben. Daraus lassen sich konkrete Änderungen ableiten: eine unklare Angabe ergänzen, den Kontaktweg vereinfachen, eine andere Bildauswahl verwenden oder die Arbeitsteilung bei Rückfragen verändern.\n\nVeröffentlichungen, Werbeausgaben und eigenen Aufwand gemeinsam auswerten →\n\nWie Ihr Institut bei einem Wechsel weiterarbeiten kann\n\nBei einer Website oder laufenden Betreuung gehören Konten, Dateien und vereinbarte Nutzungen zur Leistung. Diese Bestandteile sind getrennt zu betrachten: Ein Verwaltungszugang ermöglicht Änderungen, eine Bilddatei stellt Material bereit und ein Nutzungsrecht regelt, in welchem Umfang dieses Material verwendet werden darf.\n\nKonten und Verwaltungswege festhalten\n\nFür Domain, Hosting, E-Mail, Unternehmensprofil und Werbekonten sollte im Institut erkennbar sein, wer Vertragspartner ist und wie die Verwaltung erreicht wird. Ein Wiederherstellungsweg muss auch bei einem Personal- oder Dienstleisterwechsel nutzbar bleiben. Beauftragte Personen erhalten die für ihre Arbeit vorgesehenen Zugriffe; die weitere Verwaltung wird vor dem Ende der Zusammenarbeit festgelegt.\n\nFür das Google-Unternehmensprofil verlangt Google ausdrücklich, dass das Kundenunternehmen jederzeit Inhaber oder Mitinhaber bleibt. Externe Betreuung und eigener Zugriff können deshalb nebeneinander bestehen. Die Google-Richtlinien für Drittanbieter erläutern die Inhaberschaft und die gesondert auszuweisenden Verwaltungsgebühren.\n\nBilddatei und Nutzungsumfang gemeinsam vereinbaren\n\nNach § 31 Urheberrechtsgesetz können Nutzungsrechte unter anderem räumlich, zeitlich und inhaltlich begrenzt eingeräumt werden. Für einen Foto- oder Textauftrag ist deshalb der vorgesehene Einsatz konkret zu beschreiben: Website, Social Media, gedruckte Unterlagen, Bearbeitung und weitere Verwendung nach Vertragsende.\n\nEin und dasselbe Motiv kann in mehreren Formaten gebraucht werden. Neben dem Nutzungsumfang ist daher die Dateiausgabe wichtig: Welche Bildgrößen werden geliefert, sind bearbeitbare Gestaltungsdateien enthalten und welche Schriften oder weiteren Bestandteile werden dafür benötigt? Material aus Bilddatenbanken oder lizenzierten Vorlagen kann eigene Bedingungen mitbringen.\n\nDie Übergabe vor dem Vertragsende beschreiben\n\nEine brauchbare Übergabe umfasst die vereinbarten Zugänge, den aktuellen Stand der Inhalte, die auszugebenden Dateien und die für die weitere Nutzung benötigten Angaben zu Lizenzen. Dazu gehört, wer die Übergabe ausführt, bis wann sie erfolgt und welche Unterstützung bei der Übernahme enthalten ist. Bei laufenden Anzeigen ist außerdem festzulegen, wer Budget und Kampagnen anschließend betreut.\n\nSo lässt sich bereits beim Angebot unterscheiden, was dauerhaft nutzbar bleibt und welche Unterstützung nur für die Dauer der Betreuung bereitgestellt wird. 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Für Ihre Entscheidung zählen das zugesagte Ergebnis, Ihre eigene Zuarbeit und die Kosten über die Laufzeit.</p></div></section><section class=\"section\"><div class=\"shell\"><div class=\"section-head\"><div><h2>Welche Arbeit übernimmt der Anbieter?</h2></div></div><div class=\"prose\"><ul><li>Welche fertigen Texte, Bilder, Seiten oder Beiträge erhalten wir?</li><li>Welche Angaben und Materialien müssen wir selbst liefern?</li><li>Wie viele Abstimmungen und Korrekturen sind enthalten?</li><li>Wer veröffentlicht die fertigen Inhalte?</li></ul><p>Lassen Sie offene Punkte vor der Beauftragung schriftlich ergänzen. Für den Kostenvergleich muss erkennbar sein, welche Leistungen im Preis enthalten sind und welche zusätzlich berechnet werden.</p></div></div></section><section class=\"section white\"><div class=\"shell\"><div class=\"section-head\"><div><h2>Leistung, Kosten und weitere Nutzung</h2></div></div><div class=\"cards\"><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Angebote prüfen</span><span>3 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/angebote-pruefen/checkliste/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/angebot-pruefpunkte.svg\" alt=\"Ein Angebot mit vier Prüfpunkten: Ergebnis, eigene Zuarbeit, Laufzeit und Preis.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/angebote-pruefen/checkliste/\">Ein Marketingangebot prüfen: Was wird übernommen, was bleibt bei Ihnen?</a></h3><p>Ein Paketname lässt offen, wer Texte schreibt, Bilder beschafft und Rückfragen beantwortet. Diese Arbeitsteilung gehört ebenso ins Angebot wie der Preis.</p><a class=\"text-link\" href=\"/angebote-pruefen/checkliste/\">Beitrag lesen →</a></article><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Angebote prüfen</span><span>2 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/angebote-pruefen/kostenbestandteile/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/marketing-kosten.svg\" alt=\"Einrichtung, Betreuung über die Laufzeit, Zusatzleistungen und Werbebudget erfassen. Die eigene Arbeitszeit wird getrennt betrachtet.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/angebote-pruefen/kostenbestandteile/\">Marketingkosten vergleichen: Was kommt zum Monatspreis hinzu?</a></h3><p>Ein niedriger Monatspreis kann viel eigene Zuarbeit voraussetzen. Entscheidend sind die Kosten über die Laufzeit und die Arbeit, die Ihr Team zusätzlich übernehmen müsste.</p><a class=\"text-link\" href=\"/angebote-pruefen/kostenbestandteile/\">Beitrag lesen →</a></article><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Angebote prüfen</span><span>3 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/angebote-pruefen/kontrolle-rechte/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/zugaenge.svg\" alt=\"Eigene Verwaltungszugänge für Website, Domain und Profil sowie vereinbarte Nutzungsrechte an Bildern und Texten.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/angebote-pruefen/kontrolle-rechte/\">Website, Konten und Bilder: Worauf Ihr Institut Zugriff braucht</a></h3><p>Website, Domain und Unternehmensprofil sollten auch bei einem Personalwechsel bearbeitbar bleiben. Bei Fotos und Texten ist zusätzlich wichtig, wo und wie Sie die Inhalte weiterverwenden dürfen.</p><a class=\"text-link\" href=\"/angebote-pruefen/kontrolle-rechte/\">Beitrag lesen →</a></article></div></div></section><section class=\"section\"><div class=\"shell\"><div class=\"section-head\"><div><h2>Was die Begriffe im Angebot bedeuten</h2></div></div><div class=\"cards\"><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Lokale Auffindbarkeit</span><span>3 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/marketing/google-unternehmensprofil/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/google-leistungen.svg\" alt=\"Unternehmensprofil, Website-Treffer und Anzeigen sind unterschiedliche Leistungen.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/marketing/google-unternehmensprofil/\">Google-Unternehmensprofil: Was ist kostenlos, wofür bezahlen Sie?</a></h3><p>Das Profil selbst ist kostenlos. Eine beauftragte Einrichtung oder Pflege kann kostenpflichtig sein. Entscheidend ist, welche Arbeit an Ihrem Eintrag tatsächlich übernommen wird.</p><a class=\"text-link\" href=\"/marketing/google-unternehmensprofil/\">Beitrag lesen →</a></article><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Suchmaschinen</span><span>2 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/marketing/seo-versprechen/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/seo-website.svg\" alt=\"Eine Website unter der Lupe: technische Funktion, verständliche Inhalte und Auffindbarkeit.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/marketing/seo-versprechen/\">SEO für Bestatter: Welche Arbeit steckt hinter dem Angebot?</a></h3><p>Suchmaschinenoptimierung kann technische Korrekturen und bessere Inhalte umfassen. Ein Angebot muss zeigen, was an Ihrer Website geändert werden soll und warum diese Änderung gebraucht wird.</p><a class=\"text-link\" href=\"/marketing/seo-versprechen/\">Beitrag lesen →</a></article><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Marketing &amp; Social Media</span><span>9 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/marketing/social-media-pakete/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/marketing-arbeitsteilung.svg\" alt=\"Gedankenbeispiel Abschiedsraum: Angebot A setzt Fotos und Text des Instituts voraus; Angebot B enthält die Erstellung.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/marketing/social-media-pakete/\">Zwölf Beiträge im Monat – was bekommen Sie dafür?</a></h3><p>Vorlagen, einzelne Aufträge oder laufende Betreuung: So finden Sie heraus, welche Unterstützung Ihr Bestattungshaus braucht und was Sie vor der Beauftragung klären sollten.</p><a class=\"text-link\" href=\"/marketing/social-media-pakete/\">Beitrag lesen →</a></article></div></div></section><section class=\"band\"><div class=\"shell band-row\"><div><h2>Fehlende Angaben gezielt nachfragen</h2><p>Die Checkliste enthält Felder für Leistung, Zuarbeit, Kosten und Übergabe sowie eine Nachricht, mit der Sie das Angebot ergänzen lassen können.</p></div><a class=\"btn secondary\" href=\"/downloads/marketingangebot-checkliste.txt\" download>Checkliste herunterladen ↓</a></div></section>","content_text":"Start/Angebote verstehen\nAngebote verstehen\n\nWas bekommen Sie für den Preis eines Marketingangebots?\n\n„Website-Betreuung“ oder „Social-Media-Paket“ kann sehr unterschiedliche Arbeiten umfassen. Für Ihre Entscheidung zählen das zugesagte Ergebnis, Ihre eigene Zuarbeit und die Kosten über die Laufzeit.\n\nWelche Arbeit übernimmt der Anbieter?\n\nWelche fertigen Texte, Bilder, Seiten oder Beiträge erhalten wir?\n\nWelche Angaben und Materialien müssen wir selbst liefern?\n\nWie viele Abstimmungen und Korrekturen sind enthalten?\n\nWer veröffentlicht die fertigen Inhalte?\n\nLassen Sie offene Punkte vor der Beauftragung schriftlich ergänzen. Für den Kostenvergleich muss erkennbar sein, welche Leistungen im Preis enthalten sind und welche zusätzlich berechnet werden.\n\nLeistung, Kosten und weitere Nutzung\n\nAngebote prüfen3 Min.\nEin Marketingangebot prüfen: Was wird übernommen, was bleibt bei Ihnen?\n\nEin Paketname lässt offen, wer Texte schreibt, Bilder beschafft und Rückfragen beantwortet. Diese Arbeitsteilung gehört ebenso ins Angebot wie der Preis.\nBeitrag lesen →\n\nAngebote prüfen2 Min.\nMarketingkosten vergleichen: Was kommt zum Monatspreis hinzu?\n\nEin niedriger Monatspreis kann viel eigene Zuarbeit voraussetzen. Entscheidend sind die Kosten über die Laufzeit und die Arbeit, die Ihr Team zusätzlich übernehmen müsste.\nBeitrag lesen →\n\nAngebote prüfen3 Min.\nWebsite, Konten und Bilder: Worauf Ihr Institut Zugriff braucht\n\nWebsite, Domain und Unternehmensprofil sollten auch bei einem Personalwechsel bearbeitbar bleiben. Bei Fotos und Texten ist zusätzlich wichtig, wo und wie Sie die Inhalte weiterverwenden dürfen.\nBeitrag lesen →\n\nWas die Begriffe im Angebot bedeuten\n\nLokale Auffindbarkeit3 Min.\nGoogle-Unternehmensprofil: Was ist kostenlos, wofür bezahlen Sie?\n\nDas Profil selbst ist kostenlos. Eine beauftragte Einrichtung oder Pflege kann kostenpflichtig sein. Entscheidend ist, welche Arbeit an Ihrem Eintrag tatsächlich übernommen wird.\nBeitrag lesen →\n\nSuchmaschinen2 Min.\nSEO für Bestatter: Welche Arbeit steckt hinter dem Angebot?\n\nSuchmaschinenoptimierung kann technische Korrekturen und bessere Inhalte umfassen. Ein Angebot muss zeigen, was an Ihrer Website geändert werden soll und warum diese Änderung gebraucht wird.\nBeitrag lesen →\n\nMarketing & Social Media9 Min.\nZwölf Beiträge im Monat – was bekommen Sie dafür?\n\nVorlagen, einzelne Aufträge oder laufende Betreuung: So finden Sie heraus, welche Unterstützung Ihr Bestattungshaus braucht und was Sie vor der Beauftragung klären sollten.\nBeitrag lesen →\n\nFehlende Angaben gezielt nachfragen\n\nDie Checkliste enthält Felder für Leistung, Zuarbeit, Kosten und Übergabe sowie eine Nachricht, mit der Sie das Angebot ergänzen lassen können.\nCheckliste herunterladen ↓","social_image":"https://pietaet.org/media/auto-0166e8a317b85efd492755121201043f.jpg","sources":[],"datePublished":"2026-11-06T19:53:20+01:00","dateModified":"2026-11-06T19:53:20+01:00"},{"id":"angebot-check","url":"https://pietaet.org/angebote-pruefen/checkliste/","type":"article","title":"Ein Marketingangebot prüfen: Was wird übernommen, was bleibt bei Ihnen?","description":"Ein Paketname lässt offen, wer Texte schreibt, Bilder beschafft und Rückfragen beantwortet. 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Der Begriff allein legt den Umfang nicht fest.</p>\r\n<h2 id=\"zuarbeit\">Die eigene Zuarbeit kann über die Brauchbarkeit entscheiden</h2>\r\n<p>Ein Gedankenbeispiel: Ihr Team hat keine Zeit, regelmäßig Texte vorzubereiten. Ein Angebot, das jeden Monat fertige Texte von Ihnen voraussetzt, übernimmt diese fehlende Arbeit nicht. Es kann trotzdem eine passende Teilleistung sein – wenn Sie die Textarbeit anderweitig leisten können.</p>\r\n<p>Deshalb sollten Angaben, Bilder, Entwürfe, Freigaben und Rückfragen einer zuständigen Person zugeordnet sein. Daraus wird sichtbar, ob die vorgesehene Zusammenarbeit im Haus überhaupt umsetzbar ist.</p>\r\n<h2 id=\"kosten\">Der Monatspreis braucht den Zusammenhang der Laufzeit</h2>\r\n<p>Einrichtung, laufende Betreuung, Werbegeld und Extras gehören getrennt in die Übersicht. Dazu kommen Mindestlaufzeit, Verlängerung und mögliche Kosten der Übergabe. Fehlende Beträge bleiben offen; sie sind keine Leistung zum Preis von null Euro.</p>\r\n<p>Der <a href=\"/angebote-pruefen/kostenbestandteile/\">Kostenvergleich</a> erklärt, wie Sie Angebote auf denselben Zeitraum und dieselbe Preisgrundlage beziehen.</p>\r\n<h2 id=\"nachvollziehbarkeit\">Während der Betreuung muss die erledigte Arbeit erkennbar sein</h2>\r\n<p>Fertige Inhalte und vorgenommene Änderungen sollten einsehbar sein. Die Auswertung braucht einen Bezug zum Vorhaben: Anmeldungen bei einer Einladung, passende Bewerbungen bei einer Stelle oder wiederkehrende Rückfragen nach einer Raumvorstellung.</p>\r\n<p>Für das Ende der Zusammenarbeit sind Verwaltungszugänge, Dateien und die weitere Nutzung von Fotos und Texten wichtig. Diese Fragen gehören vor die Unterschrift, weil eine spätere Übergabe davon abhängt.</p>\r\n<h2 id=\"rueckfrage\">Eine Nachricht für fehlende Angaben</h2>\r\n<blockquote><p>Bitte erläutern Sie Ihr Angebot an unserem Vorhaben: [Vorhaben einsetzen]. Welche fertigen Ergebnisse erhalten wir, welche Angaben und Materialien liefern wir selbst? Bitte ergänzen Sie die Gesamtkosten über die Mindestlaufzeit sowie mögliche Extras. Welche Zugänge, Dateien und Nutzungsrechte stehen uns nach Ende der Zusammenarbeit zur Verfügung?</p></blockquote>\r\n<p>Die ergänzte Beschreibung hält fest, auf welcher Grundlage Sie beauftragen. Sie lässt sich später auch heranziehen, wenn über erledigte Arbeit oder zusätzliche Wünsche gesprochen wird.</p>","content_text":"Ein Angebot kann zahlreiche Leistungen nennen und trotzdem die wichtigste Frage offenlassen: Was bekommt Ihr Haus am Ende, und wie viel Arbeit müssen Sie dafür selbst leisten? An einem konkreten Vorhaben lassen sich die Lücken erkennen.\n\r\n\nDas Ergebnis muss zu beschreiben sein\n\r\n\nBei einer neuen Leistungsseite wären das etwa der abgestimmte Text, die vorgesehenen Bilder und die veröffentlichte Seite. 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Diese Fragen gehören vor die Unterschrift, weil eine spätere Übergabe davon abhängt.\n\r\n\nEine Nachricht für fehlende Angaben\n\r\n\nBitte erläutern Sie Ihr Angebot an unserem Vorhaben: [Vorhaben einsetzen]. Welche fertigen Ergebnisse erhalten wir, welche Angaben und Materialien liefern wir selbst? Bitte ergänzen Sie die Gesamtkosten über die Mindestlaufzeit sowie mögliche Extras. Welche Zugänge, Dateien und Nutzungsrechte stehen uns nach Ende der Zusammenarbeit zur Verfügung?\n\r\n\nDie ergänzte Beschreibung hält fest, auf welcher Grundlage Sie beauftragen. 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Diese Frage hilft, die eigenen Zugänge und Zuständigkeiten zu beurteilen: Im Institut muss bekannt sein, wer eine Änderung vornehmen oder veranlassen kann.</p>\n<h2 id=\"zugang\">Rechnungsempfänger und Kontoverwaltung sind verschiedene Dinge</h2>\n<p>Dass eine Rechnung an Ihr Institut geht, belegt noch nicht, dass Sie auch die zugehörigen Einstellungen verwalten können. Für Website, Domain, E-Mail, Unternehmensprofile und Werbekonten sollten Vertragspartner, zuständige Person und Wiederherstellungsweg bekannt sein.</p>\n<p>Die Übersicht enthält den Verwaltungsweg; Passwörter gehören in die dafür vorgesehene geschützte Verwaltung. Bei einer Vertretung muss erkennbar sein, wie der benötigte Zugriff hergestellt wird.</p>\n<h2 id=\"rollen\">Eine Betreuung braucht passende Berechtigungen</h2>\n<p>Welche Rolle eine externe Person benötigt, hängt von ihren Aufgaben und vom jeweiligen Dienst ab. Entscheidend ist, dass die eigene Verwaltung und eine spätere Übergabe möglich bleiben. 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Was dann erst gesucht oder beschafft werden müsste, gehört auf die Liste der offenen Angaben.</p>\n<blockquote><p>Bitte halten Sie mit uns fest, wie unser Institut selbst auf die verwalteten Dienste zugreifen kann und welche Konten, Dateien, Verträge und Nutzungsrechte für eine spätere Übergabe benötigt werden.</p></blockquote>","content_text":"Wer könnte eine falsche Telefonnummer auf Ihrer Website berichtigen, wenn die zuständige Person nicht erreichbar wäre? Diese Frage hilft, die eigenen Zugänge und Zuständigkeiten zu beurteilen: Im Institut muss bekannt sein, wer eine Änderung vornehmen oder veranlassen kann.\n\nRechnungsempfänger und Kontoverwaltung sind verschiedene Dinge\n\nDass eine Rechnung an Ihr Institut geht, belegt noch nicht, dass Sie auch die zugehörigen Einstellungen verwalten können. 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Solange unterschiedliche Aufgaben oder Zeiträume dahinterstehen, sind die Zahlen nicht direkt vergleichbar.</p>\n<h2 id=\"zeitraum\">Monatspreis und Mindestlaufzeit gehören zusammen</h2>\n<p>Für eine gemeinsame Übersicht werden alle vereinbarten Zahlungen im betrachteten Zeitraum zusammengeführt. Einmalige Einrichtungskosten gehören dazu. Wenn eine längere Mindestlaufzeit über diesen Zeitraum hinausgeht, muss auch diese weitere Bindung sichtbar bleiben.</p>\n<p>Die Preisgrundlage sollte einheitlich sein, etwa durchgehend netto. Ebenso muss erkennbar sein, ob das Werbegeld im genannten Paketpreis steckt oder zusätzlich an die Werbeplattform fließt.</p>\n<h2 id=\"bestandteile\">Welche Positionen zusammenkommen können</h2>\n<ul><li><strong>Einrichtung:</strong> Gestaltung, Übernahme vorhandener Inhalte, Kontoeinrichtung und gegebenenfalls Einweisung.</li><li><strong>Laufende Arbeit:</strong> Pflege, neue Inhalte, technische Betreuung und Auswertung.</li><li><strong>Zusätzliche Produktion und Dienste:</strong> Fotos, Videos, Lizenzen, Hosting oder Werkzeuge, soweit sie nicht enthalten sind.</li><li><strong>Werbung:</strong> Budget für Anzeigen und gegebenenfalls gesonderte Anzeigenbetreuung.</li><li><strong>Übergabe:</strong> vereinbarte Ausgabe von Dateien oder Unterstützung bei einem späteren Wechsel.</li></ul>\n<p>Neben jeder benötigten Position steht entweder ein Betrag, „enthalten“ oder „offen“. Eine Summe aus bekannten Beträgen bleibt vorläufig, solange notwendige Leistungen noch keinen Preis haben.</p>\n<h2 id=\"umfang\">Hinter demselben Paketnamen kann andere Arbeit stehen</h2>\n<p>Ein Gedankenbeispiel: Das Haus möchte seine Abschiedsräume vorstellen. Angebot A setzt fertige Fotos und Texte voraus. Angebot B enthält einen Besuch, Aufnahmen und einen abgestimmten Text. Selbst bei gleichem Veröffentlichungsergebnis wird unterschiedlich viel Arbeit übernommen.</p>\n<p>Stellen Sie für beide Angebote gegenüber, wer die Fotos und Texte erstellt, welche Kosten entstehen und wie viel Arbeitszeit Ihr Team dafür aufbringen muss.</p>\n<h2 id=\"zeit\">Arbeitszeit im Institut gehört daneben</h2>\n<p>Informationen sammeln, Fotos beschaffen, Entwürfe korrigieren und Rückfragen beantworten kostet Zeit. Diese Stunden lassen sich zunächst getrennt festhalten. Dafür braucht es keinen scheinbar genauen Geldwert.</p>\n<p>Aus dieser Betrachtung kann eine andere Arbeitsteilung entstehen: Das Haus übernimmt Themen und Freigabe, beauftragt aber Fotos und Text. Oder es braucht weitergehende Unterstützung, weil die ursprünglich vorgesehene Zuarbeit im Alltag nicht möglich ist.</p>\n<h2 id=\"aufstellung\">Eine Kostenaufstellung für Ihr tatsächliches Vorhaben</h2>\n<blockquote><p>Bitte stellen Sie die Kosten für [Vorhaben] über [Zeitraum] zusammen: Einrichtung, laufende Leistungen, vorgesehenes Werbebudget und benötigte Extras. Welche Kosten können sich verändern, welche Arbeiten bleiben bei uns und welche Zahlungsverpflichtung besteht über diesen Zeitraum hinaus?</p></blockquote>","content_text":"Ein Angebot nennt einen Monatspreis, ein anderes eine Einrichtung und einzelne Zusatzleistungen. Solange unterschiedliche Aufgaben oder Zeiträume dahinterstehen, sind die Zahlen nicht direkt vergleichbar.\n\nMonatspreis und Mindestlaufzeit gehören zusammen\n\nFür eine gemeinsame Übersicht werden alle vereinbarten Zahlungen im betrachteten Zeitraum zusammengeführt. Einmalige Einrichtungskosten gehören dazu. Wenn eine längere Mindestlaufzeit über diesen Zeitraum hinausgeht, muss auch diese weitere Bindung sichtbar bleiben.\n\nDie Preisgrundlage sollte einheitlich sein, etwa durchgehend netto. Ebenso muss erkennbar sein, ob das Werbegeld im genannten Paketpreis steckt oder zusätzlich an die Werbeplattform fließt.\n\nWelche Positionen zusammenkommen können\n\nEinrichtung: Gestaltung, Übernahme vorhandener Inhalte, Kontoeinrichtung und gegebenenfalls Einweisung.\n\nLaufende Arbeit: Pflege, neue Inhalte, technische Betreuung und Auswertung.\n\nZusätzliche Produktion und Dienste: Fotos, Videos, Lizenzen, Hosting oder Werkzeuge, soweit sie nicht enthalten sind.\n\nWerbung: Budget für Anzeigen und gegebenenfalls gesonderte Anzeigenbetreuung.\n\nÜbergabe: vereinbarte Ausgabe von Dateien oder Unterstützung bei einem späteren Wechsel.\n\nNeben jeder benötigten Position steht entweder ein Betrag, „enthalten“ oder „offen“. Eine Summe aus bekannten Beträgen bleibt vorläufig, solange notwendige Leistungen noch keinen Preis haben.\n\nHinter demselben Paketnamen kann andere Arbeit stehen\n\nEin Gedankenbeispiel: Das Haus möchte seine Abschiedsräume vorstellen. Angebot A setzt fertige Fotos und Texte voraus. Angebot B enthält einen Besuch, Aufnahmen und einen abgestimmten Text. Selbst bei gleichem Veröffentlichungsergebnis wird unterschiedlich viel Arbeit übernommen.\n\nStellen Sie für beide Angebote gegenüber, wer die Fotos und Texte erstellt, welche Kosten entstehen und wie viel Arbeitszeit Ihr Team dafür aufbringen muss.\n\nArbeitszeit im Institut gehört daneben\n\nInformationen sammeln, Fotos beschaffen, Entwürfe korrigieren und Rückfragen beantworten kostet Zeit. Diese Stunden lassen sich zunächst getrennt festhalten. Dafür braucht es keinen scheinbar genauen Geldwert.\n\nAus dieser Betrachtung kann eine andere Arbeitsteilung entstehen: Das Haus übernimmt Themen und Freigabe, beauftragt aber Fotos und Text. Oder es braucht weitergehende Unterstützung, weil die ursprünglich vorgesehene Zuarbeit im Alltag nicht möglich ist.\n\nEine Kostenaufstellung für Ihr tatsächliches Vorhaben\n\nBitte stellen Sie die Kosten für [Vorhaben] über [Zeitraum] zusammen: Einrichtung, laufende Leistungen, vorgesehenes Werbebudget und benötigte Extras. Welche Kosten können sich verändern, welche Arbeiten bleiben bei uns und welche Zahlungsverpflichtung besteht über diesen Zeitraum hinaus?","social_image":"https://pietaet.org/media/auto-e2e84aec1d94f68da9308fd3bb5df79f.jpg","sources":[],"datePublished":"2026-11-06T19:53:20+01:00","dateModified":"2026-11-06T19:53:20+01:00"},{"id":"apps","url":"https://pietaet.org/apps/","type":"page","title":"PietätPro, IMTO Network und Friedhof.city","description":"PietätPro, IMTO Network und Friedhof.city: unsere Angebote für den Überblick im Institut, Überführungsaufträge und regionale Präsenz.","language":"de-DE","category":"Apps & Angebote","author":"Redaktion pietaet.org","content_html":"<section class=\"page-head\"><div class=\"shell\"><nav class=\"breadcrumbs\" aria-label=\"Brotkrumennavigation\"><a href=\"/\">Start</a><span>/</span><span>Unsere Apps &amp; Angebote</span></nav><p class=\"eyebrow\">Unsere Apps &amp; Angebote</p><h1>PietätPro, IMTO Network und Friedhof.city</h1><p class=\"lead\">Den Bearbeitungsstand im Institut überblicken, Überführungsaufträge vergeben und begleiten oder auf regionalen Friedhofsseiten präsent sein: Hier stellen wir unsere Angebote vor.</p></div></section><section class=\"section\"><div class=\"shell\"><div class=\"cards\">\n<article class=\"card app-card\"><p class=\"app-line\">Organisation im Bestattungshaus</p><h2>PietätPro</h2><p>Angaben zum Sterbefall, Aufgaben, Zuständigkeiten und Termine zusammenführen. Das Team sieht, was vorgesehen ist, wer sich bereits worum gekümmert hat und was noch offen bleibt.</p><a class=\"btn secondary\" href=\"/apps/pietaetpro/\">Mehr über PietätPro →</a></article>\n<article class=\"card app-card\"><p class=\"app-line\">Nationale und internationale Überführungen</p><h2>IMTO Network</h2><p>Überführungsbedarf erfassen, Angebote von Transportpartnern einholen und Aufträge vergeben. Abholinformationen, Touren, Statusmeldungen und Übergaben begleiten die Durchführung.</p><a class=\"btn secondary\" href=\"/apps/imto/\">Mehr über IMTO →</a></article>\n<article class=\"card app-card\"><p class=\"app-line\">Regionale Präsenz für Ihr Institut</p><h2>Friedhof.city</h2><p>Das eigene Institut mit einer regionalen Bestatterseite und auf ausgewählten Friedhofsseiten vorstellen. Der Partnerbereich zeigt die Aufrufe und Telefonklicks dieser Präsenz.</p><a class=\"btn secondary\" href=\"/apps/friedhof-city/\">Mehr über Friedhof.city →</a></article>\n</div></div></section>","content_text":"Start/Unsere Apps & Angebote\nUnsere Apps & Angebote\n\nPietätPro, IMTO Network und Friedhof.city\n\nDen Bearbeitungsstand im Institut überblicken, Überführungsaufträge vergeben und begleiten oder auf regionalen Friedhofsseiten präsent sein: Hier stellen wir unsere Angebote vor.\n\nOrganisation im Bestattungshaus\n\nPietätPro\n\nAngaben zum Sterbefall, Aufgaben, Zuständigkeiten und Termine zusammenführen. Das Team sieht, was vorgesehen ist, wer sich bereits worum gekümmert hat und was noch offen bleibt.\nMehr über PietätPro →\n\nNationale und internationale Überführungen\n\nIMTO Network\n\nÜberführungsbedarf erfassen, Angebote von Transportpartnern einholen und Aufträge vergeben. 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Bestattungsinstitute können sich mit einer eigenen regionalen Seite und auf ausgewählten Friedhofsseiten vorstellen.</p></div></section><div class=\"shell body-narrow\"><article class=\"prose\">\n<h2>Dort präsent sein, wo nach einem Friedhof gesucht wird</h2>\n<p>Das Partnerangebot verbindet die Vorstellung Ihres Instituts mit den Friedhofsinformationen in Ihrem Einzugsgebiet. Ihr Profil wird auf den vereinbarten Friedhofsseiten mit Telefonnummer, Kontaktmöglichkeit und einem Link zur eigenen Website eingebunden.</p>\n<p>Eine eigene regionale Bestatterseite gehört zu jedem Paket. Sie stellt Ihr Haus vor und bündelt die Kontaktwege. Auf der Angebotsseite sind eine bestehende Bestatterseite und die zugehörige Friedhofsseite in Quierschied verlinkt. Dort lässt sich die Darstellung direkt ansehen.</p>\n<h2>Die ausgewählten Friedhöfe bestimmen den Umfang</h2>\n<p>Für jeden vereinbarten Friedhof wird grundsätzlich ein Regionalpartner hervorgehoben. Die Auswahl erfolgt nach den gewünschten Friedhöfen und der Verfügbarkeit der Partnerplätze.</p>\n<p>Der Nettopreis pro Jahr richtet sich nach der Anzahl ausgewählter Friedhöfe. Bis 17 Friedhöfe gelten gestaffelte Stückpreise, ab 18 Friedhöfen ein pauschaler Jahrespreis. Bezahlt wird die regionale Präsenz; Friedhof.city erhält keinen prozentualen Anteil am Bestattungsauftrag.</p>\n<h2>Aufrufe und Telefonklicks im Partnerbereich sehen</h2>\n<p>Der persönliche Partnerbereich zeigt die Aufrufe Ihrer Bestatterprofile und der zugeordneten Friedhofsseiten sowie die protokollierten Klicks auf Ihre Telefonnummern. Ein Zugang kann mehrere Profile und Standorte Ihres Instituts bündeln.</p>\n<p>Für einen wählbaren Zeitraum sehen Sie Einzelwerte, Summen und eine Tagesübersicht der Seitenaufrufe. In der Telefonklickliste stehen Zeitpunkt und Ausgangsseite; die Liste lässt sich als CSV-Datei herunterladen.</p>\n<div class=\"actions\"><a class=\"btn\" href=\"https://friedhof.city/de/193/fur_bestatter\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Partnerangebot und Beispiele ansehen ↗</a></div>\n<section class=\"sources\"><h2>Funktionen, Zugang und Konditionen</h2><a href=\"https://friedhof.city/de/193/fur_bestatter\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Friedhof.city: Partnerangebot, Beispiele, Partnerbereich und Jahrespreise ↗</a><a href=\"https://friedhof.city/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Friedhof.city: Friedhofssuche und Informationsangebot ↗</a></section></article></div>","content_text":"Start/Unsere Angebote/Friedhof.city · Eigenes Angebot\nFriedhof.city · Eigenes Angebot\n\nFriedhof.city: Ihr Institut auf regionalen Friedhofsseiten\n\nFriedhof.city bietet Friedhofssuche, Karten und Informationen zu Bestattung und Vorsorge. 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Auftrag, Angebote, Touren und Rückmeldungen werden zum jeweiligen Fall zusammengeführt.</p></div></section><div class=\"shell body-narrow\"><article class=\"prose\">\n<h2>Eine Überführung beauftragen</h2>\n<p>In der Fallaufnahme werden unter anderem Abhol- und Zielort, Ansprechpartner, gewünschte Termine und besondere Anforderungen erfasst. Für eine Ausschreibung erhalten Transportpartner die Angaben zum Transportbedarf und können ein Angebot mit Preis und Terminvorschlag abgeben.</p>\n<p>Die Vergabe erfolgt durch die zugeordnete Disposition oder den direkt beauftragenden Kunden. Angebote und die anschließende Beauftragung bleiben dem Fall zugeordnet. IMTO unterstützt auch die direkte Vergabe an einen Transportpartner.</p>\n<h2>Abholung und Unterlagen vorbereiten</h2>\n<p>Im Dokumenten-Leitstand werden die für die Abholung benötigten Informationen zusammengetragen: Ansprechpartner, Zeitfenster, Zugangshinweise, Freigaben und der Stand benötigter Unterlagen. Offene Punkte, Rückfragen und Wiedervorlagen können dort bearbeitet werden.</p>\n<p>Die Disposition beziehungsweise ihre zuständigen Mitarbeitenden geben die abgestimmten Abholinformationen für den beauftragten Transportpartner und den Fahrer frei. Diese sehen dadurch den veröffentlichten Stand der Vorbereitung.</p>\n<h2>Tour und Übergaben begleiten</h2>\n<p>Der Transportpartner ordnet seine Fahrer und Touren zu. Im mobilen Fahrerbereich werden Abholung, Fahrt, Verzögerungen, Ankunft und Übergabe gemeldet. Kilometerstände, Wartezeiten und Abweichungen lassen sich zum Auftrag erfassen.</p>\n<p>Für Übergaben können Empfängerangaben, Unterschrift und Dokumente festgehalten werden. Die Fallübersicht führt die Transportmeldungen mit Aufgaben, Unterlagen und noch offenen Punkten zusammen.</p>\n<h2>Wer kann teilnehmen, und wer bezahlt?</h2>\n<p>Der Zugang wird nach einer persönlichen Prüfung des Unternehmens eingerichtet. Fahrer erhalten ihren Zugang über ihr Unternehmen.</p>\n<p>Für Transportpartner ist die Teilnahme am Auftragspool kostenlos. Sie bieten zu eigenen Preisen an; von ihrem angebotenen Transportpreis wird keine IMTO-Provision abgezogen.</p>\n<p>Bei einer verbindlichen Vergabe fällt eine IMTO-Nutzungsgebühr für die Disposition beziehungsweise den direkt beauftragenden Kunden an. Betrag und Zahlungspflicht werden vor der Vergabe angezeigt und bestätigt. Die Website erläutert die Teilnahme und den Ablauf für die einzelnen Rollen.</p>\n<div class=\"actions\"><a class=\"btn\" href=\"https://imto-network.com/de/ablauf.html\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Teilnahme und Ablauf bei IMTO ↗</a></div>\n<section class=\"sources\"><h2>Funktionen, Zugang und Konditionen</h2><a href=\"https://imto-network.com/de/funktionen.html\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">IMTO: Funktionen für Auftrag, Transport und Übergabe ↗</a><a href=\"https://imto-network.com/de/dokumenten-leitstand.html\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">IMTO: Dokumenten-Leitstand und Abholvorbereitung ↗</a><a href=\"https://imto-network.com/de/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">IMTO: Teilnahme, Rollen und Gebühren ↗</a></section></article></div>","content_text":"Start/Unsere Angebote/IMTO Network · Eigenes Angebot\nIMTO Network · Eigenes Angebot\n\nIMTO Network: Überführungen vergeben und koordinieren\n\nIMTO verbindet Bestattungsunternehmen, Dispositionen und Transportpartner für nationale und internationale Überführungen. 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Für diesen Überblick wurde PietätPro entwickelt – besonders bei mehreren parallelen Sterbefällen.</p></div></section><div class=\"shell body-narrow\"><article class=\"prose\">\n<h2>Die Angaben zum Sterbefall zusammenführen</h2>\n<p>PietätPro verbindet die Angaben zu Verstorbenen, Angehörigen und Auftraggebern mit der Bestattungsplanung. Dazu gehören Bestattungsart, Sarg oder Urne, Friedhof, Trauerredner oder Pfarrer sowie die Orte und Termine von Trauerfeier und Beisetzung.</p>\n<p>Die Terminplanung unterscheidet zwischen einer Trauerfeier mit anschließender Beisetzung, getrennten Terminen und einer Beisetzung ohne Trauerfeier. In der Übersicht lassen sich laufende Sterbefälle suchen und nach Bearbeitungsstand oder Bestattungsart filtern.</p>\n<h2>Aufgaben und Zuständigkeiten festhalten</h2>\n<p>Die Checklisten gliedern die Aufgaben in Aufnahme, Behörden, Trauerfeier und Beisetzung. Je nach Bestattungsart stehen vorbereitete Aufgaben zur Verfügung; eigene Aufgaben lassen sich ergänzen. Zu jeder Aufgabe können Zuständigkeit, Notiz und Bearbeitungsstand hinterlegt werden: offen, in Bearbeitung oder erledigt.</p>\n<p>So lässt sich auch bei Blumenbestellung oder Rentenabmeldung nachvollziehen, wer sich darum kümmert und wie weit die Bearbeitung ist. Für einen Sterbefall können eine hauptverantwortliche Person und weitere zuständige Mitarbeitende zugeordnet werden.</p>\n<h2>Dokumente und Schreiben zum Sterbefall</h2>\n<p>Dateien lassen sich zum Sterbefall hochladen, nach Dokumentenart ordnen und mit einem Bearbeitungsstand versehen. Für vertrauliche Unterlagen gibt es gesonderte Zugriffsrechte.</p>\n<p>Aus den erfassten Angaben erstellt PietätPro Textentwürfe, etwa für eine Sterbefallanzeige, Renten- und Versicherungsmeldungen oder die Friedhofsanmeldung. Die Entwürfe lassen sich kontrollieren, kopieren und ausdrucken. Für Überführungsfahrten stehen außerdem Fahrtennachweise mit Personal, Fahrzeug, Zeiten und Kilometern zur Verfügung.</p>\n<h2>Zugänge für das Team</h2>\n<p>Die Rollenvorlagen heißen Inhaber, Bestatter, Sachbearbeitung und Aushilfe. Zusätzlich werden Berechtigungen je Mitarbeitendem festgelegt, etwa zum Bearbeiten von Sterbefällen, Hochladen von Dokumenten oder Exportieren von Berichten.</p>\n<p>PietätPro ist eine Webanwendung für Computer, Tablet und Smartphone. Der monatliche Preis richtet sich nach der Anzahl aktiver Benutzerkonten; hinzu kommt eine einmalige Einrichtung. Alle Preisstufen umfassen dieselben Funktionen. Für Friedhof.city-Partner gelten vergünstigte Monatspreise.</p>\n<p>Ein Testzugang wird nach persönlicher Abstimmung eingerichtet. Die Funktionsübersicht und die Preisseite erläutern den Umfang und die jeweiligen Konditionen.</p>\n<div class=\"actions\"><a class=\"btn\" href=\"https://pietaetpro.de/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">PietätPro kennenlernen ↗</a></div>\n<section class=\"sources\"><h2>Funktionen, Zugang und Konditionen</h2><a href=\"https://pietaetpro.de/funktionen.html\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">PietätPro: Funktionen und Teamrechte ↗</a><a href=\"https://pietaetpro.de/preise\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">PietätPro: Preise und Einrichtung ↗</a></section></article></div>","content_text":"Start/Unsere Angebote/PietätPro · Eigenes Angebot\nPietätPro · Eigenes Angebot\n\nPietätPro: Sterbefälle, Aufgaben und Termine im Überblick\n\nWas ist zum jeweiligen Sterbefall vorgesehen, wer hat was veranlasst und was ist noch offen? Für diesen Überblick wurde PietätPro entwickelt – besonders bei mehreren parallelen Sterbefällen.\n\nDie Angaben zum Sterbefall zusammenführen\n\nPietätPro verbindet die Angaben zu Verstorbenen, Angehörigen und Auftraggebern mit der Bestattungsplanung. Dazu gehören Bestattungsart, Sarg oder Urne, Friedhof, Trauerredner oder Pfarrer sowie die Orte und Termine von Trauerfeier und Beisetzung.\n\nDie Terminplanung unterscheidet zwischen einer Trauerfeier mit anschließender Beisetzung, getrennten Terminen und einer Beisetzung ohne Trauerfeier. In der Übersicht lassen sich laufende Sterbefälle suchen und nach Bearbeitungsstand oder Bestattungsart filtern.\n\nAufgaben und Zuständigkeiten festhalten\n\nDie Checklisten gliedern die Aufgaben in Aufnahme, Behörden, Trauerfeier und Beisetzung. Je nach Bestattungsart stehen vorbereitete Aufgaben zur Verfügung; eigene Aufgaben lassen sich ergänzen. 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Sie lassen sich herunterladen, bearbeiten und für eine Besprechung ausdrucken.","language":"de-DE","category":"Arbeitshilfen","author":"Redaktion pietaet.org","content_html":"<section class=\"page-head\"><div class=\"shell\"><nav class=\"breadcrumbs\" aria-label=\"Brotkrumennavigation\"><a href=\"/\">Start</a><span>/</span><span>Arbeitshilfen</span></nav><p class=\"eyebrow\">Arbeitshilfen</p><h1>Vorlagen für Software- und Marketingentscheidungen</h1><p class=\"lead\">Die Textdateien enthalten Fragen, Beispiele und Platz für Ihre eigenen Angaben. Sie lassen sich herunterladen, bearbeiten und für eine Besprechung ausdrucken.</p></div></section><section class=\"section\"><div class=\"shell\"><div class=\"cards\">\n<article class=\"card\"><h2>Eine Softwarevorführung vorbereiten</h2><p>Festhalten, wie Entscheidungen, veranlasste Arbeiten und offene Punkte zum jeweiligen Sterbefall nachvollziehbar werden sollen.</p><a class=\"text-link\" href=\"/downloads/digitalisierung-checkliste.txt\" download>Textvorlage herunterladen ↓</a><p><a href=\"/wissen/digitalisierung/\">Was digitale Unterstützung leisten kann →</a></p></article>\n<article class=\"card\"><h2>Ein Marketingangebot vervollständigen</h2><p>Leistungen, eigene Zuarbeit und Kosten nebeneinanderstellen. Mit einer formulierten Rückfrage zu Angaben, die im Angebot noch fehlen.</p><a class=\"text-link\" href=\"/downloads/marketingangebot-checkliste.txt\" download>Checkliste herunterladen ↓</a><p><a href=\"/angebote-pruefen/checkliste/\">Die Positionen im Angebot verstehen →</a></p></article>\n<article class=\"card\"><h2>Einen Social-Media-Beitrag vorbereiten</h2><p>Vom Thema über Bild und Text bis zur Freigabe. Mit einem ausgefüllten Beispiel zum Abschiedsraum und einem leeren Abschnitt für weitere Beiträge.</p><a class=\"text-link\" href=\"/downloads/social-media-redaktionsplan.txt\" download>Beitragsvorlage herunterladen ↓</a><p><a href=\"/social-media/redaktionsplan/\">Ein passendes Thema ausarbeiten →</a></p></article>\n</div></div></section><section class=\"section white\"><div class=\"shell\"><div class=\"section-head\"><div><h2>Die Vorlagen bearbeiten</h2></div></div><div class=\"prose\"><p>Öffnen Sie die heruntergeladene TXT-Datei mit einem Textprogramm. Dort können Sie Ihre Angaben ergänzen, die Fassung speichern und für eine Besprechung ausdrucken.</p></div></div></section>","content_text":"Start/Arbeitshilfen\nArbeitshilfen\n\nVorlagen für Software- und Marketingentscheidungen\n\nDie Textdateien enthalten Fragen, Beispiele und Platz für Ihre eigenen Angaben. Sie lassen sich herunterladen, bearbeiten und für eine Besprechung ausdrucken.\n\nEine Softwarevorführung vorbereiten\n\nFesthalten, wie Entscheidungen, veranlasste Arbeiten und offene Punkte zum jeweiligen Sterbefall nachvollziehbar werden sollen.\nTextvorlage herunterladen ↓\nWas digitale Unterstützung leisten kann →\n\nEin Marketingangebot vervollständigen\n\nLeistungen, eigene Zuarbeit und Kosten nebeneinanderstellen. Mit einer formulierten Rückfrage zu Angaben, die im Angebot noch fehlen.\nCheckliste herunterladen ↓\nDie Positionen im Angebot verstehen →\n\nEinen Social-Media-Beitrag vorbereiten\n\nVom Thema über Bild und Text bis zur Freigabe. 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Hier finden Sie die direkten Wege zu Verbänden, Redaktionen und Veranstaltern.</p></div></section><section class=\"section\"><div class=\"shell\"><div class=\"section-head\"><div><h2>Beruf, Ausbildung und Interessenvertretung</h2></div></div><div class=\"link-list\"><a href=\"https://www.bestatter.de/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><span aria-hidden=\"true\">↗</span><div><strong>Bundesverband Deutscher Bestatter</strong><p>Berufsverband mit Informationen zu Aus- und Weiterbildung, fachlichen Themen und Verbandsarbeit.</p></div></a><a href=\"https://www.bestatterverband.de/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><span aria-hidden=\"true\">↗</span><div><strong>Verband unabhängiger Bestatter</strong><p>Berufsverband und Netzwerk für selbstständige und angestellte Bestatter. Angaben zu Leistungen und Mitgliedschaft auf der Verbandswebsite.</p></div></a></div></div></section><section class=\"section white\"><div class=\"shell\"><div class=\"section-head\"><div><h2>Fachmedien für Bestattung und Friedhof</h2></div></div><div class=\"link-list\"><a href=\"https://shop.bestatter.de/Fuer-Bestatter/Zeitschriften/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><span aria-hidden=\"true\">↗</span><div><strong>bestattungskultur</strong><p>Fachzeitschrift des Bundesverbandes Deutscher Bestatter. Ausgaben und Bezugsinformationen im Zeitschriftenbereich.</p></div></a><a href=\"https://eternitydasmagazin.de/das-magazin/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><span aria-hidden=\"true\">↗</span><div><strong>eternity</strong><p>Fachmagazin für die Bestattungsbranche mit Magazinbeschreibung und Archiv.</p></div></a><a href=\"https://www.bundesverband-bestattungsbedarf.de/zeitschrift/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><span aria-hidden=\"true\">↗</span><div><strong>Bestattung</strong><p>Verbandsmagazin des Bundesverbandes Bestattungsbedarf mit Blick auf die Branche und ihre beteiligten Gewerke.</p></div></a><a href=\"https://www.friedhofsverwalter.de/mitgliedschaft-inklusive-komplettes-digital-paket/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><span aria-hidden=\"true\">↗</span><div><strong>Friedhofskultur und VFD</strong><p>Friedhofsverwaltung und Friedhofspraxis als ergänzende Perspektive. Informationen zum Zeitschriftenangebot beim Verband der Friedhofsverwalter Deutschlands.</p></div></a></div></div></section><section class=\"section\"><div class=\"shell\"><div class=\"section-head\"><div><h2>Messen und Fachveranstaltungen</h2></div></div><div class=\"link-list\"><a href=\"https://forum-befa.com/index.php/de/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><span aria-hidden=\"true\">↗</span><div><strong>FORUM BEFA</strong><p>Messekalender und Veranstaltungen für die Bestattungsbranche.</p></div></a><a href=\"https://www.pieta-messe.de/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><span aria-hidden=\"true\">↗</span><div><strong>PIETA in Dresden</strong><p>Fachmesse für Bestattungsbedarf und Friedhofstechnik. Aussteller, Programm und Besuchsinformationen beim Veranstalter.</p></div></a><a href=\"https://www.leben-und-tod.de/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><span aria-hidden=\"true\">↗</span><div><strong>LEBEN UND TOD</strong><p>Messe und Fachkongress zu Begleitung, Abschied und Trauer. Programme und Veranstaltungsorte auf der Website.</p></div></a></div></div></section>","content_text":"Start/Branchenblick\nBranchenblick\n\nVerbände, Fachmedien und Messen der Bestattungsbranche\n\nBerufsfragen, Friedhofspraxis, neue Produkte und persönliche Fachgespräche haben unterschiedliche Anlaufstellen. Hier finden Sie die direkten Wege zu Verbänden, Redaktionen und Veranstaltern.\n\nBeruf, Ausbildung und Interessenvertretung\n↗Bundesverband Deutscher Bestatter\nBerufsverband mit Informationen zu Aus- und Weiterbildung, fachlichen Themen und Verbandsarbeit.\n↗Verband unabhängiger Bestatter\nBerufsverband und Netzwerk für selbstständige und angestellte Bestatter. Angaben zu Leistungen und Mitgliedschaft auf der Verbandswebsite.\n\nFachmedien für Bestattung und Friedhof\n↗bestattungskultur\nFachzeitschrift des Bundesverbandes Deutscher Bestatter. Ausgaben und Bezugsinformationen im Zeitschriftenbereich.\n↗eternity\nFachmagazin für die Bestattungsbranche mit Magazinbeschreibung und Archiv.\n↗Bestattung\nVerbandsmagazin des Bundesverbandes Bestattungsbedarf mit Blick auf die Branche und ihre beteiligten Gewerke.\n↗Friedhofskultur und VFD\nFriedhofsverwaltung und Friedhofspraxis als ergänzende Perspektive. Informationen zum Zeitschriftenangebot beim Verband der Friedhofsverwalter Deutschlands.\n\nMessen und Fachveranstaltungen\n↗FORUM BEFA\nMessekalender und Veranstaltungen für die Bestattungsbranche.\n↗PIETA in Dresden\nFachmesse für Bestattungsbedarf und Friedhofstechnik. Aussteller, Programm und Besuchsinformationen beim Veranstalter.\n↗LEBEN UND TOD\nMesse und Fachkongress zu Begleitung, Abschied und Trauer. 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Schriften, Bilder, Stylesheets und Skripte werden über den Webserver der Website bereitgestellt.</p>\r\n<p>Die Suchfunktion verarbeitet den eingegebenen Suchbegriff, um passende veröffentlichte Beiträge anzuzeigen.</p>\r\n<h2>Technische Bereitstellung</h2>\r\n<p>Beim Abruf der Website werden technisch erforderliche Verbindungsdaten wie IP-Adresse, Zeitpunkt des Abrufs, angeforderte URL und Browserinformationen verarbeitet. Dies dient der Bereitstellung und Sicherheit der Website. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse an einem sicheren Betrieb gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.</p>\r\n<h2>Kontakt per E-Mail oder Telefon</h2>\r\n<p>Wenn Sie Kontakt aufnehmen, verarbeiten wir die von Ihnen mitgeteilten Angaben zur Bearbeitung Ihrer Anfrage. Bei vorvertraglichen Anfragen beruht dies auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; bei allgemeinen Anfragen auf unserem berechtigten Interesse an deren Beantwortung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Angaben werden nur so lange aufbewahrt, wie die Bearbeitung und gegebenenfalls gesetzliche Aufbewahrungspflichten dies erfordern.</p>\r\n<h2>Externe Websites und Apps</h2>\r\n<p>Externe Websites werden durch das Betätigen eines Links geöffnet. Für Friedhof.city, PietätPro, IMTO und weitere verlinkte Angebote gelten die jeweiligen Datenschutzhinweise der dort angebotenen Websites und Anwendungen.</p>\r\n<h2>Ihre Rechte</h2>\r\n<p>Sie haben im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und Datenübertragbarkeit. Soweit die Verarbeitung auf berechtigten Interessen beruht, können Sie aus Gründen Ihrer besonderen Situation widersprechen. Erteilte Einwilligungen können Sie für die Zukunft widerrufen. Sie können sich außerdem bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren.</p>\r\n<p>Für Anliegen zu Ihren Daten wenden Sie sich bitte an die oben genannte Kontaktadresse.</p>\r\n</article></div>\r\n","content_text":"Start/Datenschutz\npietaet.org\n\nDatenschutz\n\nVerantwortlicher\n\r\n\nOlaf Strobel\nAm Bahnhof 1\n66287 Quierschied\nDeutschland\n\r\n\nTelefon: +49 6897 680431\nMobil: +49 179 9335328\nE-Mail: info@bestattersynergie.de\n\r\n\nDiese Informationswebsite\n\r\n\npietaet.org verwendet keine von uns eingebundenen Analyse- oder Werbetracker. Schriften, Bilder, Stylesheets und Skripte werden über den Webserver der Website bereitgestellt.\n\r\n\nDie Suchfunktion verarbeitet den eingegebenen Suchbegriff, um passende veröffentlichte Beiträge anzuzeigen.\n\r\n\nTechnische Bereitstellung\n\r\n\nBeim Abruf der Website werden technisch erforderliche Verbindungsdaten wie IP-Adresse, Zeitpunkt des Abrufs, angeforderte URL und Browserinformationen verarbeitet. Dies dient der Bereitstellung und Sicherheit der Website. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse an einem sicheren Betrieb gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.\n\r\n\nKontakt per E-Mail oder Telefon\n\r\n\nWenn Sie Kontakt aufnehmen, verarbeiten wir die von Ihnen mitgeteilten Angaben zur Bearbeitung Ihrer Anfrage. Bei vorvertraglichen Anfragen beruht dies auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; bei allgemeinen Anfragen auf unserem berechtigten Interesse an deren Beantwortung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Angaben werden nur so lange aufbewahrt, wie die Bearbeitung und gegebenenfalls gesetzliche Aufbewahrungspflichten dies erfordern.\n\r\n\nExterne Websites und Apps\n\r\n\nExterne Websites werden durch das Betätigen eines Links geöffnet. Für Friedhof.city, PietätPro, IMTO und weitere verlinkte Angebote gelten die jeweiligen Datenschutzhinweise der dort angebotenen Websites und Anwendungen.\n\r\n\nIhre Rechte\n\r\n\nSie haben im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und Datenübertragbarkeit. Soweit die Verarbeitung auf berechtigten Interessen beruht, können Sie aus Gründen Ihrer besonderen Situation widersprechen. Erteilte Einwilligungen können Sie für die Zukunft widerrufen. Sie können sich außerdem bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren.\n\r\n\nFür Anliegen zu Ihren Daten wenden Sie sich bitte an die oben genannte Kontaktadresse.","social_image":"https://pietaet.org/media/auto-c71f1b4e123e1f89bb24a8dc840a4b48.jpg","sources":[],"datePublished":"2026-11-06T19:53:20+01:00","dateModified":"2026-11-06T19:53:20+01:00"},{"id":"impressum","url":"https://pietaet.org/impressum/","type":"page","title":"Impressum","description":"Betreiber- und Kontaktangaben zu pietaet.org: Olaf Strobel, Am Bahnhof 1, 66287 Quierschied.","language":"de-DE","category":"Impressum","author":"Redaktion pietaet.org","content_html":"<section class=\"page-head\"><div class=\"shell\"><nav class=\"breadcrumbs\" aria-label=\"Brotkrumennavigation\"><a href=\"/\">Start</a><span>/</span><span>Impressum</span></nav><p class=\"eyebrow\">pietaet.org</p><h1>Impressum</h1></div></section><div class=\"shell body-narrow\"><article class=\"prose\">\r\n<h2>Angaben gemäß § 5 DDG</h2>\r\n<p>Olaf Strobel<br>Am Bahnhof 1<br>66287 Quierschied<br>Deutschland</p>\r\n<p>Telefon: <a href=\"tel:+496897680431\">+49 6897 680431</a><br>Mobil: <a href=\"tel:+491799335328\">+49 179 9335328</a><br>E-Mail: <a href=\"mailto:info@bestattersynergie.de\">info@bestattersynergie.de</a></p>\r\n<h2>Umsatzsteuer-Identifikationsnummer</h2><p>DE184209304</p>\r\n<h2>Verantwortlich für die redaktionellen Inhalte</h2><p>Olaf Strobel, Anschrift wie oben.</p>\r\n</article></div>\r\n","content_text":"Start/Impressum\npietaet.org\n\nImpressum\n\nAngaben gemäß § 5 DDG\n\r\n\nOlaf Strobel\nAm Bahnhof 1\n66287 Quierschied\nDeutschland\n\r\n\nTelefon: +49 6897 680431\nMobil: +49 179 9335328\nE-Mail: info@bestattersynergie.de\n\r\n\nUmsatzsteuer-Identifikationsnummer\n\nDE184209304\n\r\n\nVerantwortlich für die redaktionellen Inhalte\n\nOlaf Strobel, Anschrift wie oben.","social_image":"https://pietaet.org/media/auto-9b4f2391ddb8440a88d42bc3127a6567.jpg","sources":[],"datePublished":"2026-11-06T19:53:20+01:00","dateModified":"2026-11-06T19:53:20+01:00"},{"id":"marketing","url":"https://pietaet.org/marketing/","type":"page","title":"Wofür braucht Ihr Bestattungshaus Marketing?","description":"Marketing für Bestatter: Kontakt erleichtern, das eigene Haus vorstellen, zu Veranstaltungen einladen oder Personal gewinnen. 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Welche Unterstützung passt, hängt davon ab, was Ihrem Haus gerade fehlt.</p><a class=\"text-link\" href=\"/marketing/ziele-positionierung/\">Beitrag lesen →</a></article><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Lokale Auffindbarkeit</span><span>3 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/marketing/google-unternehmensprofil/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/google-leistungen.svg\" alt=\"Unternehmensprofil, Website-Treffer und Anzeigen sind unterschiedliche Leistungen.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/marketing/google-unternehmensprofil/\">Google-Unternehmensprofil: Was ist kostenlos, wofür bezahlen Sie?</a></h3><p>Das Profil selbst ist kostenlos. Eine beauftragte Einrichtung oder Pflege kann kostenpflichtig sein. Entscheidend ist, welche Arbeit an Ihrem Eintrag tatsächlich übernommen wird.</p><a class=\"text-link\" href=\"/marketing/google-unternehmensprofil/\">Beitrag lesen →</a></article><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Suchmaschinen</span><span>2 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/marketing/seo-versprechen/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/seo-website.svg\" alt=\"Eine Website unter der Lupe: technische Funktion, verständliche Inhalte und Auffindbarkeit.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/marketing/seo-versprechen/\">SEO für Bestatter: Welche Arbeit steckt hinter dem Angebot?</a></h3><p>Suchmaschinenoptimierung kann technische Korrekturen und bessere Inhalte umfassen. Ein Angebot muss zeigen, was an Ihrer Website geändert werden soll und warum diese Änderung gebraucht wird.</p><a class=\"text-link\" href=\"/marketing/seo-versprechen/\">Beitrag lesen →</a></article></div></div></section><section class=\"section white\"><div class=\"shell\"><div class=\"section-head\"><div><h2>Wenn Sie Arbeit abgeben möchten</h2><p>Ein Paket kann fertige Inhalte liefern oder erst beginnen, wenn Sie Texte und Bilder bereitstellen. 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Diese Arbeitsteilung gehört ebenso ins Angebot wie der Preis.</p><a class=\"text-link\" href=\"/angebote-pruefen/checkliste/\">Beitrag lesen →</a></article><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Angebote prüfen</span><span>2 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/angebote-pruefen/kostenbestandteile/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/marketing-kosten.svg\" alt=\"Einrichtung, Betreuung über die Laufzeit, Zusatzleistungen und Werbebudget erfassen. Die eigene Arbeitszeit wird getrennt betrachtet.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/angebote-pruefen/kostenbestandteile/\">Marketingkosten vergleichen: Was kommt zum Monatspreis hinzu?</a></h3><p>Ein niedriger Monatspreis kann viel eigene Zuarbeit voraussetzen. Entscheidend sind die Kosten über die Laufzeit und die Arbeit, die Ihr Team zusätzlich übernehmen müsste.</p><a class=\"text-link\" href=\"/angebote-pruefen/kostenbestandteile/\">Beitrag lesen →</a></article></div></div></section><section class=\"section\"><div class=\"shell\"><div class=\"section-head\"><div><h2>Was während und nach der Betreuung wichtig bleibt</h2><p>Ihr Haus braucht Zugriff auf seine Auftritte und eine verständliche Auskunft über die erledigte Arbeit. Bei einem Wechsel zählen außerdem Dateien und vereinbarte Nutzungsrechte.</p></div></div><div class=\"cards\"><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Angebote prüfen</span><span>3 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/angebote-pruefen/kontrolle-rechte/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/zugaenge.svg\" alt=\"Eigene Verwaltungszugänge für Website, Domain und Profil sowie vereinbarte Nutzungsrechte an Bildern und Texten.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/angebote-pruefen/kontrolle-rechte/\">Website, Konten und Bilder: Worauf Ihr Institut Zugriff braucht</a></h3><p>Website, Domain und Unternehmensprofil sollten auch bei einem Personalwechsel bearbeitbar bleiben. Bei Fotos und Texten ist zusätzlich wichtig, wo und wie Sie die Inhalte weiterverwenden dürfen.</p><a class=\"text-link\" href=\"/angebote-pruefen/kontrolle-rechte/\">Beitrag lesen →</a></article><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Social Media</span><span>2 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/social-media/erfolgskontrolle/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/kennzahlen.svg\" alt=\"Ein Aufruf, ein Klick und eine Anfrage sind unterschiedliche Beobachtungen und keine zugesagte Wirkungskette.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/social-media/erfolgskontrolle/\">Social-Media-Auswertung: Was sagen die Zahlen Ihrem Institut?</a></h3><p>Eine Aufrufzahl zeigt nicht, ob daraus Anmeldungen oder Bewerbungen entstanden sind. Ein Bericht muss erklären, was gezählt wurde und was sich daraus ableiten lässt.</p><a class=\"text-link\" href=\"/social-media/erfolgskontrolle/\">Beitrag lesen →</a></article></div></div></section>","content_text":"Start/Marketing für Bestatter\nMarketing für Bestatter\n\nWofür braucht Ihr Bestattungshaus Marketing?\n\nErreichbar sein, das eigene Haus erklären, zu einem Termin einladen oder Mitarbeitende gewinnen: Erst die konkrete Aufgabe macht erkennbar, welche Unterstützung Sie brauchen.\n\nWenn Interessierte Ihr Haus finden und verstehen sollen\n\nEine richtige Telefonnummer, verständliche Leistungsbeschreibungen und aktuelle Bilder sind konkrete Aufgaben. „Mehr Sichtbarkeit“ allein beschreibt noch nicht, welche davon bearbeitet werden soll.\n\nMarketing3 Min.\nWelche Marketingmaßnahme braucht unser Bestattungshaus?\n\nEine Stellenanzeige, ein auffindbarer Kontakt und die Vorstellung der Abschiedsräume erfüllen verschiedene Aufgaben. Welche Unterstützung passt, hängt davon ab, was Ihrem Haus gerade fehlt.\nBeitrag lesen →\n\nLokale Auffindbarkeit3 Min.\nGoogle-Unternehmensprofil: Was ist kostenlos, wofür bezahlen Sie?\n\nDas Profil selbst ist kostenlos. Eine beauftragte Einrichtung oder Pflege kann kostenpflichtig sein. Entscheidend ist, welche Arbeit an Ihrem Eintrag tatsächlich übernommen wird.\nBeitrag lesen →\n\nSuchmaschinen2 Min.\nSEO für Bestatter: Welche Arbeit steckt hinter dem Angebot?\n\nSuchmaschinenoptimierung kann technische Korrekturen und bessere Inhalte umfassen. Ein Angebot muss zeigen, was an Ihrer Website geändert werden soll und warum diese Änderung gebraucht wird.\nBeitrag lesen →\n\nWenn Sie Arbeit abgeben möchten\n\nEin Paket kann fertige Inhalte liefern oder erst beginnen, wenn Sie Texte und Bilder bereitstellen. Der Preis lässt sich erst einordnen, wenn diese Arbeitsteilung feststeht.\n\nMarketing & Social Media9 Min.\nZwölf Beiträge im Monat – was bekommen Sie dafür?\n\nVorlagen, einzelne Aufträge oder laufende Betreuung: So finden Sie heraus, welche Unterstützung Ihr Bestattungshaus braucht und was Sie vor der Beauftragung klären sollten.\nBeitrag lesen →\n\nAngebote prüfen3 Min.\nEin Marketingangebot prüfen: Was wird übernommen, was bleibt bei Ihnen?\n\nEin Paketname lässt offen, wer Texte schreibt, Bilder beschafft und Rückfragen beantwortet. Diese Arbeitsteilung gehört ebenso ins Angebot wie der Preis.\nBeitrag lesen →\n\nAngebote prüfen2 Min.\nMarketingkosten vergleichen: Was kommt zum Monatspreis hinzu?\n\nEin niedriger Monatspreis kann viel eigene Zuarbeit voraussetzen. Entscheidend sind die Kosten über die Laufzeit und die Arbeit, die Ihr Team zusätzlich übernehmen müsste.\nBeitrag lesen →\n\nWas während und nach der Betreuung wichtig bleibt\n\nIhr Haus braucht Zugriff auf seine Auftritte und eine verständliche Auskunft über die erledigte Arbeit. Bei einem Wechsel zählen außerdem Dateien und vereinbarte Nutzungsrechte.\n\nAngebote prüfen3 Min.\nWebsite, Konten und Bilder: Worauf Ihr Institut Zugriff braucht\n\nWebsite, Domain und Unternehmensprofil sollten auch bei einem Personalwechsel bearbeitbar bleiben. Bei Fotos und Texten ist zusätzlich wichtig, wo und wie Sie die Inhalte weiterverwenden dürfen.\nBeitrag lesen →\n\nSocial Media2 Min.\nSocial-Media-Auswertung: Was sagen die Zahlen Ihrem Institut?\n\nEine Aufrufzahl zeigt nicht, ob daraus Anmeldungen oder Bewerbungen entstanden sind. Ein Bericht muss erklären, was gezählt wurde und was sich daraus ableiten lässt.\nBeitrag lesen →","social_image":"https://pietaet.org/media/auto-39bc2fd918793dacc46a73c77045208d.jpg","sources":[],"datePublished":"2026-11-06T19:53:20+01:00","dateModified":"2026-11-06T19:53:20+01:00"},{"id":"google-profil","url":"https://pietaet.org/marketing/google-unternehmensprofil/","type":"article","title":"Google-Unternehmensprofil: Was ist kostenlos, wofür bezahlen Sie?","description":"Das Google-Unternehmensprofil ist kostenlos. Einrichtung und Pflege können Geld kosten. Prüfen Sie, welche Arbeit am Eintrag übernommen wird.","language":"de-DE","category":"Lokale Auffindbarkeit","author":"Redaktion pietaet.org","content_html":"<p>Für das Hinzufügen oder Beanspruchen eines Unternehmensprofils verlangt Google kein Entgelt. Eine Rechnung eines Dienstleisters kann sich deshalb auf die Einrichtung oder Betreuung beziehen, nicht auf den Kauf dieses kostenlosen Profils. <a href=\"https://support.google.com/business/answer/2911778?hl=de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Quelle: Google zur Einrichtung eines Unternehmensprofils.</a></p>\n<h2 id=\"angaben\">Was Angehörige im Eintrag vorfinden</h2>\n<p>Telefonnummer, Anschrift, Website und aktuelle Bilder helfen Menschen, Ihr Haus zu erreichen und den Standort zu erkennen. Stimmen diese Angaben nicht, ist ihre Korrektur ein klar umrissener Auftrag. Auch falsche Angaben auf der eigenen Website sollten dabei berücksichtigt werden.</p>\n<p>Bei einem Bestattungsinstitut ist außerdem die Unterscheidung zwischen telefonischer Bereitschaft und geöffneten Geschäftsräumen wichtig. Wer einen persönlichen Besuch nach Vereinbarung anbietet, sollte das verständlich erklären. Ein Eintrag darf keine Erwartung an einen geöffneten Standort wecken, die der Betrieb nicht erfüllt.</p>\n<h2 id=\"pflege\">Einmalige Korrektur und laufende Betreuung sind verschiedene Leistungen</h2>\n<p>Eine Einrichtung, neue Standortbilder oder eine geänderte Telefonnummer lassen sich einzeln bearbeiten. Laufende Betreuung kann dagegen Änderungen, abgestimmte Beiträge und die Vorbereitung von Antworten auf Rückmeldungen umfassen. Welche dieser Arbeiten enthalten sind, muss aus dem Angebot hervorgehen.</p>\n<p>Wenn sich im Haus nur gelegentlich eine Angabe ändert, ist eine dauerhafte Betreuung anders zu beurteilen als bei regelmäßigem Abstimmungsbedarf. Der monatliche Preis allein sagt nichts darüber, ob die vereinbarte Arbeit benötigt wird.</p>\n<h2 id=\"zugang\">Das Institut braucht einen eigenen Verwaltungszugang</h2>\n<p>Ein Profil sollte auch dann bearbeitbar bleiben, wenn eine zuständige Person ausfällt oder die externe Betreuung wechselt. 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Laufende Betreuung kann dagegen Änderungen, abgestimmte Beiträge und die Vorbereitung von Antworten auf Rückmeldungen umfassen. Welche dieser Arbeiten enthalten sind, muss aus dem Angebot hervorgehen.\n\nWenn sich im Haus nur gelegentlich eine Angabe ändert, ist eine dauerhafte Betreuung anders zu beurteilen als bei regelmäßigem Abstimmungsbedarf. Der monatliche Preis allein sagt nichts darüber, ob die vereinbarte Arbeit benötigt wird.\n\nDas Institut braucht einen eigenen Verwaltungszugang\n\nEin Profil sollte auch dann bearbeitbar bleiben, wenn eine zuständige Person ausfällt oder die externe Betreuung wechselt. Für beauftragte Verwalter schreibt Google vor, dass das Kundenunternehmen jederzeit Inhaber oder Mitinhaber sein muss. Die Drittanbieter-Richtlinien erläutern auch die Trennung von kostenlosem Profil und Verwaltungsgebühren.\n\nIst der Zugang nur einem früheren Mitarbeiter oder Dienstleister bekannt, ist das zunächst die offene Aufgabe. Weitere Inhalte zu bestellen löst die Zugangsfrage nicht.\n\nEine bessere Position lässt sich nicht bei Google kaufen\n\nFür lokale Suchergebnisse nennt Google unter anderem Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Eine bessere lokale Platzierung kann laut Google nicht gegen Bezahlung angefordert werden. Quelle: Google zu lokalen Suchergebnissen.\n\nEin Versprechen wie „Platz 1“ braucht deshalb eine genaue Erklärung: Für welchen Suchbegriff, von welchem Ort und in welcher Ergebnisart? Eine bezahlte Anzeige ist etwas anderes als die Position des Unternehmensprofils.\n\nFür eine Rückfrage genügt: „Welche einmaligen und laufenden Arbeiten übernehmen Sie? 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SEO steht für Suchmaschinenoptimierung. Dazu können unterschiedliche Arbeiten gehören: technische Fehler beheben, Seiten verständlich ordnen oder fehlende Informationen ergänzen.</p>\n<h2 id=\"ausgangslage\">Ein konkreter Befund macht die Arbeit verständlich</h2>\n<p>Vielleicht fehlt eine Beschreibung Ihrer Abschiedsräume. Vielleicht ist eine wichtige Leistung nur in einer schwer auffindbaren Datei erklärt. Ein Angebot sollte das Problem an Ihrer Website zeigen und die vorgesehene Änderung benennen.</p>\n<p>So wird auch erkennbar, ob die Arbeit Menschen hilft, die Ihr Haus kennenlernen möchten. Eine verständliche Leistungsseite ist ein Ergebnis. Die bloße Zusage „mehr Sichtbarkeit“ lässt offen, welche Seite entsteht und welche Information sie enthält.</p>\n<h2 id=\"suchergebnis\">Anzeige, Unternehmensprofil und Website-Treffer auseinanderhalten</h2>\n<p>Eine bezahlte Anzeige, ein Unternehmensprofil mit Ortsbezug und ein gewöhnlicher Website-Treffer sind verschiedene Ergebnisarten. Bei einer Vorführung sollte sichtbar sein, worauf sich das Angebot bezieht. Für Anzeigen gehören Werbebudget und Betreuungskosten getrennt ausgewiesen.</p>\n<p>Auch Suchbegriff und Suchort sind wichtig. Ein Screenshot einer Suche nach dem eindeutigen Institutsnamen belegt etwas anderes als eine Suche nach einer Bestattungsleistung in Ihrer Region. Ohne diese Angaben ist die gezeigte Position wenig aussagekräftig.</p>\n<h2 id=\"texte\">Mehr Seiten bedeuten nicht automatisch mehr hilfreiche Information</h2>\n<p>Texte zu Ihren Räumen, zum ersten Kontakt oder zur Vorsorgeberatung brauchen zutreffende Angaben aus dem Haus. Im Auftrag sollte stehen, wer diese Informationen sammelt, wer schreibt und wer vor der Veröffentlichung prüft.</p>\n<p>Bei mehreren Ortstexten stellt sich dieselbe Frage für jede Seite: Welche eigene, zutreffende Information erhält ein Leser dort? Die Anzahl der gelieferten Seiten ersetzt diese Antwort nicht. Ein konkretes Textbeispiel hilft, den vorgesehenen Inhalt zu beurteilen.</p>\n<h2 id=\"garantien\">Eine garantierte Spitzenposition ist keine verlässliche Auswahlgrundlage</h2>\n<p>Google erklärt in seinem Leitfaden zur Auswahl eines SEO-Dienstleisters, dass niemand eine erste Position garantieren kann. <a href=\"https://developers.google.com/search/docs/fundamentals/do-i-need-seo?hl=de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Quelle: Google Search Central.</a></p>\n<p>Beurteilbar bleibt dagegen die vereinbarte Arbeit: welche Fehler korrigiert, welche Seiten überarbeitet und welche Inhalte erstellt werden. Ein Bericht sollte diese Änderungen verständlich zeigen und erklären, was daraus für die weitere Arbeit folgt.</p>\n<p>Die Frage „Was ändern Sie an welcher Stelle unserer Website und wozu?“ lässt sich ohne Fachvokabular beantworten. Solange das unklar bleibt, fehlt ein wesentlicher Teil der Leistungsbeschreibung.</p>","content_text":"„Wir optimieren Ihre Website für Google“ beschreibt noch keine beurteilbare Leistung. SEO steht für Suchmaschinenoptimierung. Dazu können unterschiedliche Arbeiten gehören: technische Fehler beheben, Seiten verständlich ordnen oder fehlende Informationen ergänzen.\n\nEin konkreter Befund macht die Arbeit verständlich\n\nVielleicht fehlt eine Beschreibung Ihrer Abschiedsräume. Vielleicht ist eine wichtige Leistung nur in einer schwer auffindbaren Datei erklärt. Ein Angebot sollte das Problem an Ihrer Website zeigen und die vorgesehene Änderung benennen.\n\nSo wird auch erkennbar, ob die Arbeit Menschen hilft, die Ihr Haus kennenlernen möchten. Eine verständliche Leistungsseite ist ein Ergebnis. 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Vielleicht fehlen Ihnen dafür die Zeit, passende Bilder oder jemand, der aus Ihrem Wissen verständliche Texte macht. Ein Dienstleister könnte Ihnen diese Arbeit abnehmen. Doch was brauchen Sie eigentlich: fertige Vorlagen, Hilfe bei einzelnen Beiträgen oder jemanden, der den Auftritt regelmäßig betreut?</p>\n<p>Eine Monatszahl beantwortet diese Frage nicht. „Zwölf Beiträge“ können zwölf fertige Veröffentlichungen bedeuten. Sie können aber auch zwölf Entwürfe sein, für die Sie erst noch Themen, Fotos und sämtliche Informationen liefern müssen. Beides lässt sich anbieten und vereinbaren. Für Ihre Entscheidung macht es einen erheblichen Unterschied.</p>\n\n<h2 id=\"eigener-bedarf\">Benennen Sie zuerst die Arbeit, die Sie abgeben möchten</h2>\n<p>Bevor Sie Pakete vergleichen, schreiben Sie auf, woran die Veröffentlichung bisher scheitert. Dafür reichen wenige konkrete Sätze: „Wir haben Themen, aber niemand schreibt die Texte.“ Oder: „Wir möchten unsere Räume zeigen, haben aber keine brauchbaren Fotos.“ Oder: „Wir beginnen immer wieder und schaffen es dann wochenlang nicht, etwas zu veröffentlichen.“</p>\n<p>Aus diesen drei Situationen ergeben sich unterschiedliche Aufträge. Im ersten Fall brauchen Sie Unterstützung beim Schreiben, im zweiten einen Fototermin, im dritten eine verlässliche Planung und Umsetzung. Ein umfassendes Monatspaket ist dafür eine Möglichkeit. Ein einzelner Auftrag oder eine kleine, wiederkehrende Unterstützung kann ebenfalls passen.</p>\n<p><strong>Beschreiben Sie Ihren Engpass, bevor Ihnen jemand ein Paket empfiehlt.</strong> Dann lässt sich besprechen, welche Arbeit tatsächlich übernommen werden soll.</p>\n\n<h2 id=\"ziel\">Was soll der Auftritt für Ihr Haus leisten?</h2>\n<p>„Wir müssen sichtbarer werden“ ist als Auftrag zu ungenau. Überlegen Sie stattdessen, was Menschen über Ihr Haus erfahren sollen. Möchten Sie zeigen, wie ein Abschied in Ihren Räumen aussehen kann? Suchen Sie eine Fachkraft? Laden Sie zu einem Informationsabend ein? Oder wollen Sie Fragen beantworten, die Angehörige im Gespräch immer wieder stellen?</p>\n<p>Für einen Informationsabend werden Thema, Termin, Ort und Anmeldung gebraucht. Für die Personalsuche sind Aufgaben, Arbeitsbedingungen und ein erreichbarer Ansprechpartner entscheidend. Beschreiben Sie beispielsweise, welche Tätigkeiten zur Stelle gehören und wie Bereitschaftsdienste organisiert sind. Wer Ihre Abschiedsräume kennenlernen soll, braucht Bilder und eine verständliche Beschreibung der Möglichkeiten vor Ort. Ein allgemeiner Sinnspruch erfüllt diese Aufgaben nicht.</p>\n<p>Sie müssen nicht alle Ziele gleichzeitig verfolgen. Wählen Sie für den Anfang eine Aufgabe aus. Das erleichtert die Themenauswahl und verhindert, dass Sie nur veröffentlichen, weil der nächste Termin im Kalender steht.</p>\n\n<h2 id=\"unterstuetzung\">Vorlagen, einzelne Aufträge oder laufende Betreuung?</h2>\n<p>Keine dieser Formen ist grundsätzlich die richtige. Entscheidend ist, was Sie selbst leisten können und übernehmen möchten.</p>\n<div class=\"table-wrap\" role=\"region\" aria-label=\"Formen der Unterstützung vergleichen\" tabindex=\"0\">\n<table>\n<thead><tr><th scope=\"col\">Unterstützung</th><th scope=\"col\">Kann passen, wenn …</th><th scope=\"col\">Bei Ihnen bleibt …</th></tr></thead>\n<tbody>\n<tr><th scope=\"row\">Vorlagen zum Anpassen</th><td>jemand im Team Texte und Bilder auswählen und bearbeiten kann.</td><td>Themenauswahl, Anpassung an Ihr Haus, Prüfung und Veröffentlichung.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Einzelne Aufträge</th><td>Sie gezielt Fotos, Texte oder eine konkrete Aktion vorbereiten möchten.</td><td>die weitere Planung und alles, was der Auftrag nicht umfasst.</td></tr>\n<tr><th scope=\"row\">Laufende Betreuung</th><td>regelmäßig jemand Themen entwickeln und Beiträge umsetzen soll.</td><td>Auskunft über Ihr Haus und die vereinbarte fachliche Freigabe; weitere Aufgaben je nach Leistungsumfang.</td></tr>\n</tbody>\n</table>\n</div>\n<p>Vorlagen können Arbeit sparen. Sie werden aber erst durch passende Angaben zu Ihrem Haus zu einem eigenen Beitrag. Wer individuelle Betreuung beauftragt, sollte vereinbaren, wie diese Informationen beschafft werden: durch ein Gespräch, einen Besuch oder regelmäßige Rückfragen. Andernfalls bleibt die Themenentwicklung möglicherweise vollständig bei Ihnen.</p>\n\n<h2 id=\"arbeitsteilung\">Gehen Sie einen Beitrag vom Thema bis zur Veröffentlichung durch</h2>\n<p>Nehmen wir als Gedankenbeispiel einen Beitrag über Ihren Abschiedsraum. An diesem einen Thema können Sie die Zusammenarbeit vor der Beauftragung durchsprechen.</p>\n<p>Jemand muss klären, was Sie zeigen möchten: den Raum, seine Ausstattung oder die Möglichkeit, einen Abschied persönlich zu gestalten. Anschließend werden aktuelle Fotos benötigt. Der Text muss erklären, was in Ihrem Haus tatsächlich möglich ist. Danach folgen Ihre Freigabe, mögliche Korrekturen und die Veröffentlichung.</p>\n<p>Für den Inhalt können Sie etwa klären: Können Angehörige eigene Musik mitbringen? Wie wird ein Termin für den Abschied vereinbart? Gibt es einen barrierefreien Zugang? Wählen Sie die Angaben aus, die für Ihre Räume zutreffen. So hilft der Beitrag Menschen, sich auf einen Besuch vorzubereiten.</p>\n<p>Lassen Sie für diese Schritte festhalten, wer sie übernimmt und was zusätzlich kostet. „Wir betreuen Ihren Kanal“ lässt beispielsweise offen, ob ein Fototermin enthalten ist, wie viele Korrekturen vorgesehen sind und wer auf Rückfragen unter dem Beitrag antwortet.</p>\n<p>Besprechen Sie auch, was in einer arbeitsreichen Woche passiert. Wie früh kommen die Entwürfe? Wer erinnert an eine ausstehende Freigabe? Wird ein Beitrag verschoben, wenn Angaben fehlen? Für ein Bestattungshaus kann diese Abstimmung wichtiger sein als die Frage, ob ein Paket zehn oder zwölf Veröffentlichungen enthält.</p>\n\n<h2 id=\"fachliche-arbeit\">Geben Sie Formulierung und Gestaltung ab, behalten Sie die fachliche Freigabe</h2>\n<p>Ein Dienstleister kann Ihre Informationen ordnen, verständlich formulieren und gestalten. Welche Leistungen Ihr Haus anbietet und wie Sie Angehörige begleiten, müssen Sie ihm erklären. Das lässt sich vorbereiten: mit einem Gespräch, einer Sammlung wiederkehrender Fragen und einigen guten Bildern.</p>\n<p>Prüfen Sie vor der Veröffentlichung besonders Aussagen zu Kosten, Erreichbarkeit, Bestattungsformen und örtlichen Möglichkeiten. Ein Beitrag kann gut geschrieben sein und trotzdem etwas versprechen, das Ihr Haus so nicht anbietet. Vereinbaren Sie deshalb, dass Veröffentlichungen mit solchen Aussagen Ihre Freigabe benötigen.</p>\n<p>Für die Themenfindung brauchen Sie keine persönlichen Geschichten aus konkreten Sterbefällen. Sie können Ihre Räume vorstellen, Aufgaben im Team erklären oder allgemeine Fragen aus Beratungsgesprächen aufgreifen, ohne Namen und Einzelheiten eines Falls zu verwenden. Das liefert bereits Stoff für einen Auftritt, der Ihr Haus erkennbar macht.</p>\n\n<h2 id=\"kosten\">Rechnen Sie das ganze Vorhaben, einschließlich Ihrer eigenen Zeit</h2>\n<p>Stellen Sie für denselben Zeitraum zusammen: Einrichtung, laufende Betreuung, Fotos oder Videos, zusätzlich beauftragte Änderungen und gegebenenfalls Werbeausgaben. Lassen Sie sich erklären, welche Leistungen im Paket enthalten sind und welche gesondert abgerechnet werden. Achten Sie darauf, dass Sie Angebote jeweils auf derselben Grundlage vergleichen, etwa mit Nettopreisen.</p>\n<p>Notieren Sie daneben Ihren eigenen Aufwand. Wenn Sie monatlich Themen sammeln, Bilder aufnehmen, Texte weitgehend neu schreiben und selbst veröffentlichen, kaufen Sie eine andere Unterstützung als bei einer Betreuung, die diese Arbeitsschritte übernimmt. Ein niedrigerer Rechnungsbetrag kann dazu passen. Er sagt allein aber wenig darüber aus, welche Lösung Sie stärker entlastet.</p>\n<p><strong>Für Ihre Entscheidung zählt, welche Arbeit Sie für den Gesamtpreis erhalten und welche Arbeit Sie weiter selbst erledigen.</strong> Eine pauschale Aussage wie „Dieser Monatspreis ist für Bestatter angemessen“ hilft ohne Leistungsbeschreibung nicht weiter.</p>\n\n<h2 id=\"auswertung\">Lassen Sie sich erklären, was aus den Beiträgen folgt</h2>\n<p>Welche Auswertung hilfreich ist, hängt von Ihrer Aufgabe ab. Bei einer Einladung sollten Sie erfahren, ob es Rückfragen und Anmeldungen gab. Bei der Personalsuche interessieren Sie passende Bewerbungen und Gespräche. Bei der Vorstellung Ihrer Räume können konkrete Nachfragen zeigen, welche Informationen noch fehlen.</p>\n<p>Likes und Aufrufe können ergänzende Beobachtungen sein. Sie beantworten diese Fragen jedoch nicht von selbst. Wenn ein Bericht hohe Zahlen zeigt, lassen Sie sich erläutern, was genau gezählt wurde, für welchen Zeitraum die Angaben gelten und ob zusätzlich Geld für die Verbreitung ausgegeben wurde.</p>\n<p>Nicht jeder Beitrag muss unmittelbar zu einem Anruf führen. Ein Auftritt kann auch dazu dienen, dass Menschen Ihr Team und Ihr Haus kennenlernen. Dann sollten Sie gemeinsam beurteilen, ob die veröffentlichten Inhalte diesen Einblick tatsächlich geben. Vereinbaren Sie einen Termin, an dem Sie besprechen: Was führen wir fort, was ändern wir und was lassen wir weg?</p>\n\n<h2 id=\"konten-und-inhalte\">Klären Sie vor dem Start, wie Sie später weiterarbeiten können</h2>\n<p>Lassen Sie sich zeigen, wie eine von Ihnen bestimmte Person die vereinbarten Konten selbst verwalten kann. Halten Sie fest, welche Zugänge ein Dienstleister erhält und wie die Zusammenarbeit beendet wird. Dazu gehört auch, welche Bilder, Texte und Dateien Sie anschließend erhalten.</p>\n<p>Besprechen Sie die weitere Verwendung ausdrücklich: Dürfen Sie die Bilder auf Ihrer Website einsetzen, einen Text für einen Flyer bearbeiten oder Materialien nach Vertragsende weiterverwenden? Nutzungsrechte können nach <a href=\"https://www.gesetze-im-internet.de/urhg/BJNR012730965.html#BJNR012730965BJNG001501377\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">§ 31 Urheberrechtsgesetz</a> räumlich, zeitlich oder inhaltlich begrenzt sein. Lassen Sie den vereinbarten Umfang deshalb festhalten, statt eine unbegrenzte Verwendung vorauszusetzen.</p>\n\n<h2 id=\"naechster-schritt\">Mit dieser Anfrage kommen Sie weiter</h2>\n<p>Wenn Ihnen ein Angebot vorliegt, müssen Sie nicht sofort alle Fachbegriffe verstehen. Schicken Sie zunächst eine konkrete Beschreibung Ihres Bedarfs und bitten Sie um eine entsprechend genaue Antwort. Zum Beispiel:</p>\n<blockquote><p>Wir möchten unseren Abschiedsraum vorstellen und Angehörigen erklären, welche Möglichkeiten er bietet. Bitte beschreiben Sie an diesem Beispiel, welche Arbeit Sie übernehmen: Themenvorbereitung, Fotos, Text, Korrekturen, Veröffentlichung und Antworten auf Rückfragen. Welche Informationen und wie viel Zeit benötigen Sie von uns? Welche Kosten entstehen insgesamt? Bitte erläutern Sie außerdem, welche Konten und Materialien wir bei einem späteren Wechsel weiterverwenden können.</p></blockquote>\n<p>Ersetzen Sie den Abschiedsraum durch Ihr eigenes Vorhaben. An der Antwort können Sie erkennen, ob das Angebot Ihren Bedarf abdeckt. Vielleicht benötigen Sie anschließend einen Fototermin und drei ausgearbeitete Beiträge. Vielleicht passt eine laufende Betreuung besser. Auch die Entscheidung, zunächst mit vorhandenen Mitteln selbst zu beginnen, kann daraus folgen.</p>\n","content_text":"Sie möchten Ihr Bestattungshaus auf Facebook oder Instagram vorstellen. Vielleicht fehlen Ihnen dafür die Zeit, passende Bilder oder jemand, der aus Ihrem Wissen verständliche Texte macht. Ein Dienstleister könnte Ihnen diese Arbeit abnehmen. Doch was brauchen Sie eigentlich: fertige Vorlagen, Hilfe bei einzelnen Beiträgen oder jemanden, der den Auftritt regelmäßig betreut?\n\nEine Monatszahl beantwortet diese Frage nicht. „Zwölf Beiträge“ können zwölf fertige Veröffentlichungen bedeuten. Sie können aber auch zwölf Entwürfe sein, für die Sie erst noch Themen, Fotos und sämtliche Informationen liefern müssen. Beides lässt sich anbieten und vereinbaren. Für Ihre Entscheidung macht es einen erheblichen Unterschied.\n\nBenennen Sie zuerst die Arbeit, die Sie abgeben möchten\n\nBevor Sie Pakete vergleichen, schreiben Sie auf, woran die Veröffentlichung bisher scheitert. Dafür reichen wenige konkrete Sätze: „Wir haben Themen, aber niemand schreibt die Texte.“ Oder: „Wir möchten unsere Räume zeigen, haben aber keine brauchbaren Fotos.“ Oder: „Wir beginnen immer wieder und schaffen es dann wochenlang nicht, etwas zu veröffentlichen.“\n\nAus diesen drei Situationen ergeben sich unterschiedliche Aufträge. Im ersten Fall brauchen Sie Unterstützung beim Schreiben, im zweiten einen Fototermin, im dritten eine verlässliche Planung und Umsetzung. Ein umfassendes Monatspaket ist dafür eine Möglichkeit. Ein einzelner Auftrag oder eine kleine, wiederkehrende Unterstützung kann ebenfalls passen.\n\nBeschreiben Sie Ihren Engpass, bevor Ihnen jemand ein Paket empfiehlt. Dann lässt sich besprechen, welche Arbeit tatsächlich übernommen werden soll.\n\nWas soll der Auftritt für Ihr Haus leisten?\n\n„Wir müssen sichtbarer werden“ ist als Auftrag zu ungenau. Überlegen Sie stattdessen, was Menschen über Ihr Haus erfahren sollen. Möchten Sie zeigen, wie ein Abschied in Ihren Räumen aussehen kann? Suchen Sie eine Fachkraft? Laden Sie zu einem Informationsabend ein? Oder wollen Sie Fragen beantworten, die Angehörige im Gespräch immer wieder stellen?\n\nFür einen Informationsabend werden Thema, Termin, Ort und Anmeldung gebraucht. Für die Personalsuche sind Aufgaben, Arbeitsbedingungen und ein erreichbarer Ansprechpartner entscheidend. Beschreiben Sie beispielsweise, welche Tätigkeiten zur Stelle gehören und wie Bereitschaftsdienste organisiert sind. Wer Ihre Abschiedsräume kennenlernen soll, braucht Bilder und eine verständliche Beschreibung der Möglichkeiten vor Ort. Ein allgemeiner Sinnspruch erfüllt diese Aufgaben nicht.\n\nSie müssen nicht alle Ziele gleichzeitig verfolgen. Wählen Sie für den Anfang eine Aufgabe aus. Das erleichtert die Themenauswahl und verhindert, dass Sie nur veröffentlichen, weil der nächste Termin im Kalender steht.\n\nVorlagen, einzelne Aufträge oder laufende Betreuung?\n\nKeine dieser Formen ist grundsätzlich die richtige. Entscheidend ist, was Sie selbst leisten können und übernehmen möchten.\n\nUnterstützung | Kann passen, wenn … | Bei Ihnen bleibt …\n\nVorlagen zum Anpassen | jemand im Team Texte und Bilder auswählen und bearbeiten kann. | Themenauswahl, Anpassung an Ihr Haus, Prüfung und Veröffentlichung.\n\nEinzelne Aufträge | Sie gezielt Fotos, Texte oder eine konkrete Aktion vorbereiten möchten. | die weitere Planung und alles, was der Auftrag nicht umfasst.\n\nLaufende Betreuung | regelmäßig jemand Themen entwickeln und Beiträge umsetzen soll. | Auskunft über Ihr Haus und die vereinbarte fachliche Freigabe; weitere Aufgaben je nach Leistungsumfang.\n\nVorlagen können Arbeit sparen. Sie werden aber erst durch passende Angaben zu Ihrem Haus zu einem eigenen Beitrag. Wer individuelle Betreuung beauftragt, sollte vereinbaren, wie diese Informationen beschafft werden: durch ein Gespräch, einen Besuch oder regelmäßige Rückfragen. Andernfalls bleibt die Themenentwicklung möglicherweise vollständig bei Ihnen.\n\nGehen Sie einen Beitrag vom Thema bis zur Veröffentlichung durch\n\nNehmen wir als Gedankenbeispiel einen Beitrag über Ihren Abschiedsraum. An diesem einen Thema können Sie die Zusammenarbeit vor der Beauftragung durchsprechen.\n\nJemand muss klären, was Sie zeigen möchten: den Raum, seine Ausstattung oder die Möglichkeit, einen Abschied persönlich zu gestalten. Anschließend werden aktuelle Fotos benötigt. Der Text muss erklären, was in Ihrem Haus tatsächlich möglich ist. Danach folgen Ihre Freigabe, mögliche Korrekturen und die Veröffentlichung.\n\nFür den Inhalt können Sie etwa klären: Können Angehörige eigene Musik mitbringen? Wie wird ein Termin für den Abschied vereinbart? Gibt es einen barrierefreien Zugang? Wählen Sie die Angaben aus, die für Ihre Räume zutreffen. So hilft der Beitrag Menschen, sich auf einen Besuch vorzubereiten.\n\nLassen Sie für diese Schritte festhalten, wer sie übernimmt und was zusätzlich kostet. „Wir betreuen Ihren Kanal“ lässt beispielsweise offen, ob ein Fototermin enthalten ist, wie viele Korrekturen vorgesehen sind und wer auf Rückfragen unter dem Beitrag antwortet.\n\nBesprechen Sie auch, was in einer arbeitsreichen Woche passiert. Wie früh kommen die Entwürfe? Wer erinnert an eine ausstehende Freigabe? Wird ein Beitrag verschoben, wenn Angaben fehlen? Für ein Bestattungshaus kann diese Abstimmung wichtiger sein als die Frage, ob ein Paket zehn oder zwölf Veröffentlichungen enthält.\n\nGeben Sie Formulierung und Gestaltung ab, behalten Sie die fachliche Freigabe\n\nEin Dienstleister kann Ihre Informationen ordnen, verständlich formulieren und gestalten. Welche Leistungen Ihr Haus anbietet und wie Sie Angehörige begleiten, müssen Sie ihm erklären. Das lässt sich vorbereiten: mit einem Gespräch, einer Sammlung wiederkehrender Fragen und einigen guten Bildern.\n\nPrüfen Sie vor der Veröffentlichung besonders Aussagen zu Kosten, Erreichbarkeit, Bestattungsformen und örtlichen Möglichkeiten. Ein Beitrag kann gut geschrieben sein und trotzdem etwas versprechen, das Ihr Haus so nicht anbietet. Vereinbaren Sie deshalb, dass Veröffentlichungen mit solchen Aussagen Ihre Freigabe benötigen.\n\nFür die Themenfindung brauchen Sie keine persönlichen Geschichten aus konkreten Sterbefällen. Sie können Ihre Räume vorstellen, Aufgaben im Team erklären oder allgemeine Fragen aus Beratungsgesprächen aufgreifen, ohne Namen und Einzelheiten eines Falls zu verwenden. Das liefert bereits Stoff für einen Auftritt, der Ihr Haus erkennbar macht.\n\nRechnen Sie das ganze Vorhaben, einschließlich Ihrer eigenen Zeit\n\nStellen Sie für denselben Zeitraum zusammen: Einrichtung, laufende Betreuung, Fotos oder Videos, zusätzlich beauftragte Änderungen und gegebenenfalls Werbeausgaben. Lassen Sie sich erklären, welche Leistungen im Paket enthalten sind und welche gesondert abgerechnet werden. Achten Sie darauf, dass Sie Angebote jeweils auf derselben Grundlage vergleichen, etwa mit Nettopreisen.\n\nNotieren Sie daneben Ihren eigenen Aufwand. Wenn Sie monatlich Themen sammeln, Bilder aufnehmen, Texte weitgehend neu schreiben und selbst veröffentlichen, kaufen Sie eine andere Unterstützung als bei einer Betreuung, die diese Arbeitsschritte übernimmt. Ein niedrigerer Rechnungsbetrag kann dazu passen. 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Wenn ein Bericht hohe Zahlen zeigt, lassen Sie sich erläutern, was genau gezählt wurde, für welchen Zeitraum die Angaben gelten und ob zusätzlich Geld für die Verbreitung ausgegeben wurde.\n\nNicht jeder Beitrag muss unmittelbar zu einem Anruf führen. Ein Auftritt kann auch dazu dienen, dass Menschen Ihr Team und Ihr Haus kennenlernen. Dann sollten Sie gemeinsam beurteilen, ob die veröffentlichten Inhalte diesen Einblick tatsächlich geben. Vereinbaren Sie einen Termin, an dem Sie besprechen: Was führen wir fort, was ändern wir und was lassen wir weg?\n\nKlären Sie vor dem Start, wie Sie später weiterarbeiten können\n\nLassen Sie sich zeigen, wie eine von Ihnen bestimmte Person die vereinbarten Konten selbst verwalten kann. Halten Sie fest, welche Zugänge ein Dienstleister erhält und wie die Zusammenarbeit beendet wird. Dazu gehört auch, welche Bilder, Texte und Dateien Sie anschließend erhalten.\n\nBesprechen Sie die weitere Verwendung ausdrücklich: Dürfen Sie die Bilder auf Ihrer Website einsetzen, einen Text für einen Flyer bearbeiten oder Materialien nach Vertragsende weiterverwenden? Nutzungsrechte können nach § 31 Urheberrechtsgesetz räumlich, zeitlich oder inhaltlich begrenzt sein. Lassen Sie den vereinbarten Umfang deshalb festhalten, statt eine unbegrenzte Verwendung vorauszusetzen.\n\nMit dieser Anfrage kommen Sie weiter\n\nWenn Ihnen ein Angebot vorliegt, müssen Sie nicht sofort alle Fachbegriffe verstehen. Schicken Sie zunächst eine konkrete Beschreibung Ihres Bedarfs und bitten Sie um eine entsprechend genaue Antwort. Zum Beispiel:\n\nWir möchten unseren Abschiedsraum vorstellen und Angehörigen erklären, welche Möglichkeiten er bietet. Bitte beschreiben Sie an diesem Beispiel, welche Arbeit Sie übernehmen: Themenvorbereitung, Fotos, Text, Korrekturen, Veröffentlichung und Antworten auf Rückfragen. Welche Informationen und wie viel Zeit benötigen Sie von uns? Welche Kosten entstehen insgesamt? Bitte erläutern Sie außerdem, welche Konten und Materialien wir bei einem späteren Wechsel weiterverwenden können.\n\nErsetzen Sie den Abschiedsraum durch Ihr eigenes Vorhaben. An der Antwort können Sie erkennen, ob das Angebot Ihren Bedarf abdeckt. Vielleicht benötigen Sie anschließend einen Fototermin und drei ausgearbeitete Beiträge. Vielleicht passt eine laufende Betreuung besser. 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All das kann Anlass für Marketing sein. Es sind aber unterschiedliche Aufgaben. Ein regelmäßiger Social-Media-Beitrag beantwortet sie nicht automatisch.</p>\n<h2 id=\"kontakt\">Wenn schon der Kontakt unnötig schwierig ist</h2>\n<p>Eine falsche Telefonnummer im Unternehmensprofil oder eine schwer auffindbare Kontaktseite ist ein konkretes Problem. Die Korrektur lässt sich gezielt beauftragen. Dafür muss nicht zuerst eine umfassende Kampagne entworfen werden.</p>\n<p>Zur Erreichbarkeit gehört auch, was ein Anrufer oder Besucher erwarten darf: Wo ist das Institut? Werden Gespräche nach Vereinbarung geführt? Wie ist die telefonische Bereitschaft erklärt? Solche Angaben sollten zum tatsächlichen Betrieb passen und auf Website und Profil zusammenpassen.</p>\n<h2 id=\"haus\">Wenn Menschen Ihr Haus kennenlernen sollen</h2>\n<p>„Persönlich und einfühlsam“ kann beinahe jedes Institut über sich schreiben. Mehr erfahren Angehörige durch konkrete Informationen: Wer führt die Gespräche? 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Für die Auswertung zählen passende Bewerbungen und Gespräche mehr als Reaktionen auf das Motiv allein.</p>\n<h2 id=\"veranstaltung\">Wenn Sie zu einer Veranstaltung einladen</h2>\n<p>Ein Vorsorgeabend braucht ein erkennbares Thema, Termin, Ort und einen Anmeldeweg. Wenn die Einladung fertig ist, muss sie rechtzeitig dort erscheinen, wo Interessierte sie finden können. Daraus wird ein begrenzter Auftrag mit einem konkreten Ergebnis.</p>\n<p>Eine dauerhafte monatliche Betreuung kann darüber hinaus sinnvoll sein. Für die einzelne Veranstaltung ist aber zunächst zu klären, welche Texte, Bilder und Veröffentlichungen tatsächlich fehlen. So bleibt nachvollziehbar, wofür Sie Geld und eigene Arbeitszeit einsetzen.</p>\n<h2 id=\"entscheidung\">Die fehlende Arbeit benennen</h2>\n<p>Ein brauchbares Gespräch mit einem Dienstleister beginnt etwa so: „Wir möchten unsere Abschiedsräume auf der Website vorstellen. Die Informationen sind vorhanden, aktuelle Fotos und ein verständlicher Text fehlen uns. Können Sie diese Arbeiten übernehmen?“</p>\n<p>Darauf lässt sich ein konkretes Angebot aufbauen. Vielleicht genügt ein einzelner Auftrag. Vielleicht benötigen Sie jemanden, der regelmäßig Themen, Fotos und Texte vorbereitet. Die richtige Form ergibt sich aus der benötigten Arbeit und der Zeit, die Ihr Team selbst aufbringen kann.</p>","content_text":"Ihr Haus ist schwer zu finden, eine Stelle bleibt unbesetzt oder Angehörige wissen wenig über die Möglichkeiten eines Abschieds bei Ihnen. All das kann Anlass für Marketing sein. Es sind aber unterschiedliche Aufgaben. Ein regelmäßiger Social-Media-Beitrag beantwortet sie nicht automatisch.\n\nWenn schon der Kontakt unnötig schwierig ist\n\nEine falsche Telefonnummer im Unternehmensprofil oder eine schwer auffindbare Kontaktseite ist ein konkretes Problem. Die Korrektur lässt sich gezielt beauftragen. Dafür muss nicht zuerst eine umfassende Kampagne entworfen werden.\n\nZur Erreichbarkeit gehört auch, was ein Anrufer oder Besucher erwarten darf: Wo ist das Institut? Werden Gespräche nach Vereinbarung geführt? Wie ist die telefonische Bereitschaft erklärt? Solche Angaben sollten zum tatsächlichen Betrieb passen und auf Website und Profil zusammenpassen.\n\nWenn Menschen Ihr Haus kennenlernen sollen\n\n„Persönlich und einfühlsam“ kann beinahe jedes Institut über sich schreiben. Mehr erfahren Angehörige durch konkrete Informationen: Wer führt die Gespräche? Welche Räume stehen zur Verfügung? Wie lässt sich dort ein Abschied gestalten? Wie wird ein erster Termin vereinbart?\n\nAktuelle Bilder und verständliche Beschreibungen helfen, sich einen Besuch vorzustellen. Diese Inhalte können auf der Website stehen und bei passenden Gelegenheiten in Social Media aufgegriffen werden. Sie brauchen nicht für jede Veröffentlichung neu erfunden zu werden.\n\nWenn Sie Mitarbeitende suchen\n\nBei einer Stellenanzeige sind Aufgaben, Arbeitszeit, Voraussetzungen und die Organisation der Bereitschaft entscheidend. Wer sich dafür interessiert, braucht außerdem einen einfachen Kontakt und eine Person, die antwortet. Ein aufmerksamkeitsstarkes Bild kann fehlende Angaben zur Stelle nicht ausgleichen.\n\nDie passende Unterstützung könnte deshalb zunächst darin bestehen, die Stelle verständlich zu beschreiben und den Bewerbungsweg einzurichten. Ob zusätzlich bezahlte Verbreitung nötig ist, ist eine weitere Entscheidung. Für die Auswertung zählen passende Bewerbungen und Gespräche mehr als Reaktionen auf das Motiv allein.\n\nWenn Sie zu einer Veranstaltung einladen\n\nEin Vorsorgeabend braucht ein erkennbares Thema, Termin, Ort und einen Anmeldeweg. Wenn die Einladung fertig ist, muss sie rechtzeitig dort erscheinen, wo Interessierte sie finden können. Daraus wird ein begrenzter Auftrag mit einem konkreten Ergebnis.\n\nEine dauerhafte monatliche Betreuung kann darüber hinaus sinnvoll sein. Für die einzelne Veranstaltung ist aber zunächst zu klären, welche Texte, Bilder und Veröffentlichungen tatsächlich fehlen. So bleibt nachvollziehbar, wofür Sie Geld und eigene Arbeitszeit einsetzen.\n\nDie fehlende Arbeit benennen\n\nEin brauchbares Gespräch mit einem Dienstleister beginnt etwa so: „Wir möchten unsere Abschiedsräume auf der Website vorstellen. Die Informationen sind vorhanden, aktuelle Fotos und ein verständlicher Text fehlen uns. Können Sie diese Arbeiten übernehmen?“\n\nDarauf lässt sich ein konkretes Angebot aufbauen. Vielleicht genügt ein einzelner Auftrag. Vielleicht benötigen Sie jemanden, der regelmäßig Themen, Fotos und Texte vorbereitet. Die richtige Form ergibt sich aus der benötigten Arbeit und der Zeit, die Ihr Team selbst aufbringen kann.","social_image":"https://pietaet.org/media/auto-20e574f7ebf2a8b161d9a54df8284484.jpg","sources":[],"datePublished":"2026-11-06T19:53:20+01:00","dateModified":"2026-11-06T19:53:20+01:00"},{"id":"presse","url":"https://pietaet.org/presse/","type":"page","title":"Presse & Fachbeiträge","description":"Informationen für Fachmedien der Bestattungsbranche und künftig Texte zur kostenlosen redaktionellen Veröffentlichung.","language":"de-DE","category":"Für Fachredaktionen","author":"Redaktion pietaet.org","content_html":"<section class=\"page-head\"><div class=\"shell\"><nav class=\"breadcrumbs\" aria-label=\"Brotkrumennavigation\"><a href=\"/\">Start</a><span>/</span><span>Presse &amp; Fachbeiträge</span></nav><p class=\"eyebrow\">Für Fachredaktionen</p><h1>Presse &amp; Fachbeiträge</h1><p class=\"lead\">Wir möchten, dass Informationen zu Software, Marketing und Social Media möglichst viele Bestatter erreichen. Hier finden Sie Texte zur kostenlosen redaktionellen Veröffentlichung.</p></div></section>\n<section class=\"section\"><div class=\"shell\"><div class=\"section-head\"><h2 id=\"texte\">Texte zur Veröffentlichung</h2></div><div class=\"cards\"><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Fachbeitrag</span><span>13 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/presse/digitalisierung-angst-vor-anschlussverlust/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/angebot-pruefpunkte.svg\" alt=\"Ein Angebot mit vier Prüfpunkten: Ergebnis, eigene Zuarbeit, Laufzeit und Preis.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/presse/digitalisierung-angst-vor-anschlussverlust/\">Digitalisierung im Bestattungsunternehmen: Das Geschäft mit der Angst vor dem Anschlussverlust</a></h3><p>Digitalisierung kann Bestattungsunternehmen entlasten, Informationen zugänglich machen und die Kontaktaufnahme erleichtern. Eine verständliche Website, eine verlässliche technische Infrastruktur und eine durchdachte Organisation können einen konkreten Wert haben. Dieser Wert muss sich jedoch an den Bedürfnissen des jeweiligen Unternehmens und an nachvollziehbaren Ergebnissen beurteilen lassen.</p><a class=\"text-link\" href=\"/presse/digitalisierung-angst-vor-anschlussverlust/\">Beitrag lesen →</a><div class=\"card-meta\">Zur kostenlosen redaktionellen Verwendung</div></article><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Fachbeitrag</span><span>8 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/presse/digitalisierung-vorteile-gefahren/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/wissen-auswahl.svg\" alt=\"Funktionsumfang, Einführung und Kosten als drei Prüffelder bei der Softwareauswahl.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/presse/digitalisierung-vorteile-gefahren/\">Digitalisierung im Bestattungswesen: Vorteile nutzen, Gefahren erkennen</a></h3><p>Digitale Werkzeuge können Bestattungsunternehmen bei Organisation, Beratung und Zusammenarbeit unterstützen. Ihr Nutzen hängt davon ab, wie gut sie zur Arbeit im Institut passen. Für eine tragfähige Entscheidung zählen deshalb auch die zusätzliche Pflege, neue Abhängigkeiten und der Umgang mit Störungen.</p><a class=\"text-link\" href=\"/presse/digitalisierung-vorteile-gefahren/\">Beitrag lesen →</a><div class=\"card-meta\">Zur kostenlosen redaktionellen Verwendung</div></article><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Fachbeitrag</span><span>4 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/presse/wer-hat-was-veranlasst/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/digital-ueberblick.svg\" alt=\"Drei Angaben zum Sterbefall unterscheiden: Was ist vorgesehen, wer kümmert sich darum und was ist noch offen?\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/presse/wer-hat-was-veranlasst/\">Wer hat was veranlasst? Den Überblick über parallele Sterbefälle behalten</a></h3><p>Wenn mehrere Sterbefälle gleichzeitig betreut werden, müssen Entscheidungen, Absprachen und veranlasste Arbeiten dem jeweiligen Fall zugeordnet bleiben. Ist der Bearbeitungsstand einer Sterbefallakte im Team unklar, entstehen Rückfragen und interne Reibungspunkte. Eine gemeinsame Übersicht kann helfen, die fachliche Auskunft zu erleichtern und Frustration zu vermeiden.</p><a class=\"text-link\" href=\"/presse/wer-hat-was-veranlasst/\">Beitrag lesen →</a><div class=\"card-meta\">Zur kostenlosen redaktionellen Verwendung</div></article></div></div></section>\n<section class=\"section white\"><div class=\"shell intro-grid\"><div class=\"prose\"><h2 id=\"nutzung\">Hinweise zur Verwendung</h2><p>Zur Weiterveröffentlichung bestimmte Fachbeiträge und Pressemitteilungen werden in diesem Bereich bereitgestellt. Angaben zur Quellenzeile, zu redaktionellen Anpassungen und zur Verwendung mitgelieferter Bilder stehen beim jeweiligen Text.</p></div><div class=\"prose\"><h2 id=\"kontakt\">Kontakt für Redaktionen</h2><p>Für redaktionelle Anfragen und Themenvorschläge erreichen Sie den Betreiber über die <a href=\"/impressum/\">Kontaktdaten im Impressum</a>.</p><p>pietaet.org ist ein Angebot von Bestattern für Bestatter. Wir erklären fachliche und wirtschaftliche Hintergründe und stellen Informationen und Arbeitshilfen kostenlos zur Verfügung.</p><a class=\"text-link\" href=\"/ueber/\">Mehr über pietaet.org →</a></div></div></section>","content_text":"Start/Presse & Fachbeiträge\nFür Fachredaktionen\n\nPresse & Fachbeiträge\n\nWir möchten, dass Informationen zu Software, Marketing und Social Media möglichst viele Bestatter erreichen. Hier finden Sie Texte zur kostenlosen redaktionellen Veröffentlichung.\n\nTexte zur Veröffentlichung\n\nFachbeitrag13 Min.\nDigitalisierung im Bestattungsunternehmen: Das Geschäft mit der Angst vor dem Anschlussverlust\n\nDigitalisierung kann Bestattungsunternehmen entlasten, Informationen zugänglich machen und die Kontaktaufnahme erleichtern. Eine verständliche Website, eine verlässliche technische Infrastruktur und eine durchdachte Organisation können einen konkreten Wert haben. Dieser Wert muss sich jedoch an den Bedürfnissen des jeweiligen Unternehmens und an nachvollziehbaren Ergebnissen beurteilen lassen.\nBeitrag lesen →Zur kostenlosen redaktionellen Verwendung\n\nFachbeitrag8 Min.\nDigitalisierung im Bestattungswesen: Vorteile nutzen, Gefahren erkennen\n\nDigitale Werkzeuge können Bestattungsunternehmen bei Organisation, Beratung und Zusammenarbeit unterstützen. Ihr Nutzen hängt davon ab, wie gut sie zur Arbeit im Institut passen. Für eine tragfähige Entscheidung zählen deshalb auch die zusätzliche Pflege, neue Abhängigkeiten und der Umgang mit Störungen.\nBeitrag lesen →Zur kostenlosen redaktionellen Verwendung\n\nFachbeitrag4 Min.\nWer hat was veranlasst? Den Überblick über parallele Sterbefälle behalten\n\nWenn mehrere Sterbefälle gleichzeitig betreut werden, müssen Entscheidungen, Absprachen und veranlasste Arbeiten dem jeweiligen Fall zugeordnet bleiben. Ist der Bearbeitungsstand einer Sterbefallakte im Team unklar, entstehen Rückfragen und interne Reibungspunkte. Eine gemeinsame Übersicht kann helfen, die fachliche Auskunft zu erleichtern und Frustration zu vermeiden.\nBeitrag lesen →Zur kostenlosen redaktionellen Verwendung\n\nHinweise zur Verwendung\n\nZur Weiterveröffentlichung bestimmte Fachbeiträge und Pressemitteilungen werden in diesem Bereich bereitgestellt. Angaben zur Quellenzeile, zu redaktionellen Anpassungen und zur Verwendung mitgelieferter Bilder stehen beim jeweiligen Text.\n\nKontakt für Redaktionen\n\nFür redaktionelle Anfragen und Themenvorschläge erreichen Sie den Betreiber über die Kontaktdaten im Impressum.\n\npietaet.org ist ein Angebot von Bestattern für Bestatter. Wir erklären fachliche und wirtschaftliche Hintergründe und stellen Informationen und Arbeitshilfen kostenlos zur Verfügung.\nMehr über pietaet.org →","social_image":"https://pietaet.org/media/auto-31a02bdc688fd705b391717a35dc5113.jpg","sources":[],"datePublished":"2026-11-07T13:36:55+01:00","dateModified":"2026-11-07T13:36:55+01:00"},{"id":"fachbeitrag-digitalisierung-angst-vor-anschlussverlust","url":"https://pietaet.org/presse/digitalisierung-angst-vor-anschlussverlust/","type":"article","title":"Digitalisierung im Bestattungsunternehmen: Das Geschäft mit der Angst vor dem Anschlussverlust","description":"Digitale Dienstleistungen im Bestattungsunternehmen: Versprechen, Leistungen und wirtschaftlichen Nutzen nachvollziehbar prüfen. Fachbeitrag von Olaf Strobel.","language":"de-DE","category":"Fachbeitrag","author":"Olaf Strobel","content_html":"<p>Problematisch wird es dort, wo digitale Dienstleistungen mit einer schwer überprüfbaren Zukunftserwartung verkauft werden: Wer dauerhaft investiert, soll wettbewerbsfähig bleiben, besondere Aufmerksamkeit erhalten und zusätzliche Aufträge gewinnen. Wer darauf verzichtet, muss angeblich befürchten, den Anschluss zu verlieren.</p>\n<p>In dieser Verbindung liegt ein kritisches Verkaufsmuster. Die Angst vor wirtschaftlichem Rückstand schafft Handlungsdruck. Das Versprechen einer individuellen und exklusiven Betreuung vermittelt Sicherheit. Die Aussicht auf zusätzliche Bestattungsaufträge liefert die wirtschaftliche Rechtfertigung. Ob die erbrachte Leistung diese Erwartungen tatsächlich trägt, bleibt dabei eine eigenständige Frage.</p>\n<p><strong>Die entscheidende Grenze verläuft zwischen einer begründeten Handlungsempfehlung und einem Verkaufsdruck, der aus einer unbestimmten Bedrohung entsteht.</strong></p>\n<p>Ein konkretes technisches Problem lässt sich untersuchen. Eine fehlerhafte Kontaktmöglichkeit, unzutreffende Unternehmensangaben oder eine unverständliche Darstellung der angebotenen Leistungen können benannt und bearbeitet werden. Auch eine unzureichende Auffindbarkeit lässt sich anhand bestimmter Suchanfragen und der jeweiligen Wettbewerbssituation prüfen.</p>\n<p>Die pauschale Behauptung, ein Unternehmen werde ohne laufende digitale Betreuung abgehängt, ist wesentlich schwerer zu bewerten. Sie lässt offen, welcher Rückstand gemeint ist, wie wahrscheinlich die behaupteten Folgen sind und weshalb gerade das angebotene Leistungspaket die passende Antwort sein soll. Aus einer möglichen Schwachstelle wird so eine umfassende Sorge um die Zukunft des Betriebs.</p>\n<p>Für einen verantwortlichen Unternehmer kann diese Ansprache besonders belastend sein. Wer einen Betrieb führt, trägt Verantwortung für Beschäftigte, laufende Verpflichtungen und die weitere Entwicklung des Unternehmens. Eine Investition kann deshalb auch aus dem Wunsch entstehen, dieser Verantwortung gerecht zu werden. Der wirtschaftliche Nutzen der Leistung wird dann möglicherweise weniger gründlich geprüft, weil bereits der Verzicht als riskant erscheint.</p>\n<p>Die grundsätzliche Wirkung solcher Botschaften ist wissenschaftlich untersucht. Eine Metaanalyse von Melanie B. Tannenbaum und weiteren Forschenden fand, dass Angstappelle Einstellungen, Absichten und Verhalten beeinflussen können. Ihre Wirkung fiel unter anderem stärker aus, wenn zugleich eine wirksame Gegenmaßnahme vermittelt wurde. Die Untersuchung liefert einen Erklärungsansatz für die Verbindung aus Bedrohung und angebotener Lösung. Sie belegt weder die Verbreitung dieses Musters im Bestattungsmarkt noch die Absichten einzelner Dienstleister. <a href=\"https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5789790/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Tannenbaum et al.: <em>Appealing to Fear</em>, 2015</a></p>\n<p>Auf die Vermarktung digitaler Dienstleistungen übertragen, ergibt sich daraus eine wichtige Analysefrage: Wird ein Bestattungsunternehmen durch die Beratung besser in die Lage versetzt, eine Entscheidung zu treffen? Oder verstärkt die Ansprache vor allem die Sorge, ohne den Anbieter wirtschaftlich gefährdet zu sein?</p>\n<p>Gute Beratung macht Risiken verständlich und begrenzt sie auf das, was tatsächlich begründet werden kann. Sie erläutert den Befund, mögliche Folgen, geeignete Maßnahmen und deren Grenzen. Dazu gehört auch die Bereitschaft, einen vorhandenen Zustand als ausreichend zu bewerten oder eine kleinere Maßnahme zu empfehlen. Eine Beratung, deren Ergebnis unabhängig von der Ausgangslage immer ein umfangreicher laufender Vertrag ist, muss sich dagegen Fragen nach ihrer Offenheit gefallen lassen.</p>\n<p>Zur Angst vor dem Anschlussverlust tritt das Versprechen besonderer Betreuung. Begriffe wie „individuell“, „persönlich“ und „exklusiv“ erzeugen Erwartungen, die weit über eine technische Leistung hinausgehen können. Sie vermitteln dem Unternehmer, dass sich jemand eingehend mit seinem Betrieb beschäftigt, seine örtliche Situation versteht und seine Interessen besonders berücksichtigt.</p>\n<p>Gerade deshalb brauchen diese Begriffe einen konkreten Inhalt. Individualität kann sich in einer gründlichen Bestandsaufnahme, eigenständigen Inhalten, einer begründeten Auswahl von Maßnahmen und einer fortlaufenden Auseinandersetzung mit den Ergebnissen zeigen. Sie sollte in der geleisteten Arbeit erkennbar sein.</p>\n<p>Ein persönlicher Ansprechpartner allein erklärt noch nicht, wie intensiv ein Unternehmen tatsächlich betreut wird. Ebenso wenig lässt sich aus einem angepassten Erscheinungsbild bereits auf eine eigenständige Strategie schließen. Entscheidend ist, welche betrieblichen Besonderheiten untersucht wurden und welche nachvollziehbaren Entscheidungen daraus entstanden sind.</p>\n<p><strong>Besonders kritisch ist eine Betreuung, deren Individualität vor allem im Verkaufsgespräch erkennbar wird, während die laufende Leistung weitgehend austauschbar bleibt.</strong></p>\n<p>Dabei ist der Einsatz derselben Module bei verschiedenen Bestattern für sich genommen kein Qualitätsmangel. Wiederverwendbare Technik kann wirtschaftlich sinnvoll sein. Gemeinsame Grundlagen können Wartung, Weiterentwicklung und die Behebung von Fehlern erleichtern. Auch eine individuell betreute Website kann auf einem System beruhen, das zahlreiche andere Unternehmen verwenden.</p>\n<p>Die gemeinsame Modultechnik beantwortet allerdings die Frage nach der individuellen Leistung ebenso wenig wie ein individuelles Erscheinungsbild. Ein Anbieter sollte erklären können, welcher Teil seines Angebots standardisiert ist, welche Anpassungen vorgenommen werden und worin die fortlaufende persönliche Betreuung besteht. Je stärker er mit Individualität wirbt, desto deutlicher sollte dieser zusätzliche Aufwand erkennbar werden.</p>\n<p>Auch Exklusivität braucht eine genaue Abgrenzung. Gemeint sein können eigene Inhalte, ein bestimmtes Design, die Betreuung innerhalb eines festgelegten Gebiets oder der Verzicht auf die Zusammenarbeit mit unmittelbaren Wettbewerbern. Diese Leistungen unterscheiden sich erheblich. Ein unbestimmtes Exklusivitätsversprechen lässt dem Kunden dagegen viel Raum für Erwartungen, die der Anbieter möglicherweise gar nicht erfüllen will oder kann.</p>\n<p>Selbst ein tatsächlich eingehaltenes Gebietsschutzversprechen schafft zunächst eine bestimmte Beziehung zwischen Anbieter und Kunde. Ein daraus entstehender Wettbewerbsvorteil muss gesondert beurteilt werden. Andere Dienstleister können Wettbewerber betreuen, Suchmaschinen entscheiden über ihre Ergebnisse, und Angehörige treffen ihre Auswahl anhand verschiedener Informationen und Erfahrungen.</p>\n<p>Die Grenzen der Einflussnahme sind gerade bei der lokalen Suche relevant. Google nennt für lokale Suchergebnisse insbesondere Relevanz, Entfernung und Bekanntheit beziehungsweise Beliebtheit. Eine Agentur kann an Teilen der Darstellung und Auffindbarkeit arbeiten. Über sämtliche Bedingungen, unter denen ein Unternehmen angezeigt wird, verfügt sie nicht. <a href=\"https://support.google.com/business/answer/7091?hl=de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Google: Faktoren des lokalen Rankings</a></p>\n<p>Noch anspruchsvoller wird die Bewertung, sobald zusätzliche Aufträge in Aussicht gestellt werden. Hier entsteht die stärkste wirtschaftliche Erwartung. Ein Bestattungsunternehmen kann bereit sein, erhebliche laufende Ausgaben zu tragen, wenn es davon ausgeht, dass die Betreuung neue Aufträge gewinnt oder einen andernfalls drohenden Verlust verhindert.</p>\n<p>Diese Erwartung verlangt eine sorgfältige Erklärung. Eine verbesserte technische Qualität, mehr Sichtbarkeit, zusätzliche Kontakte und zusätzliche Bestattungsaufträge sind unterschiedliche Ergebnisse. Zwischen ihnen können Zusammenhänge bestehen. Ein Ergebnis auf einer frühen Stufe belegt jedoch noch nicht das Ergebnis auf einer späteren.</p>\n<p>Die Google Search Console stellt beispielsweise Daten zu Impressionen, Klicks, Klickraten und durchschnittlichen Positionen bereit. Damit lässt sich untersuchen, wie eine Website in der Suche erscheint und genutzt wird. Diese Messwerte enthalten für sich genommen keinen Nachweis über erteilte Bestattungsaufträge. <a href=\"https://support.google.com/webmasters/answer/7576553?hl=de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Google: Leistungsbericht der Search Console</a></p>\n<p>Ein besonders anschauliches Detail findet sich in den Statistiken des Google-Unternehmensprofils. Die dortige Kennzahl „Anrufe“ bezeichnet nach Googles Erläuterung, wie häufig auf die Anrufschaltfläche geklickt wurde. Sie weist weder ein tatsächlich geführtes Gespräch noch dessen Inhalt oder einen daraus entstandenen Auftrag nach. <a href=\"https://support.google.com/business/answer/9918094?hl=de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Google: Leistungsmesswerte des Unternehmensprofils</a></p>\n<p><strong>Eine korrekt erhobene Kennzahl kann beim Empfänger trotzdem eine überzogene Erfolgsvorstellung auslösen, wenn ihre Bedeutung unzureichend erklärt wird.</strong> Wird ein Klick als Kontakt verstanden und ein Kontakt gedanklich bereits mit einem Auftrag verbunden, wächst die vermeintliche Wirkung der Maßnahme mit jeder unausgesprochenen Annahme.</p>\n<p>Ein Bericht sollte deshalb verschiedene Ebenen erkennbar auseinanderhalten: die tatsächlich ausgeführten Arbeiten, Veränderungen der Auffindbarkeit, nachvollziehbare Anfragen und erteilte Aufträge. Jede Ebene hat einen eigenen Aussagewert. Werden sie vermischt, kann aus dokumentierter Aktivität der Eindruck eines wirtschaftlichen Erfolgs entstehen, der in dieser Form gar nicht belegt wurde.</p>\n<p>Auch die Relevanz der erreichten Aufmerksamkeit muss untersucht werden. Ein Ratgeber kann überregional gelesen werden und Menschen bei einer allgemeinen Frage helfen. Das kann ein sinnvoller Zweck sein. Für ein örtlich tätiges Bestattungsunternehmen bleibt daneben zu klären, ob und wie diese Nutzung zu seiner Zielsetzung beiträgt.</p>\n<p>Ebenso verdient die Suche nach dem Unternehmensnamen eine andere Bewertung als eine Suche, bei der noch keine Entscheidung für einen bestimmten Bestatter gefallen ist. Wer einen Betrieb bereits kennt und lediglich dessen Telefonnummer sucht, befindet sich in einer anderen Ausgangslage als jemand, der erstmals nach einem geeigneten Unternehmen sucht. Beide Zugriffe können wichtig sein. Ihre Bedeutung für die Gewinnung zusätzlicher Aufträge unterscheidet sich.</p>\n<p>Die schwierigste Frage steckt dabei im Wort „zusätzlich“. Selbst wenn ein Auftrag nach einem Websitebesuch zustande kommt, bleibt offen, welche Rolle die Website für die Entscheidung gespielt hat. Sie kann den ersten Kontakt ermöglicht, eine Empfehlung bestätigt oder lediglich den Zugang zu einer bereits gesuchten Telefonnummer erleichtert haben.</p>\n<p>Die Angabe, jemand sei „über das Internet“ gekommen, beschreibt deshalb zunächst einen Kontaktweg. Wie stark eine bestimmte Maßnahme die Entscheidung beeinflusst hat und ob der Auftrag ohne sie ausgeblieben wäre, ist damit noch nicht geklärt. Diese Unsicherheit gehört zu einer ehrlichen Erfolgsauswertung.</p>\n<p>Auch ein zeitlicher Zusammenhang reicht als Erklärung nicht aus. Steigt die Zahl der Aufträge nach einer Überarbeitung der Website, können mehrere Entwicklungen zusammenwirken. Empfehlungen, Veränderungen im örtlichen Wettbewerb, andere Werbemaßnahmen und Schwankungen der Nachfrage kommen als Einflussfaktoren infrage. Ein belastbarer Bericht sollte solche Möglichkeiten berücksichtigen.</p>\n<p>Das bedeutet keineswegs, dass jede digitale Dienstleistung einen experimentellen Nachweis ihrer Wirkung erbringen müsste. Für ein einzelnes Unternehmen ist eine vollständige Zuordnung aller Entscheidungen häufig kaum herzustellen. Praktisch sinnvoll ist eine nachvollziehbare Dokumentation dessen, was bekannt ist, ergänzt um eine klare Darstellung dessen, was offenbleibt.</p>\n<p><strong>Fehlende Nachweise belegen keine Wirkungslosigkeit. Sie rechtfertigen aber auch keine Gewissheit über zusätzliche Aufträge.</strong> Genau diese Grenze muss sichtbar bleiben, wenn ein Dienstleister wirtschaftliche Erwartungen weckt.</p>\n<p>Dass nach erwarteten Ergebnissen, Zeiträumen und der Erfolgsmessung gefragt werden sollte, empfiehlt auch Google bei der Auswahl eines SEO-Anbieters. Zugleich warnt Google vor garantierten Spitzenplatzierungen. Die Qualität einer Beratung zeigt sich damit auch daran, wie verständlich sie die Grenzen ihrer Einflussmöglichkeiten erläutert. <a href=\"https://developers.google.com/search/docs/fundamentals/do-i-need-seo?hl=de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Google: Auswahl und Bewertung eines SEO-Anbieters</a></p>\n<p>Besondere Aufmerksamkeit verdient die Situation nach dem Vertragsabschluss. Eine laufende Betreuung kann ihren Preis durch Wartung, fachliche Arbeit, die Pflege von Inhalten und regelmäßige Auswertungen rechtfertigen. Voraussetzung ist, dass diese Leistungen erkennbar erbracht werden und zu den vereinbarten Aufgaben passen.</p>\n<p>Kritisch wird eine Zusammenarbeit, wenn jede Entwicklung als Bestätigung ihrer Fortsetzung ausgelegt werden kann. Steigende Werte gelten dann als Erfolg. Stagnierende Werte begründen zusätzlichen Aufwand. Ausbleibende Aufträge werden mit einem längeren Wirkungshorizont erklärt. Eine mögliche Kündigung wird mit der Gefahr verbunden, bisher Erreichtes zu verlieren.</p>\n<p>Für jede dieser Erklärungen kann es im Einzelfall sachliche Gründe geben. Problematisch ist ihre Kombination, wenn kein Ergebnis mehr Anlass sein kann, Umfang, Ausrichtung oder Fortsetzung der Betreuung zu hinterfragen. Dann fehlt ein Maßstab, an dem sich auch eine unzureichende Leistung erkennen ließe.</p>\n<p>An dieser Stelle kann sich die anfängliche Angst vor dem Anschlussverlust in die Angst vor dem Ausstieg verwandeln. Der Unternehmer führt den Vertrag möglicherweise fort, weil er die Folgen einer Beendigung nicht einschätzen kann. Die Unsicherheit betrifft dann sowohl die Wirkung der laufenden Leistung als auch die Frage, welche technischen oder organisatorischen Abhängigkeiten inzwischen entstanden sind.</p>\n<p>Eine transparente Zusammenarbeit sollte deshalb frühzeitig klären, welche Leistungen bei Vertragsende entfallen, welche Inhalte und Zugänge das Unternehmen weiter nutzen kann und welcher Aufwand für einen Wechsel entsteht. Sachlich beschriebene Folgen ermöglichen eine Entscheidung. Eine allgemeine Warnung vor wirtschaftlichem Schaden verstärkt zunächst die Abhängigkeit vom Urteil des Anbieters.</p>\n<p>Auch die Wirtschaftlichkeit verdient eine nüchterne Betrachtung. Ein zusätzlicher Auftrag ist noch kein zusätzlicher Gewinn in Höhe seines gesamten Rechnungsbetrags. Für die Bewertung einer Maßnahme sind die damit verbundenen Kosten und der tatsächlich verbleibende Beitrag zum Unternehmensergebnis relevant. Hinzu kommen gegebenenfalls Werbeausgaben und der eigene Aufwand des Betriebs für Abstimmung, Inhalte und Kontrolle.</p>\n<p>Digitale Betreuung kann sich außerdem durch andere Vorteile rechtfertigen: verständlichere Informationen, weniger vermeidbare Rückfragen, einen verlässlichen technischen Betrieb oder eine bessere Darstellung des Unternehmens. Solche Ziele sollten ausdrücklich vereinbart und passend bewertet werden. Sie dürfen als eigenständige Leistungen benannt und bepreist werden. Wer dagegen mit zusätzlichen Aufträgen wirbt, muss sich an dieser weitergehenden Erwartung messen lassen.</p>\n<p>Für Bestattungsunternehmen ergeben sich daraus einige zentrale Fragen, die vor einer Entscheidung und während der Zusammenarbeit beantwortet werden sollten:</p>\n<ul><li>Welche konkrete Schwachstelle wurde festgestellt, und welche Belege liegen dafür vor?</li><li>Welche Leistungen werden standardisiert erbracht, welche individuell entwickelt?</li><li>Worauf bezieht sich die zugesagte Exklusivität genau?</li><li>Welche Ergebnisse werden erwartet, in welchem Zeitraum und unter welchen Voraussetzungen?</li><li>Welche Nachweise unterscheiden Sichtbarkeit, Anfragen und erteilte Aufträge?</li><li>Wie werden laufende Leistungen und sämtliche Kosten nachvollziehbar dokumentiert?</li><li>Wann wird geprüft, ob Umfang und Ausrichtung der Betreuung weiterhin angemessen sind?</li><li>Welche Möglichkeiten und Folgen hat eine spätere Beendigung der Zusammenarbeit?</li></ul>\n<p>Ein Unternehmen muss dafür kein eigenes umfassendes Fachwissen über Suchmaschinen aufbauen. Es darf verständliche Antworten erwarten. Gerade weil digitale Leistungen Spezialwissen voraussetzen, kommt der Erklärung ihrer Möglichkeiten und Grenzen eine besondere Bedeutung zu. Fachliche Komplexität begründet einen Bedarf an Beratung. Sie sollte keine dauerhafte Unklarheit über den Gegenstand dieser Beratung erzeugen.</p>\n<p>Für die Digitalisierung des Betriebs insgesamt gilt derselbe Maßstab. Eine angeschaffte Anwendung kann Arbeit erleichtern, aber auch neue Eingaben, Abstimmungen und Kontrollen erforderlich machen. Eine neue Website kann Informationen verbessern, ohne dass sich daraus zusätzliche Aufträge nachweisen lassen. Jede Maßnahme braucht deshalb einen klaren Zweck und eine Bewertung, die zu diesem Zweck passt.</p>\n<p>Zur unternehmerischen Entscheidung gehört ebenso die Möglichkeit, eine vorhandene Lösung beizubehalten, eine begrenzte Verbesserung vorzunehmen oder auf eine angebotene Leistung zu verzichten. Technischer Fortschritt erhält seinen Wert durch den Nutzen für das Unternehmen und die Menschen, die mit ihm in Kontakt stehen. Der Umfang eines gebuchten Pakets ist dafür kein geeigneter Maßstab.</p>\n<p><strong>Das Geschäft mit der Angst beginnt dort, wo die Sorge um die Zukunft zum tragenden Kaufargument wird, die versprochene Individualität unklar bleibt und der wirtschaftliche Erfolg dauerhaft behauptet werden kann, ohne nachvollziehbar ausgewiesen zu werden.</strong> Ob dieses Muster bei einem konkreten Anbieter vorliegt, muss anhand seiner Aussagen, Leistungen und Berichte beurteilt werden. Seine Verbreitung im Markt lässt sich aus einzelnen Erfahrungen nicht ableiten.</p>\n<p>Die Forderung an digitale Dienstleister ist dennoch eindeutig: Wer persönliche Betreuung verspricht, sollte persönliche Arbeit sichtbar machen. Wer Exklusivität verkauft, sollte deren Umfang erklären. Wer zusätzliche Aufträge in Aussicht stellt, sollte seine Annahmen, Nachweise und Unsicherheiten offenlegen.</p>\n<p>Ein Bestattungsunternehmen gewinnt durch Digitalisierung dann an Handlungsfähigkeit, wenn es Zusammenhänge besser versteht, begründet investieren und seine Entscheidungen später überprüfen kann. Eine gute Betreuung schafft dafür die Voraussetzungen. Sie muss auch eine sachlich begründete Entscheidung gegen das eigene Angebot zulassen können.</p>\n<aside class=\"note press-reuse\"><p><strong>Für Fachredaktionen:</strong> Dieser Fachbeitrag steht zur kostenlosen redaktionellen Verwendung bereit. Quelle: Olaf Strobel / pietaet.org.</p><p><a class=\"text-link\" href=\"/presse/digitalisierung-angst-vor-anschlussverlust/text.txt\" download>Fachartikel als Text herunterladen ↓</a></p></aside>","content_text":"Problematisch wird es dort, wo digitale Dienstleistungen mit einer schwer überprüfbaren Zukunftserwartung verkauft werden: Wer dauerhaft investiert, soll wettbewerbsfähig bleiben, besondere Aufmerksamkeit erhalten und zusätzliche Aufträge gewinnen. Wer darauf verzichtet, muss angeblich befürchten, den Anschluss zu verlieren.\n\nIn dieser Verbindung liegt ein kritisches Verkaufsmuster. Die Angst vor wirtschaftlichem Rückstand schafft Handlungsdruck. Das Versprechen einer individuellen und exklusiven Betreuung vermittelt Sicherheit. Die Aussicht auf zusätzliche Bestattungsaufträge liefert die wirtschaftliche Rechtfertigung. Ob die erbrachte Leistung diese Erwartungen tatsächlich trägt, bleibt dabei eine eigenständige Frage.\n\nDie entscheidende Grenze verläuft zwischen einer begründeten Handlungsempfehlung und einem Verkaufsdruck, der aus einer unbestimmten Bedrohung entsteht.\n\nEin konkretes technisches Problem lässt sich untersuchen. Eine fehlerhafte Kontaktmöglichkeit, unzutreffende Unternehmensangaben oder eine unverständliche Darstellung der angebotenen Leistungen können benannt und bearbeitet werden. Auch eine unzureichende Auffindbarkeit lässt sich anhand bestimmter Suchanfragen und der jeweiligen Wettbewerbssituation prüfen.\n\nDie pauschale Behauptung, ein Unternehmen werde ohne laufende digitale Betreuung abgehängt, ist wesentlich schwerer zu bewerten. Sie lässt offen, welcher Rückstand gemeint ist, wie wahrscheinlich die behaupteten Folgen sind und weshalb gerade das angebotene Leistungspaket die passende Antwort sein soll. Aus einer möglichen Schwachstelle wird so eine umfassende Sorge um die Zukunft des Betriebs.\n\nFür einen verantwortlichen Unternehmer kann diese Ansprache besonders belastend sein. Wer einen Betrieb führt, trägt Verantwortung für Beschäftigte, laufende Verpflichtungen und die weitere Entwicklung des Unternehmens. Eine Investition kann deshalb auch aus dem Wunsch entstehen, dieser Verantwortung gerecht zu werden. Der wirtschaftliche Nutzen der Leistung wird dann möglicherweise weniger gründlich geprüft, weil bereits der Verzicht als riskant erscheint.\n\nDie grundsätzliche Wirkung solcher Botschaften ist wissenschaftlich untersucht. Eine Metaanalyse von Melanie B. Tannenbaum und weiteren Forschenden fand, dass Angstappelle Einstellungen, Absichten und Verhalten beeinflussen können. Ihre Wirkung fiel unter anderem stärker aus, wenn zugleich eine wirksame Gegenmaßnahme vermittelt wurde. Die Untersuchung liefert einen Erklärungsansatz für die Verbindung aus Bedrohung und angebotener Lösung. Sie belegt weder die Verbreitung dieses Musters im Bestattungsmarkt noch die Absichten einzelner Dienstleister. Tannenbaum et al.: Appealing to Fear, 2015\n\nAuf die Vermarktung digitaler Dienstleistungen übertragen, ergibt sich daraus eine wichtige Analysefrage: Wird ein Bestattungsunternehmen durch die Beratung besser in die Lage versetzt, eine Entscheidung zu treffen? Oder verstärkt die Ansprache vor allem die Sorge, ohne den Anbieter wirtschaftlich gefährdet zu sein?\n\nGute Beratung macht Risiken verständlich und begrenzt sie auf das, was tatsächlich begründet werden kann. Sie erläutert den Befund, mögliche Folgen, geeignete Maßnahmen und deren Grenzen. Dazu gehört auch die Bereitschaft, einen vorhandenen Zustand als ausreichend zu bewerten oder eine kleinere Maßnahme zu empfehlen. Eine Beratung, deren Ergebnis unabhängig von der Ausgangslage immer ein umfangreicher laufender Vertrag ist, muss sich dagegen Fragen nach ihrer Offenheit gefallen lassen.\n\nZur Angst vor dem Anschlussverlust tritt das Versprechen besonderer Betreuung. Begriffe wie „individuell“, „persönlich“ und „exklusiv“ erzeugen Erwartungen, die weit über eine technische Leistung hinausgehen können. Sie vermitteln dem Unternehmer, dass sich jemand eingehend mit seinem Betrieb beschäftigt, seine örtliche Situation versteht und seine Interessen besonders berücksichtigt.\n\nGerade deshalb brauchen diese Begriffe einen konkreten Inhalt. Individualität kann sich in einer gründlichen Bestandsaufnahme, eigenständigen Inhalten, einer begründeten Auswahl von Maßnahmen und einer fortlaufenden Auseinandersetzung mit den Ergebnissen zeigen. Sie sollte in der geleisteten Arbeit erkennbar sein.\n\nEin persönlicher Ansprechpartner allein erklärt noch nicht, wie intensiv ein Unternehmen tatsächlich betreut wird. Ebenso wenig lässt sich aus einem angepassten Erscheinungsbild bereits auf eine eigenständige Strategie schließen. Entscheidend ist, welche betrieblichen Besonderheiten untersucht wurden und welche nachvollziehbaren Entscheidungen daraus entstanden sind.\n\nBesonders kritisch ist eine Betreuung, deren Individualität vor allem im Verkaufsgespräch erkennbar wird, während die laufende Leistung weitgehend austauschbar bleibt.\n\nDabei ist der Einsatz derselben Module bei verschiedenen Bestattern für sich genommen kein Qualitätsmangel. Wiederverwendbare Technik kann wirtschaftlich sinnvoll sein. Gemeinsame Grundlagen können Wartung, Weiterentwicklung und die Behebung von Fehlern erleichtern. Auch eine individuell betreute Website kann auf einem System beruhen, das zahlreiche andere Unternehmen verwenden.\n\nDie gemeinsame Modultechnik beantwortet allerdings die Frage nach der individuellen Leistung ebenso wenig wie ein individuelles Erscheinungsbild. Ein Anbieter sollte erklären können, welcher Teil seines Angebots standardisiert ist, welche Anpassungen vorgenommen werden und worin die fortlaufende persönliche Betreuung besteht. Je stärker er mit Individualität wirbt, desto deutlicher sollte dieser zusätzliche Aufwand erkennbar werden.\n\nAuch Exklusivität braucht eine genaue Abgrenzung. Gemeint sein können eigene Inhalte, ein bestimmtes Design, die Betreuung innerhalb eines festgelegten Gebiets oder der Verzicht auf die Zusammenarbeit mit unmittelbaren Wettbewerbern. Diese Leistungen unterscheiden sich erheblich. Ein unbestimmtes Exklusivitätsversprechen lässt dem Kunden dagegen viel Raum für Erwartungen, die der Anbieter möglicherweise gar nicht erfüllen will oder kann.\n\nSelbst ein tatsächlich eingehaltenes Gebietsschutzversprechen schafft zunächst eine bestimmte Beziehung zwischen Anbieter und Kunde. Ein daraus entstehender Wettbewerbsvorteil muss gesondert beurteilt werden. Andere Dienstleister können Wettbewerber betreuen, Suchmaschinen entscheiden über ihre Ergebnisse, und Angehörige treffen ihre Auswahl anhand verschiedener Informationen und Erfahrungen.\n\nDie Grenzen der Einflussnahme sind gerade bei der lokalen Suche relevant. Google nennt für lokale Suchergebnisse insbesondere Relevanz, Entfernung und Bekanntheit beziehungsweise Beliebtheit. Eine Agentur kann an Teilen der Darstellung und Auffindbarkeit arbeiten. Über sämtliche Bedingungen, unter denen ein Unternehmen angezeigt wird, verfügt sie nicht. Google: Faktoren des lokalen Rankings\n\nNoch anspruchsvoller wird die Bewertung, sobald zusätzliche Aufträge in Aussicht gestellt werden. Hier entsteht die stärkste wirtschaftliche Erwartung. Ein Bestattungsunternehmen kann bereit sein, erhebliche laufende Ausgaben zu tragen, wenn es davon ausgeht, dass die Betreuung neue Aufträge gewinnt oder einen andernfalls drohenden Verlust verhindert.\n\nDiese Erwartung verlangt eine sorgfältige Erklärung. Eine verbesserte technische Qualität, mehr Sichtbarkeit, zusätzliche Kontakte und zusätzliche Bestattungsaufträge sind unterschiedliche Ergebnisse. Zwischen ihnen können Zusammenhänge bestehen. Ein Ergebnis auf einer frühen Stufe belegt jedoch noch nicht das Ergebnis auf einer späteren.\n\nDie Google Search Console stellt beispielsweise Daten zu Impressionen, Klicks, Klickraten und durchschnittlichen Positionen bereit. Damit lässt sich untersuchen, wie eine Website in der Suche erscheint und genutzt wird. Diese Messwerte enthalten für sich genommen keinen Nachweis über erteilte Bestattungsaufträge. Google: Leistungsbericht der Search Console\n\nEin besonders anschauliches Detail findet sich in den Statistiken des Google-Unternehmensprofils. Die dortige Kennzahl „Anrufe“ bezeichnet nach Googles Erläuterung, wie häufig auf die Anrufschaltfläche geklickt wurde. Sie weist weder ein tatsächlich geführtes Gespräch noch dessen Inhalt oder einen daraus entstandenen Auftrag nach. Google: Leistungsmesswerte des Unternehmensprofils\n\nEine korrekt erhobene Kennzahl kann beim Empfänger trotzdem eine überzogene Erfolgsvorstellung auslösen, wenn ihre Bedeutung unzureichend erklärt wird. Wird ein Klick als Kontakt verstanden und ein Kontakt gedanklich bereits mit einem Auftrag verbunden, wächst die vermeintliche Wirkung der Maßnahme mit jeder unausgesprochenen Annahme.\n\nEin Bericht sollte deshalb verschiedene Ebenen erkennbar auseinanderhalten: die tatsächlich ausgeführten Arbeiten, Veränderungen der Auffindbarkeit, nachvollziehbare Anfragen und erteilte Aufträge. Jede Ebene hat einen eigenen Aussagewert. Werden sie vermischt, kann aus dokumentierter Aktivität der Eindruck eines wirtschaftlichen Erfolgs entstehen, der in dieser Form gar nicht belegt wurde.\n\nAuch die Relevanz der erreichten Aufmerksamkeit muss untersucht werden. Ein Ratgeber kann überregional gelesen werden und Menschen bei einer allgemeinen Frage helfen. Das kann ein sinnvoller Zweck sein. Für ein örtlich tätiges Bestattungsunternehmen bleibt daneben zu klären, ob und wie diese Nutzung zu seiner Zielsetzung beiträgt.\n\nEbenso verdient die Suche nach dem Unternehmensnamen eine andere Bewertung als eine Suche, bei der noch keine Entscheidung für einen bestimmten Bestatter gefallen ist. Wer einen Betrieb bereits kennt und lediglich dessen Telefonnummer sucht, befindet sich in einer anderen Ausgangslage als jemand, der erstmals nach einem geeigneten Unternehmen sucht. Beide Zugriffe können wichtig sein. Ihre Bedeutung für die Gewinnung zusätzlicher Aufträge unterscheidet sich.\n\nDie schwierigste Frage steckt dabei im Wort „zusätzlich“. Selbst wenn ein Auftrag nach einem Websitebesuch zustande kommt, bleibt offen, welche Rolle die Website für die Entscheidung gespielt hat. Sie kann den ersten Kontakt ermöglicht, eine Empfehlung bestätigt oder lediglich den Zugang zu einer bereits gesuchten Telefonnummer erleichtert haben.\n\nDie Angabe, jemand sei „über das Internet“ gekommen, beschreibt deshalb zunächst einen Kontaktweg. Wie stark eine bestimmte Maßnahme die Entscheidung beeinflusst hat und ob der Auftrag ohne sie ausgeblieben wäre, ist damit noch nicht geklärt. Diese Unsicherheit gehört zu einer ehrlichen Erfolgsauswertung.\n\nAuch ein zeitlicher Zusammenhang reicht als Erklärung nicht aus. Steigt die Zahl der Aufträge nach einer Überarbeitung der Website, können mehrere Entwicklungen zusammenwirken. Empfehlungen, Veränderungen im örtlichen Wettbewerb, andere Werbemaßnahmen und Schwankungen der Nachfrage kommen als Einflussfaktoren infrage. Ein belastbarer Bericht sollte solche Möglichkeiten berücksichtigen.\n\nDas bedeutet keineswegs, dass jede digitale Dienstleistung einen experimentellen Nachweis ihrer Wirkung erbringen müsste. Für ein einzelnes Unternehmen ist eine vollständige Zuordnung aller Entscheidungen häufig kaum herzustellen. Praktisch sinnvoll ist eine nachvollziehbare Dokumentation dessen, was bekannt ist, ergänzt um eine klare Darstellung dessen, was offenbleibt.\n\nFehlende Nachweise belegen keine Wirkungslosigkeit. Sie rechtfertigen aber auch keine Gewissheit über zusätzliche Aufträge. Genau diese Grenze muss sichtbar bleiben, wenn ein Dienstleister wirtschaftliche Erwartungen weckt.\n\nDass nach erwarteten Ergebnissen, Zeiträumen und der Erfolgsmessung gefragt werden sollte, empfiehlt auch Google bei der Auswahl eines SEO-Anbieters. Zugleich warnt Google vor garantierten Spitzenplatzierungen. Die Qualität einer Beratung zeigt sich damit auch daran, wie verständlich sie die Grenzen ihrer Einflussmöglichkeiten erläutert. Google: Auswahl und Bewertung eines SEO-Anbieters\n\nBesondere Aufmerksamkeit verdient die Situation nach dem Vertragsabschluss. Eine laufende Betreuung kann ihren Preis durch Wartung, fachliche Arbeit, die Pflege von Inhalten und regelmäßige Auswertungen rechtfertigen. Voraussetzung ist, dass diese Leistungen erkennbar erbracht werden und zu den vereinbarten Aufgaben passen.\n\nKritisch wird eine Zusammenarbeit, wenn jede Entwicklung als Bestätigung ihrer Fortsetzung ausgelegt werden kann. Steigende Werte gelten dann als Erfolg. Stagnierende Werte begründen zusätzlichen Aufwand. Ausbleibende Aufträge werden mit einem längeren Wirkungshorizont erklärt. Eine mögliche Kündigung wird mit der Gefahr verbunden, bisher Erreichtes zu verlieren.\n\nFür jede dieser Erklärungen kann es im Einzelfall sachliche Gründe geben. Problematisch ist ihre Kombination, wenn kein Ergebnis mehr Anlass sein kann, Umfang, Ausrichtung oder Fortsetzung der Betreuung zu hinterfragen. Dann fehlt ein Maßstab, an dem sich auch eine unzureichende Leistung erkennen ließe.\n\nAn dieser Stelle kann sich die anfängliche Angst vor dem Anschlussverlust in die Angst vor dem Ausstieg verwandeln. Der Unternehmer führt den Vertrag möglicherweise fort, weil er die Folgen einer Beendigung nicht einschätzen kann. Die Unsicherheit betrifft dann sowohl die Wirkung der laufenden Leistung als auch die Frage, welche technischen oder organisatorischen Abhängigkeiten inzwischen entstanden sind.\n\nEine transparente Zusammenarbeit sollte deshalb frühzeitig klären, welche Leistungen bei Vertragsende entfallen, welche Inhalte und Zugänge das Unternehmen weiter nutzen kann und welcher Aufwand für einen Wechsel entsteht. Sachlich beschriebene Folgen ermöglichen eine Entscheidung. Eine allgemeine Warnung vor wirtschaftlichem Schaden verstärkt zunächst die Abhängigkeit vom Urteil des Anbieters.\n\nAuch die Wirtschaftlichkeit verdient eine nüchterne Betrachtung. Ein zusätzlicher Auftrag ist noch kein zusätzlicher Gewinn in Höhe seines gesamten Rechnungsbetrags. Für die Bewertung einer Maßnahme sind die damit verbundenen Kosten und der tatsächlich verbleibende Beitrag zum Unternehmensergebnis relevant. Hinzu kommen gegebenenfalls Werbeausgaben und der eigene Aufwand des Betriebs für Abstimmung, Inhalte und Kontrolle.\n\nDigitale Betreuung kann sich außerdem durch andere Vorteile rechtfertigen: verständlichere Informationen, weniger vermeidbare Rückfragen, einen verlässlichen technischen Betrieb oder eine bessere Darstellung des Unternehmens. Solche Ziele sollten ausdrücklich vereinbart und passend bewertet werden. Sie dürfen als eigenständige Leistungen benannt und bepreist werden. Wer dagegen mit zusätzlichen Aufträgen wirbt, muss sich an dieser weitergehenden Erwartung messen lassen.\n\nFür Bestattungsunternehmen ergeben sich daraus einige zentrale Fragen, die vor einer Entscheidung und während der Zusammenarbeit beantwortet werden sollten:\n\nWelche konkrete Schwachstelle wurde festgestellt, und welche Belege liegen dafür vor?\n\nWelche Leistungen werden standardisiert erbracht, welche individuell entwickelt?\n\nWorauf bezieht sich die zugesagte Exklusivität genau?\n\nWelche Ergebnisse werden erwartet, in welchem Zeitraum und unter welchen Voraussetzungen?\n\nWelche Nachweise unterscheiden Sichtbarkeit, Anfragen und erteilte Aufträge?\n\nWie werden laufende Leistungen und sämtliche Kosten nachvollziehbar dokumentiert?\n\nWann wird geprüft, ob Umfang und Ausrichtung der Betreuung weiterhin angemessen sind?\n\nWelche Möglichkeiten und Folgen hat eine spätere Beendigung der Zusammenarbeit?\n\nEin Unternehmen muss dafür kein eigenes umfassendes Fachwissen über Suchmaschinen aufbauen. Es darf verständliche Antworten erwarten. Gerade weil digitale Leistungen Spezialwissen voraussetzen, kommt der Erklärung ihrer Möglichkeiten und Grenzen eine besondere Bedeutung zu. Fachliche Komplexität begründet einen Bedarf an Beratung. Sie sollte keine dauerhafte Unklarheit über den Gegenstand dieser Beratung erzeugen.\n\nFür die Digitalisierung des Betriebs insgesamt gilt derselbe Maßstab. Eine angeschaffte Anwendung kann Arbeit erleichtern, aber auch neue Eingaben, Abstimmungen und Kontrollen erforderlich machen. Eine neue Website kann Informationen verbessern, ohne dass sich daraus zusätzliche Aufträge nachweisen lassen. Jede Maßnahme braucht deshalb einen klaren Zweck und eine Bewertung, die zu diesem Zweck passt.\n\nZur unternehmerischen Entscheidung gehört ebenso die Möglichkeit, eine vorhandene Lösung beizubehalten, eine begrenzte Verbesserung vorzunehmen oder auf eine angebotene Leistung zu verzichten. Technischer Fortschritt erhält seinen Wert durch den Nutzen für das Unternehmen und die Menschen, die mit ihm in Kontakt stehen. Der Umfang eines gebuchten Pakets ist dafür kein geeigneter Maßstab.\n\nDas Geschäft mit der Angst beginnt dort, wo die Sorge um die Zukunft zum tragenden Kaufargument wird, die versprochene Individualität unklar bleibt und der wirtschaftliche Erfolg dauerhaft behauptet werden kann, ohne nachvollziehbar ausgewiesen zu werden. Ob dieses Muster bei einem konkreten Anbieter vorliegt, muss anhand seiner Aussagen, Leistungen und Berichte beurteilt werden. Seine Verbreitung im Markt lässt sich aus einzelnen Erfahrungen nicht ableiten.\n\nDie Forderung an digitale Dienstleister ist dennoch eindeutig: Wer persönliche Betreuung verspricht, sollte persönliche Arbeit sichtbar machen. Wer Exklusivität verkauft, sollte deren Umfang erklären. Wer zusätzliche Aufträge in Aussicht stellt, sollte seine Annahmen, Nachweise und Unsicherheiten offenlegen.\n\nEin Bestattungsunternehmen gewinnt durch Digitalisierung dann an Handlungsfähigkeit, wenn es Zusammenhänge besser versteht, begründet investieren und seine Entscheidungen später überprüfen kann. Eine gute Betreuung schafft dafür die Voraussetzungen. Sie muss auch eine sachlich begründete Entscheidung gegen das eigene Angebot zulassen können.\n\nFür Fachredaktionen: Dieser Fachbeitrag steht zur kostenlosen redaktionellen Verwendung bereit. Quelle: Olaf Strobel / pietaet.org.\n\nFachartikel als Text herunterladen ↓","social_image":"https://pietaet.org/media/auto-99bd906726a4facbc93671bcd56fa9e4.jpg","sources":[],"datePublished":"2026-11-07T14:11:48+01:00","dateModified":"2026-11-07T14:11:48+01:00"},{"id":"fachbeitrag-digitalisierung-vorteile-gefahren","url":"https://pietaet.org/presse/digitalisierung-vorteile-gefahren/","type":"article","title":"Digitalisierung im Bestattungswesen: Vorteile nutzen, Gefahren erkennen","description":"Digitale Werkzeuge im Bestattungsinstitut: Nutzen, Arbeitsaufwand, Abhängigkeiten und Datensicherheit einordnen. Fachbeitrag von Olaf Strobel.","language":"de-DE","category":"Fachbeitrag","author":"Olaf Strobel","content_html":"<p>Eine verständliche Website erfüllt eine andere Aufgabe als die Übersicht über laufende Sterbefälle oder die Abstimmung einer Überführung. Entsprechend unterschiedlich fällt die Antwort auf die Frage aus, was Digitalisierung im eigenen Haus verbessern kann. Der Ausgangspunkt ist eine konkrete Aufgabe: Welche Auskunft fehlt dem Team, welche Abstimmung kostet unnötig Zeit oder welcher Kontaktweg ist für Angehörige umständlich?</p>\n<p><em>Hinweis: Die genannten Branchenangebote gehören zu den Projekten des Autors. Sie veranschaulichen unterschiedliche Einsatzbereiche digitaler Werkzeuge.</em></p>\n<h2>Gemeinsamer Arbeitsstand und klare Einträge</h2>\n<p>Wenn mehrere Mitarbeitende an einem Sterbefall arbeiten, kann eine gemeinsame digitale Übersicht Auskunft darüber geben, was festgelegt wurde, wer sich kümmert und welche Arbeit noch offen ist. <a href=\"https://bestattersynergie.de/pietaetpro.html\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">PietätPro</a> führt laut veröffentlichter Beschreibung dafür Sterbefallakten, Aufgaben, Zuständigkeiten, Termine und Dokumente zusammen. Der mögliche Vorteil liegt darin, dass Informationen dem jeweiligen Fall zugeordnet und für berechtigte Mitarbeitende erreichbar sind. 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Im Gespräch muss Raum bleiben, Vorstellungen zu erläutern, Alternativen zu besprechen und Entscheidungen weiterzuentwickeln. Der digitale Zugang ist dann hilfreich, wenn er diesen Austausch vorbereitet und Fragen sichtbar macht.</p>\n<h2>Regionale Sichtbarkeit und verlässliche Aussagen</h2>\n<p><a href=\"https://friedhof.city/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Friedhof.city</a> verbindet Friedhofsinformationen mit regionalen Bestattungsunternehmen und direkten Kontaktmöglichkeiten. Die eigene Website ergänzt solche Angebote um die Darstellung der Leistungen, Ansprechpartner und Kontaktwege des Hauses. <a href=\"https://bestatterwerbung.de/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">BestatterWerbung</a> beschreibt dafür verständliche Inhalte, regionale Sichtbarkeit und die Nutzung auf Smartphones. Ob ein Auftritt seinen Zweck erfüllt, zeigt sich auch daran, wie leicht Besucher die für ihr Anliegen benötigten Informationen finden und Kontakt aufnehmen können.</p>\n<p>Die Gefahr liegt in Aussagen, die nicht zum Institut passen. Beschriebene Leistungen, verwendete Bilder und zugesagte Erreichbarkeit müssen mit den tatsächlichen Möglichkeiten übereinstimmen. Auch bei externer Betreuung braucht es deshalb einen Ansprechpartner im Haus, der fachliche Angaben liefert und Veröffentlichungen freigibt. Austauschbare Texte helfen wenig, wenn sie die Fragen der Angehörigen offenlassen oder ein unzutreffendes Bild des Unternehmens vermitteln.</p>\n<p>Bei der Auswertung verdienen die Begriffe dieselbe Sorgfalt. Ein Seitenaufruf, ein Klick auf eine Telefonnummer und ein tatsächlich geführtes Gespräch sind unterschiedliche Ergebnisse. Google erläutert beispielsweise, dass die Kennzahl „Anrufe“ im Unternehmensprofil Klicks auf die Anrufschaltfläche erfasst. Daraus lässt sich für sich genommen keine Zahl zustande gekommener Beratungsgespräche ableiten. <a href=\"https://support.google.com/business/answer/9918094?hl=de\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Quelle: Google Unternehmensprofil-Hilfe</a></p>\n<h2>Zugänge, Daten und Abhängigkeiten</h2>\n<p>Mit jeder extern betriebenen Anwendung und Plattform entsteht eine Abhängigkeit von deren Verfügbarkeit, Konditionen und Unterstützung. Für die betriebliche Planung ist deshalb relevant, wer wichtige Konten verwaltet, wie das Institut seine eigenen Kontaktwege behält und was bei einer Beendigung der Zusammenarbeit geschieht. Ein erreichbarer Ansprechpartner und verständliche Vereinbarungen über Laufzeit, Leistungen und Zusatzkosten machen diese Abhängigkeit besser einschätzbar.</p>\n<p>Auch die Verbindung mehrerer Werkzeuge darf nicht aus einer gemeinsamen Außendarstellung abgeleitet werden. <a href=\"https://bestattersynergie.de/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">BestatterSynergie</a> ordnet regionale Sichtbarkeit, Organisation und Überführungskoordination als ergänzende Bereiche ein. Zugänge und Berechtigungen werden jedoch jeweils separat eingerichtet; eine automatische Übertragung von Falldaten wird dort nicht vorausgesetzt. Für das Institut zählt daher, welche Übergänge tatsächlich unterstützt werden und an welcher Stelle Informationen erneut erfasst werden müssen.</p>\n<p>Vor einer längerfristigen Bindung hilft außerdem eine konkrete Auskunft zum Datenexport: Welche Angaben und Dateien lassen sich herausgeben, in welchem Format und mit welchem Aufwand? Ein herunterladbares Dokument und ein vollständig übertragbarer Datenbestand sind nicht dasselbe. Wie gut ein späterer Wechsel gelingt, hängt auch davon ab, ob ein anderes System die ausgegebenen Daten verwenden kann.</p>\n<h2>Datensicherheit und Arbeit bei Störungen</h2>\n<p>In der Fallarbeit kommen persönliche Angaben, Kontakte und vertrauliche Unterlagen zusammen. Ein unberechtigter Zugriff kann Informationen offenlegen; Schadsoftware kann Daten unbrauchbar machen und die Arbeit unterbrechen. Aktuelle Systeme, geschützte Geräte und ein aufmerksamer Umgang mit verdächtigen Nachrichten gehören deshalb zur Organisation digitaler Arbeit. Persönliche Zugänge und passend vergebene Rechte helfen, den Zugriff auf die jeweils benötigten Informationen und Funktionen zu begrenzen.</p>\n<p>Berechtigungen brauchen auch nach der Einrichtung Aufmerksamkeit. Bei veränderten Aufgaben müssen Rechte angepasst und nicht mehr benötigte Zugänge gesperrt werden. Das Institut sollte wissen, wer dies veranlasst und wer beim Anbieter erreichbar ist. Für dringende Arbeit braucht es darüber hinaus eine vereinbarte Vorgehensweise, falls Anwendung, Gerät oder Internetzugang ausfallen.</p>\n<p>Eine vorhandene Sicherungsdatei allein belegt noch keine funktionierende Wiederherstellung. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik behandelt in seinen Umsetzungshinweisen zum Datensicherungskonzept ausdrücklich Funktionstests und die Überprüfung der Wiederherstellbarkeit. Für das Institut ergibt sich daraus eine konkrete Frage an die technische Betreuung: Wann wurde zuletzt erfolgreich erprobt, die benötigten Daten zurückzuspielen, und wie lange dauerte das? Bei einer extern betriebenen Anwendung gehört diese Frage zur Abstimmung mit dem Anbieter. <a href=\"https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Grundschutz/Umsetzungshinweise/Umsetzungshinweise_2021/Umsetzungshinweis_zum_Baustein_CON_3_Datensicherungskonzept.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Quelle: BSI, Umsetzungshinweise zum Datensicherungskonzept</a></p>\n<h2>Gesamtkosten und Arbeitsaufwand</h2>\n<p>Digitalisierung kann sich wirtschaftlich lohnen, wenn Suchaufwand, Abstimmungen oder wiederkehrende Erfassung tatsächlich geringer werden. Wie groß dieser Nutzen ist, muss das einzelne Institut im eigenen Betrieb beurteilen. Zur Kostenbetrachtung gehören neben den Nutzungsgebühren die Einrichtung, Einweisung, zusätzliche Leistungen und die Arbeitszeit des Teams. Bei Marketingmaßnahmen können je nach Vereinbarung außerdem Produktion, laufende Betreuung und Werbebudget hinzukommen.</p>\n<p>Ein niedriger Monatspreis kann mit erheblicher eigener Zuarbeit verbunden sein. Umgekehrt ist ein größeres Leistungspaket nur dann nützlich, wenn das Haus die enthaltenen Leistungen benötigt und die Zusammenarbeit begleiten kann. Vergleichbar werden Angebote durch den vereinbarten Gesamtumfang über dieselbe Laufzeit: Was wird geliefert, welche Arbeit bleibt im Institut, und welche Kosten können zusätzlich entstehen?</p>\n<h2>Mit einer konkreten Aufgabe beginnen</h2>\n<p>Für den Einstieg eignet sich eine begrenzte Aufgabe, deren Verbesserung im Team beurteilt werden kann: offene Arbeiten leichter überblicken, eine Überführung nachvollziehbarer abstimmen oder die Kontaktaufnahme über die Website erleichtern. Vor der Einführung sollte feststehen, woran das Haus eine Verbesserung erkennt. Das kann eine schneller auffindbare Auskunft sein, ein eindeutigerer Bearbeitungsstand oder ein verständlicherer Kontaktweg.</p>\n<p>Nach der Erprobung gehört auch der neue Aufwand auf den Tisch: Wer pflegt welche Angaben, wo wird weiterhin doppelt erfasst und welche Unterstützung fehlt? So entsteht eine Entscheidungsgrundlage aus der tatsächlichen Nutzung. pietaet.org stellt ergänzend Informationen und Arbeitshilfen kostenlos und ohne Anmeldung bereit. Entscheidend für die Auswahl eines Werkzeugs bleibt, ob sein Nutzen und die dafür nötige Arbeit zum eigenen Institut passen.</p>\n<h2>Zum Autor</h2>\n<p>Olaf Strobel ist Bestatter und Webprogrammierer. Zu seinen Projekten für die Bestattungsbranche gehören BestatterSynergie, friedhof.city, PietätPro, IMTO Network, pietaet.org und bestatterwerbung.de. Er beschäftigt sich mit regionaler Sichtbarkeit, der Organisation im Bestattungshaus und der Zusammenarbeit bei Überführungen. Weitere Informationen: <a href=\"https://bestattersynergie.de/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">BestatterSynergie</a>.</p>\n<aside class=\"note press-reuse\"><p><strong>Für Fachredaktionen:</strong> Dieser Fachbeitrag steht zur kostenlosen redaktionellen Verwendung bereit. Quelle: Olaf Strobel / pietaet.org.</p><p><a class=\"text-link\" href=\"/presse/digitalisierung-vorteile-gefahren/text.txt\" download>Fachartikel als Text herunterladen ↓</a></p></aside>","content_text":"Eine verständliche Website erfüllt eine andere Aufgabe als die Übersicht über laufende Sterbefälle oder die Abstimmung einer Überführung. Entsprechend unterschiedlich fällt die Antwort auf die Frage aus, was Digitalisierung im eigenen Haus verbessern kann. Der Ausgangspunkt ist eine konkrete Aufgabe: Welche Auskunft fehlt dem Team, welche Abstimmung kostet unnötig Zeit oder welcher Kontaktweg ist für Angehörige umständlich?\n\nHinweis: Die genannten Branchenangebote gehören zu den Projekten des Autors. Sie veranschaulichen unterschiedliche Einsatzbereiche digitaler Werkzeuge.\n\nGemeinsamer Arbeitsstand und klare Einträge\n\nWenn mehrere Mitarbeitende an einem Sterbefall arbeiten, kann eine gemeinsame digitale Übersicht Auskunft darüber geben, was festgelegt wurde, wer sich kümmert und welche Arbeit noch offen ist. PietätPro führt laut veröffentlichter Beschreibung dafür Sterbefallakten, Aufgaben, Zuständigkeiten, Termine und Dokumente zusammen. Der mögliche Vorteil liegt darin, dass Informationen dem jeweiligen Fall zugeordnet und für berechtigte Mitarbeitende erreichbar sind. Das kann Rückfragen und Vertretungen erleichtern.\n\nOb dieser Vorteil entsteht, hängt wesentlich von den Einträgen ab. Die Auswahl eines Sarges, das Veranlassen einer Arbeit und deren Abschluss beschreiben unterschiedliche Sachverhalte. Ein vollständig ausgefülltes Feld sagt deshalb noch nicht, dass die zugehörige Arbeit erledigt wurde. Das Team braucht ein gemeinsames Verständnis davon, welche Aussage ein Eintrag enthält und wer ihn aktualisiert. Die Originalunterlagen liegen weiterhin in der physischen Sterbefallakte. Auch vorbereitete Schreiben und Vorlagen benötigen vor ihrer Verwendung eine fachliche Kontrolle.\n\nZusätzlicher Aufwand entsteht, wenn dieselben Angaben dauerhaft in einer Anwendung, auf Papier und in weiteren Listen gepflegt werden. Dann kostet die Erfassung mehr Zeit, und unterschiedliche Stände können neue Rückfragen auslösen. Eine Erprobung sollte deshalb zeigen, welche bisherige Erfassung entfallen kann, welche weiterhin gebraucht wird und wie sich Widersprüche vermeiden lassen. Aussagekräftig ist die Nutzung auf den Geräten des Instituts durch die Mitarbeitenden, die später damit arbeiten. Dazu gehört auch die Frage, welche Informationen bei unterbrochener Internetverbindung verfügbar bleiben.\n\nZusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg\n\nBei Überführungen kann eine gemeinsame digitale Bearbeitung Absprachen und Fortschritte für die Beteiligten nachvollziehbar machen. IMTO Network beschreibt dafür Fallaufnahme, Vergabe, Transportmeldungen und dokumentierte Übergaben. Auftraggeber, Disposition, ausführendes Unternehmen und Fahrer übernehmen unterschiedliche Aufgaben. Informationen und Meldungen werden dem jeweiligen Fall zugeordnet; die Transportleistung erbringt das beauftragte Unternehmen.\n\nFür den Nutzen einer solchen Zusammenarbeit ist die Bedeutung einer Meldung entscheidend. Die bestätigte Bereitstellung einer Unterlage, ihre formale Prüfung und die tatsächliche Übergabe des Originals sind verschiedene Aussagen. Aus der einen folgt die andere nicht automatisch. Ebenso muss erkennbar sein, wer eine Meldung abgegeben hat und welche Handlung noch aussteht. Sonst kann eine übersichtliche Darstellung eine Sicherheit vermitteln, die der tatsächliche Arbeitsstand nicht trägt. Welche Voraussetzungen und Freigaben für den konkreten Auftrag erforderlich sind, bleibt fachlich zu klären.\n\nDigitale Vorbereitung und persönliche Beratung\n\nInformationen im Internet und digitale Planungshilfen können Angehörigen und vorsorgenden Menschen helfen, Fragen und Wünsche vor einem Gespräch zu ordnen. MyBurial.de stellt unter anderem Informationen zu Bestattungsarten, Kosten und ersten Schritten im Trauerfall sowie Planungshilfen bereit. Für das Institut kann daraus ein konkreter Gesprächsansatz entstehen: Was wurde bereits überlegt, was ist noch offen und welche Vorstellung braucht eine nähere Erläuterung?\n\nEine ausgefüllte Planungshilfe ist dabei eine Grundlage für die Beratung. Sie lässt für sich genommen noch nicht erkennen, welche Wünsche unter den jeweiligen örtlichen und persönlichen Bedingungen umgesetzt werden können. Im Gespräch muss Raum bleiben, Vorstellungen zu erläutern, Alternativen zu besprechen und Entscheidungen weiterzuentwickeln. Der digitale Zugang ist dann hilfreich, wenn er diesen Austausch vorbereitet und Fragen sichtbar macht.\n\nRegionale Sichtbarkeit und verlässliche Aussagen\n\nFriedhof.city verbindet Friedhofsinformationen mit regionalen Bestattungsunternehmen und direkten Kontaktmöglichkeiten. Die eigene Website ergänzt solche Angebote um die Darstellung der Leistungen, Ansprechpartner und Kontaktwege des Hauses. BestatterWerbung beschreibt dafür verständliche Inhalte, regionale Sichtbarkeit und die Nutzung auf Smartphones. Ob ein Auftritt seinen Zweck erfüllt, zeigt sich auch daran, wie leicht Besucher die für ihr Anliegen benötigten Informationen finden und Kontakt aufnehmen können.\n\nDie Gefahr liegt in Aussagen, die nicht zum Institut passen. Beschriebene Leistungen, verwendete Bilder und zugesagte Erreichbarkeit müssen mit den tatsächlichen Möglichkeiten übereinstimmen. Auch bei externer Betreuung braucht es deshalb einen Ansprechpartner im Haus, der fachliche Angaben liefert und Veröffentlichungen freigibt. Austauschbare Texte helfen wenig, wenn sie die Fragen der Angehörigen offenlassen oder ein unzutreffendes Bild des Unternehmens vermitteln.\n\nBei der Auswertung verdienen die Begriffe dieselbe Sorgfalt. Ein Seitenaufruf, ein Klick auf eine Telefonnummer und ein tatsächlich geführtes Gespräch sind unterschiedliche Ergebnisse. Google erläutert beispielsweise, dass die Kennzahl „Anrufe“ im Unternehmensprofil Klicks auf die Anrufschaltfläche erfasst. Daraus lässt sich für sich genommen keine Zahl zustande gekommener Beratungsgespräche ableiten. Quelle: Google Unternehmensprofil-Hilfe\n\nZugänge, Daten und Abhängigkeiten\n\nMit jeder extern betriebenen Anwendung und Plattform entsteht eine Abhängigkeit von deren Verfügbarkeit, Konditionen und Unterstützung. Für die betriebliche Planung ist deshalb relevant, wer wichtige Konten verwaltet, wie das Institut seine eigenen Kontaktwege behält und was bei einer Beendigung der Zusammenarbeit geschieht. Ein erreichbarer Ansprechpartner und verständliche Vereinbarungen über Laufzeit, Leistungen und Zusatzkosten machen diese Abhängigkeit besser einschätzbar.\n\nAuch die Verbindung mehrerer Werkzeuge darf nicht aus einer gemeinsamen Außendarstellung abgeleitet werden. BestatterSynergie ordnet regionale Sichtbarkeit, Organisation und Überführungskoordination als ergänzende Bereiche ein. Zugänge und Berechtigungen werden jedoch jeweils separat eingerichtet; eine automatische Übertragung von Falldaten wird dort nicht vorausgesetzt. Für das Institut zählt daher, welche Übergänge tatsächlich unterstützt werden und an welcher Stelle Informationen erneut erfasst werden müssen.\n\nVor einer längerfristigen Bindung hilft außerdem eine konkrete Auskunft zum Datenexport: Welche Angaben und Dateien lassen sich herausgeben, in welchem Format und mit welchem Aufwand? Ein herunterladbares Dokument und ein vollständig übertragbarer Datenbestand sind nicht dasselbe. Wie gut ein späterer Wechsel gelingt, hängt auch davon ab, ob ein anderes System die ausgegebenen Daten verwenden kann.\n\nDatensicherheit und Arbeit bei Störungen\n\nIn der Fallarbeit kommen persönliche Angaben, Kontakte und vertrauliche Unterlagen zusammen. Ein unberechtigter Zugriff kann Informationen offenlegen; Schadsoftware kann Daten unbrauchbar machen und die Arbeit unterbrechen. Aktuelle Systeme, geschützte Geräte und ein aufmerksamer Umgang mit verdächtigen Nachrichten gehören deshalb zur Organisation digitaler Arbeit. Persönliche Zugänge und passend vergebene Rechte helfen, den Zugriff auf die jeweils benötigten Informationen und Funktionen zu begrenzen.\n\nBerechtigungen brauchen auch nach der Einrichtung Aufmerksamkeit. Bei veränderten Aufgaben müssen Rechte angepasst und nicht mehr benötigte Zugänge gesperrt werden. Das Institut sollte wissen, wer dies veranlasst und wer beim Anbieter erreichbar ist. Für dringende Arbeit braucht es darüber hinaus eine vereinbarte Vorgehensweise, falls Anwendung, Gerät oder Internetzugang ausfallen.\n\nEine vorhandene Sicherungsdatei allein belegt noch keine funktionierende Wiederherstellung. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik behandelt in seinen Umsetzungshinweisen zum Datensicherungskonzept ausdrücklich Funktionstests und die Überprüfung der Wiederherstellbarkeit. Für das Institut ergibt sich daraus eine konkrete Frage an die technische Betreuung: Wann wurde zuletzt erfolgreich erprobt, die benötigten Daten zurückzuspielen, und wie lange dauerte das? Bei einer extern betriebenen Anwendung gehört diese Frage zur Abstimmung mit dem Anbieter. Quelle: BSI, Umsetzungshinweise zum Datensicherungskonzept\n\nGesamtkosten und Arbeitsaufwand\n\nDigitalisierung kann sich wirtschaftlich lohnen, wenn Suchaufwand, Abstimmungen oder wiederkehrende Erfassung tatsächlich geringer werden. Wie groß dieser Nutzen ist, muss das einzelne Institut im eigenen Betrieb beurteilen. Zur Kostenbetrachtung gehören neben den Nutzungsgebühren die Einrichtung, Einweisung, zusätzliche Leistungen und die Arbeitszeit des Teams. Bei Marketingmaßnahmen können je nach Vereinbarung außerdem Produktion, laufende Betreuung und Werbebudget hinzukommen.\n\nEin niedriger Monatspreis kann mit erheblicher eigener Zuarbeit verbunden sein. Umgekehrt ist ein größeres Leistungspaket nur dann nützlich, wenn das Haus die enthaltenen Leistungen benötigt und die Zusammenarbeit begleiten kann. Vergleichbar werden Angebote durch den vereinbarten Gesamtumfang über dieselbe Laufzeit: Was wird geliefert, welche Arbeit bleibt im Institut, und welche Kosten können zusätzlich entstehen?\n\nMit einer konkreten Aufgabe beginnen\n\nFür den Einstieg eignet sich eine begrenzte Aufgabe, deren Verbesserung im Team beurteilt werden kann: offene Arbeiten leichter überblicken, eine Überführung nachvollziehbarer abstimmen oder die Kontaktaufnahme über die Website erleichtern. Vor der Einführung sollte feststehen, woran das Haus eine Verbesserung erkennt. Das kann eine schneller auffindbare Auskunft sein, ein eindeutigerer Bearbeitungsstand oder ein verständlicherer Kontaktweg.\n\nNach der Erprobung gehört auch der neue Aufwand auf den Tisch: Wer pflegt welche Angaben, wo wird weiterhin doppelt erfasst und welche Unterstützung fehlt? So entsteht eine Entscheidungsgrundlage aus der tatsächlichen Nutzung. pietaet.org stellt ergänzend Informationen und Arbeitshilfen kostenlos und ohne Anmeldung bereit. Entscheidend für die Auswahl eines Werkzeugs bleibt, ob sein Nutzen und die dafür nötige Arbeit zum eigenen Institut passen.\n\nZum Autor\n\nOlaf Strobel ist Bestatter und Webprogrammierer. Zu seinen Projekten für die Bestattungsbranche gehören BestatterSynergie, friedhof.city, PietätPro, IMTO Network, pietaet.org und bestatterwerbung.de. Er beschäftigt sich mit regionaler Sichtbarkeit, der Organisation im Bestattungshaus und der Zusammenarbeit bei Überführungen. Weitere Informationen: BestatterSynergie.\n\nFür Fachredaktionen: Dieser Fachbeitrag steht zur kostenlosen redaktionellen Verwendung bereit. Quelle: Olaf Strobel / pietaet.org.\n\nFachartikel als Text herunterladen ↓","social_image":"https://pietaet.org/media/auto-dc2f4e499753f8c3206affe25dc69aac.jpg","sources":[],"datePublished":"2026-11-08T13:44:11+01:00","dateModified":"2026-11-08T13:44:11+01:00"},{"id":"fachbeitrag-wer-hat-was-veranlasst","url":"https://pietaet.org/presse/wer-hat-was-veranlasst/","type":"article","title":"Wer hat was veranlasst? Den Überblick über parallele Sterbefälle behalten","description":"Entscheidungen, Absprachen und veranlasste Arbeiten bei parallelen Sterbefällen im Team nachvollziehbar halten. Fachbeitrag von Olaf Strobel.","language":"de-DE","category":"Fachbeitrag","author":"Olaf Strobel","content_html":"<p>Als Bestatter interessiert mich an einer digitalen Unterstützung vor allem eine Frage: Hilft sie uns, zu einem Sterbefall die benötigte Auskunft zu bekommen? Welche Entscheidungen sind getroffen? Wer hat sich bereits worum gekümmert? Was ist noch offen? Diese Fragen betreffen die Organisation und die Zusammenarbeit im Institut gleichermaßen.</p>\n<p>Dabei geht es um konkrete Angaben: Welcher Sarg oder welche Urne ist vorgesehen? Wird eine Trauerhalle genutzt oder findet die Verabschiedung direkt am Grab statt? Welcher Trauerredner oder Pfarrer ist vorgesehen? Wer hat die Blumenbestellung oder die Rentenabmeldung veranlasst? Diese Informationen betreffen unterschiedliche Aufgaben, gehören aber zu demselben Sterbefall.</p>\n<p>Bei mehreren parallelen Fällen braucht jede Angabe einen eindeutigen Zusammenhang. Für eine verlässliche Auskunft müssen die Entscheidung und der aktuelle Bearbeitungsstand erkennbar sein. Die Angabe, wer eine Arbeit in die Wege geleitet hat, schafft zusätzlich einen Ansprechpartner für fachliche Rückfragen.</p>\n<p>Gerade hier können betriebsinterne Reibungspunkte entstehen. Eine Arbeit kann bereits veranlasst sein, während dies für andere Mitarbeitende noch nicht erkennbar ist. Wer Auskunft benötigt, muss nachfragen. Wer sich bereits darum gekümmert hat, muss den eigenen Arbeitsstand erneut erläutern. Wiederholen sich solche Rückfragen, kann das auf beiden Seiten zu Frustration führen.</p>\n<p>Für die Zusammenarbeit macht es einen wesentlichen Unterschied, ob eine Aufgabe noch offen ist oder ob lediglich die Information über ihre Bearbeitung fehlt. Bleibt dieser Unterschied unklar, kann auch die Einschätzung der Arbeit von Kolleginnen und Kollegen darunter leiden. Ein fehlender Eintrag lässt für sich genommen noch keinen verlässlichen Schluss darauf zu, was tatsächlich veranlasst wurde.</p>\n<p>Aus meiner Sicht gehört deshalb zu einer guten Organisation, den Bearbeitungsstand einer Sterbefallakte gemeinsam nachvollziehbar zu halten. Das Team braucht eine Grundlage, auf der sich Rückfragen sachlich klären lassen. Dazu gehört auch, Unklarheiten ansprechen und fehlende Angaben ergänzen zu können.</p>\n<p>Eine getroffene Entscheidung, eine veranlasste Leistung und eine abgeschlossene Arbeit beschreiben unterschiedliche Stände. Eine Übersicht sollte erkennen lassen, worauf sich eine Eintragung bezieht. Ist eine Auswahl festgehalten? Wurde die betreffende Leistung bereits beauftragt? Steht eine Abstimmung noch aus? Kurze Statusangaben helfen, wenn alle Beteiligten sie gleich verstehen.</p>\n<p>Der Umfang einer digitalen Übersicht sollte sich an den Auskünften orientieren, die das Team tatsächlich benötigt. Für mich gehört deshalb vor die Softwareauswahl die Frage, welche Informationen gemeinsam verfügbar sein sollen. Welche Angaben werden für die weitere Organisation gebraucht? Wer muss sie einsehen können? Welche Rückfragen soll die Übersicht beantworten?</p>\n<p>Damit wird auch die Auswahl einer Anwendung konkreter. Bei einer Vorführung lässt sich nachvollziehen, wie Entscheidungen, veranlasste Arbeiten und offene Punkte einem Sterbefall zugeordnet werden. Ebenso lässt sich zeigen, ob erkennbar bleibt, wer einen Vorgang bearbeitet hat und wie eine geänderte Absprache aktualisiert wird.</p>\n<p>Zur Beurteilung gehört der Aufwand der Pflege. Jede Information, auf die sich das Team verlassen soll, muss eingetragen und bei Änderungen aktualisiert werden. Deshalb ist zu vereinbaren, wer welche Angaben pflegt und wann das geschieht. Eine solche Vereinbarung erleichtert auch den Umgang mit fehlenden Informationen: Die Zuständigkeit für eine Ergänzung ist geklärt.</p>\n<p>Ich halte es für sinnvoll, diese Fragen bereits bei der Einführung gemeinsam zu besprechen. Mitarbeitende sollten wissen, welche Angaben sie in der Übersicht erwarten können und welche Einträge zu ihrem eigenen Aufgabenbereich gehören. Zugänge und Bearbeitungsmöglichkeiten müssen dazu passen.</p>\n<p>Der praktische Nutzen zeigt sich schließlich bei der Auskunft zum einzelnen Sterbefall. Findet das Team die benötigten Angaben? Ist verständlich, was bereits veranlasst wurde und was noch aussteht? Lassen sich Änderungen nachvollziehen? An diesen Fragen lässt sich beurteilen, ob die Übersicht eine verlässliche Grundlage für die Zusammenarbeit bietet.</p>\n<hr>\n<h2>Fragen für die nächste Softwarevorführung</h2>\n<ul><li>Wie erkennen wir den aktuellen Bearbeitungsstand eines Sterbefalls?</li><li>Wie unterscheiden wir vorgesehene, veranlasste und abgeschlossene Arbeiten?</li><li>Ist nachvollziehbar, wer sich bereits worum gekümmert hat?</li><li>Wie werden Änderungen und ergänzende Angaben festgehalten?</li><li>Welcher Pflegeaufwand entsteht, und wie lassen sich die Zuständigkeiten dafür organisieren?</li></ul>\n<hr>\n<h2>Zum Autor</h2>\n<p>Olaf Strobel ist Bestatter und Webprogrammierer. Zu seinen Projekten für die Bestattungsbranche gehören BestatterSynergie, friedhof.city, PietätPro, IMTO Network, pietaet.org und bestatterwerbung.de. Er beschäftigt sich mit regionaler Sichtbarkeit, der Organisation im Bestattungshaus und der Zusammenarbeit bei Überführungen. Weitere Informationen: <a href=\"https://bestattersynergie.de/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">BestatterSynergie</a>.</p>\n<aside class=\"note press-reuse\"><p><strong>Für Fachredaktionen:</strong> Dieser Fachbeitrag steht zur kostenlosen redaktionellen Verwendung bereit. Quelle: Olaf Strobel / pietaet.org.</p><p><a class=\"text-link\" href=\"/presse/wer-hat-was-veranlasst/text.txt\" download>Fachartikel als Text herunterladen ↓</a></p></aside>","content_text":"Als Bestatter interessiert mich an einer digitalen Unterstützung vor allem eine Frage: Hilft sie uns, zu einem Sterbefall die benötigte Auskunft zu bekommen? Welche Entscheidungen sind getroffen? Wer hat sich bereits worum gekümmert? Was ist noch offen? Diese Fragen betreffen die Organisation und die Zusammenarbeit im Institut gleichermaßen.\n\nDabei geht es um konkrete Angaben: Welcher Sarg oder welche Urne ist vorgesehen? Wird eine Trauerhalle genutzt oder findet die Verabschiedung direkt am Grab statt? Welcher Trauerredner oder Pfarrer ist vorgesehen? Wer hat die Blumenbestellung oder die Rentenabmeldung veranlasst? Diese Informationen betreffen unterschiedliche Aufgaben, gehören aber zu demselben Sterbefall.\n\nBei mehreren parallelen Fällen braucht jede Angabe einen eindeutigen Zusammenhang. Für eine verlässliche Auskunft müssen die Entscheidung und der aktuelle Bearbeitungsstand erkennbar sein. Die Angabe, wer eine Arbeit in die Wege geleitet hat, schafft zusätzlich einen Ansprechpartner für fachliche Rückfragen.\n\nGerade hier können betriebsinterne Reibungspunkte entstehen. Eine Arbeit kann bereits veranlasst sein, während dies für andere Mitarbeitende noch nicht erkennbar ist. Wer Auskunft benötigt, muss nachfragen. Wer sich bereits darum gekümmert hat, muss den eigenen Arbeitsstand erneut erläutern. Wiederholen sich solche Rückfragen, kann das auf beiden Seiten zu Frustration führen.\n\nFür die Zusammenarbeit macht es einen wesentlichen Unterschied, ob eine Aufgabe noch offen ist oder ob lediglich die Information über ihre Bearbeitung fehlt. Bleibt dieser Unterschied unklar, kann auch die Einschätzung der Arbeit von Kolleginnen und Kollegen darunter leiden. Ein fehlender Eintrag lässt für sich genommen noch keinen verlässlichen Schluss darauf zu, was tatsächlich veranlasst wurde.\n\nAus meiner Sicht gehört deshalb zu einer guten Organisation, den Bearbeitungsstand einer Sterbefallakte gemeinsam nachvollziehbar zu halten. Das Team braucht eine Grundlage, auf der sich Rückfragen sachlich klären lassen. Dazu gehört auch, Unklarheiten ansprechen und fehlende Angaben ergänzen zu können.\n\nEine getroffene Entscheidung, eine veranlasste Leistung und eine abgeschlossene Arbeit beschreiben unterschiedliche Stände. Eine Übersicht sollte erkennen lassen, worauf sich eine Eintragung bezieht. Ist eine Auswahl festgehalten? Wurde die betreffende Leistung bereits beauftragt? Steht eine Abstimmung noch aus? Kurze Statusangaben helfen, wenn alle Beteiligten sie gleich verstehen.\n\nDer Umfang einer digitalen Übersicht sollte sich an den Auskünften orientieren, die das Team tatsächlich benötigt. Für mich gehört deshalb vor die Softwareauswahl die Frage, welche Informationen gemeinsam verfügbar sein sollen. Welche Angaben werden für die weitere Organisation gebraucht? Wer muss sie einsehen können? Welche Rückfragen soll die Übersicht beantworten?\n\nDamit wird auch die Auswahl einer Anwendung konkreter. Bei einer Vorführung lässt sich nachvollziehen, wie Entscheidungen, veranlasste Arbeiten und offene Punkte einem Sterbefall zugeordnet werden. Ebenso lässt sich zeigen, ob erkennbar bleibt, wer einen Vorgang bearbeitet hat und wie eine geänderte Absprache aktualisiert wird.\n\nZur Beurteilung gehört der Aufwand der Pflege. Jede Information, auf die sich das Team verlassen soll, muss eingetragen und bei Änderungen aktualisiert werden. Deshalb ist zu vereinbaren, wer welche Angaben pflegt und wann das geschieht. Eine solche Vereinbarung erleichtert auch den Umgang mit fehlenden Informationen: Die Zuständigkeit für eine Ergänzung ist geklärt.\n\nIch halte es für sinnvoll, diese Fragen bereits bei der Einführung gemeinsam zu besprechen. Mitarbeitende sollten wissen, welche Angaben sie in der Übersicht erwarten können und welche Einträge zu ihrem eigenen Aufgabenbereich gehören. Zugänge und Bearbeitungsmöglichkeiten müssen dazu passen.\n\nDer praktische Nutzen zeigt sich schließlich bei der Auskunft zum einzelnen Sterbefall. Findet das Team die benötigten Angaben? Ist verständlich, was bereits veranlasst wurde und was noch aussteht? Lassen sich Änderungen nachvollziehen? An diesen Fragen lässt sich beurteilen, ob die Übersicht eine verlässliche Grundlage für die Zusammenarbeit bietet.\n\nFragen für die nächste Softwarevorführung\n\nWie erkennen wir den aktuellen Bearbeitungsstand eines Sterbefalls?\n\nWie unterscheiden wir vorgesehene, veranlasste und abgeschlossene Arbeiten?\n\nIst nachvollziehbar, wer sich bereits worum gekümmert hat?\n\nWie werden Änderungen und ergänzende Angaben festgehalten?\n\nWelcher Pflegeaufwand entsteht, und wie lassen sich die Zuständigkeiten dafür organisieren?\n\nZum Autor\n\nOlaf Strobel ist Bestatter und Webprogrammierer. Zu seinen Projekten für die Bestattungsbranche gehören BestatterSynergie, friedhof.city, PietätPro, IMTO Network, pietaet.org und bestatterwerbung.de. Er beschäftigt sich mit regionaler Sichtbarkeit, der Organisation im Bestattungshaus und der Zusammenarbeit bei Überführungen. Weitere Informationen: BestatterSynergie.\n\nFür Fachredaktionen: Dieser Fachbeitrag steht zur kostenlosen redaktionellen Verwendung bereit. 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So führt etwa die Erklärung zum kostenlosen Google-Unternehmensprofil zur Google-Hilfe. Bei Behördenverfahren nennen wir, auf welchen Ort und welchen Vorgang sich eine Auskunft bezieht.</p>\n<p>Das Datum am Beitrag zeigt den Bearbeitungsstand. Bedingungen und Verfahren können sich ändern; für einen konkreten Auftrag oder Behördengang zählt die aktuelle Auskunft der zuständigen Stelle.</p>\n<h2>Leistungsunterschiede an konkreten Beispielen erklären</h2>\n<p>Zwölf Social-Media-Beiträge im Monat können als fertige Vorlagen geliefert oder eigens für Ihr Haus erarbeitet werden. Für den Vergleich kommt es darauf an, ob Themenauswahl, Fotos, Textabstimmung und Veröffentlichung zum Paket gehören und welche Arbeit Ihr Team übernimmt.</p>\n<p>Die Beitragszahl allein reicht deshalb für einen Preisvergleich nicht aus. Unser Beitrag <a href=\"/marketing/social-media-pakete/\">„Zwölf Beiträge im Monat – was bekommen Sie dafür?“</a> erläutert die Unterschiede zwischen Vorlagen und einer Betreuung, die Inhalte für Ihr Institut erstellt.</p>\n<h2>Der Bedarf Ihres Hauses entscheidet</h2>\n<p>Ein Preis lässt sich nur zusammen mit dem Umfang und der eigenen Zuarbeit sinnvoll beurteilen.</p>\n<p>Die Finanzierung des Portals und unsere Verbindung zu PietätPro, IMTO und Friedhof.city stehen auf <a href=\"/ueber/\">Über pietaet.org</a>.</p>\n</article></div>","content_text":"Start/Quellen und Beispiele\nQuellen und Beispiele\n\nQuellen und Beispiele\n\nHier erfahren Sie, wie Aussagen und Beispiele in unseren Beiträgen einzuordnen sind.\n\nDie Herkunft einer Sachangabe soll erkennbar sein\n\nBei Angaben zu einem Dienst oder Verfahren verlinken wir auf die zuständige Stelle. So führt etwa die Erklärung zum kostenlosen Google-Unternehmensprofil zur Google-Hilfe. 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Ein eigener Auftritt lohnt die Arbeit nur, wenn die Inhalte zu Ihrem Vorhaben passen und die Betreuung möglich ist.</p></div></section><section class=\"section\"><div class=\"shell\"><div class=\"section-head\"><div><h2>Ein Beitrag braucht eine Information aus Ihrem Haus</h2></div></div><div class=\"prose\"><p>Wie können Angehörige in Ihren Räumen Abschied nehmen? Worum geht es beim nächsten Vorsorgeabend? Welche Aufgabe übernimmt ein neues Teammitglied? Solche Themen lassen sich konkret beantworten. Sie geben Lesern eine Vorstellung von Ihrem Institut.</p></div></div></section><section class=\"section white\"><div class=\"shell\"><div class=\"section-head\"><div><h2>Vom passenden Thema zur verlässlichen Betreuung</h2></div></div><div class=\"cards\"><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Social Media</span><span>3 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/social-media/sinnvoll-oder-nicht/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/social-media-entscheidung.svg\" alt=\"Ein eigener Auftritt braucht einen Anlass, Material aus dem Haus und verlässliche Betreuung.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/social-media/sinnvoll-oder-nicht/\">Braucht unser Bestattungshaus Facebook oder Instagram?</a></h3><p>Ein eigener Auftritt kann Räume, Menschen und Veranstaltungen sichtbar machen. Er braucht aber Inhalte aus Ihrem Haus und jemanden, der sich um Rückfragen kümmert.</p><a class=\"text-link\" href=\"/social-media/sinnvoll-oder-nicht/\">Beitrag lesen →</a></article><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Social Media</span><span>3 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/social-media/redaktionsplan/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/beitragsplanung.svg\" alt=\"Thema, benötigtes Material, fachliche Freigabe und Veröffentlichung gemeinsam planen.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/social-media/redaktionsplan/\">Was soll unser nächster Social-Media-Beitrag zeigen?</a></h3><p>Ein Abschiedsraum, eine Veranstaltung oder eine offene Stelle: Gute Themen liegen in der Arbeit Ihres Hauses. Ein Redaktionsplan hält fest, welche Information und welches Material dafür noch fehlen.</p><a class=\"text-link\" href=\"/social-media/redaktionsplan/\">Beitrag lesen →</a></article><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Social Media</span><span>2 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/social-media/erfolgskontrolle/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/kennzahlen.svg\" alt=\"Ein Aufruf, ein Klick und eine Anfrage sind unterschiedliche Beobachtungen und keine zugesagte Wirkungskette.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/social-media/erfolgskontrolle/\">Social-Media-Auswertung: Was sagen die Zahlen Ihrem Institut?</a></h3><p>Eine Aufrufzahl zeigt nicht, ob daraus Anmeldungen oder Bewerbungen entstanden sind. Ein Bericht muss erklären, was gezählt wurde und was sich daraus ableiten lässt.</p><a class=\"text-link\" href=\"/social-media/erfolgskontrolle/\">Beitrag lesen →</a></article></div></div></section><section class=\"section\"><div class=\"shell\"><div class=\"section-head\"><div><h2>Was eine externe Betreuung übernehmen kann</h2><p>Themen entwickeln, fotografieren, schreiben, abstimmen, veröffentlichen und Rückfragen beantworten sind verschiedene Arbeiten. Im Angebot muss erkennbar sein, welche davon enthalten sind.</p></div></div><div class=\"cards\"><article class=\"card\"><div class=\"card-top\"><span>Marketing &amp; Social Media</span><span>9 Min.</span></div><a class=\"card-picture\" href=\"/marketing/social-media-pakete/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><figure class=\"card-visual\"><img src=\"/assets/graphics/marketing-arbeitsteilung.svg\" alt=\"Gedankenbeispiel Abschiedsraum: Angebot A setzt Fotos und Text des Instituts voraus; Angebot B enthält die Erstellung.\" width=\"1200\" height=\"720\"></figure></a><h3><a href=\"/marketing/social-media-pakete/\">Zwölf Beiträge im Monat – was bekommen Sie dafür?</a></h3><p>Vorlagen, einzelne Aufträge oder laufende Betreuung: So finden Sie heraus, welche Unterstützung Ihr Bestattungshaus braucht und was Sie vor der Beauftragung klären sollten.</p><a class=\"text-link\" href=\"/marketing/social-media-pakete/\">Beitrag lesen →</a></article></div></div></section><section class=\"band\"><div class=\"shell band-row\"><div><h2>Ein Thema bis zur Veröffentlichung vorbereiten</h2><p>Die Vorlage verbindet Aussage, Bildmaterial, Freigabe und Kontaktweg. Ein Beispiel zum Abschiedsraum zeigt, welche Angaben aus dem Institut gebraucht werden.</p></div><a class=\"btn secondary\" href=\"/downloads/social-media-redaktionsplan.txt\" download>Beitragsvorlage herunterladen ↓</a></div></section>","content_text":"Start/Social Media\nSocial Media\n\nWas können Sie auf Facebook oder Instagram sinnvoll zeigen?\n\nRäume, Menschen, Veranstaltungen und Stellenangebote geben Einblick in Ihr Haus. Ein eigener Auftritt lohnt die Arbeit nur, wenn die Inhalte zu Ihrem Vorhaben passen und die Betreuung möglich ist.\n\nEin Beitrag braucht eine Information aus Ihrem Haus\n\nWie können Angehörige in Ihren Räumen Abschied nehmen? Worum geht es beim nächsten Vorsorgeabend? Welche Aufgabe übernimmt ein neues Teammitglied? Solche Themen lassen sich konkret beantworten. Sie geben Lesern eine Vorstellung von Ihrem Institut.\n\nVom passenden Thema zur verlässlichen Betreuung\n\nSocial Media3 Min.\nBraucht unser Bestattungshaus Facebook oder Instagram?\n\nEin eigener Auftritt kann Räume, Menschen und Veranstaltungen sichtbar machen. Er braucht aber Inhalte aus Ihrem Haus und jemanden, der sich um Rückfragen kümmert.\nBeitrag lesen →\n\nSocial Media3 Min.\nWas soll unser nächster Social-Media-Beitrag zeigen?\n\nEin Abschiedsraum, eine Veranstaltung oder eine offene Stelle: Gute Themen liegen in der Arbeit Ihres Hauses. Ein Redaktionsplan hält fest, welche Information und welches Material dafür noch fehlen.\nBeitrag lesen →\n\nSocial Media2 Min.\nSocial-Media-Auswertung: Was sagen die Zahlen Ihrem Institut?\n\nEine Aufrufzahl zeigt nicht, ob daraus Anmeldungen oder Bewerbungen entstanden sind. Ein Bericht muss erklären, was gezählt wurde und was sich daraus ableiten lässt.\nBeitrag lesen →\n\nWas eine externe Betreuung übernehmen kann\n\nThemen entwickeln, fotografieren, schreiben, abstimmen, veröffentlichen und Rückfragen beantworten sind verschiedene Arbeiten. Im Angebot muss erkennbar sein, welche davon enthalten sind.\n\nMarketing & Social Media9 Min.\nZwölf Beiträge im Monat – was bekommen Sie dafür?\n\nVorlagen, einzelne Aufträge oder laufende Betreuung: So finden Sie heraus, welche Unterstützung Ihr Bestattungshaus braucht und was Sie vor der Beauftragung klären sollten.\nBeitrag lesen →\n\nEin Thema bis zur Veröffentlichung vorbereiten\n\nDie Vorlage verbindet Aussage, Bildmaterial, Freigabe und Kontaktweg. Ein Beispiel zum Abschiedsraum zeigt, welche Angaben aus dem Institut gebraucht werden.\nBeitragsvorlage herunterladen ↓","social_image":"https://pietaet.org/media/auto-675e41763d1fd10f542169b3d42da908.jpg","sources":[],"datePublished":"2026-11-06T19:53:20+01:00","dateModified":"2026-11-06T19:53:20+01:00"},{"id":"social-berichte","url":"https://pietaet.org/social-media/erfolgskontrolle/","type":"article","title":"Social-Media-Auswertung: Was sagen die Zahlen Ihrem Institut?","description":"Social-Media-Berichte einordnen: Was bedeuten Aufrufe und Klicks, und was sagen sie über Anmeldungen, Bewerbungen oder konkrete Anfragen aus?","language":"de-DE","category":"Social Media","author":"Redaktion pietaet.org","content_html":"<h2 id=\"anlass\">Der Anlass entscheidet, welche Beobachtung weiterhilft</h2>\n<p>Bei einer Veranstaltung interessieren Rückfragen und Anmeldungen. Bei einer Stellenanzeige sind passende Bewerbungen und geführte Gespräche wichtig. Nach einer Vorstellung Ihrer Räume können Fragen zeigen, welche Angaben Menschen für einen Besuch noch fehlen.</p>\n<p>Diese Beobachtungen gehören neben die Plattformzahlen. Sie müssen nicht jeden Kontakt einer Veröffentlichung zurechnen. Wenn jemand den Beitrag als Anlass nennt, ist das ein konkreter Hinweis. Wenn die Herkunft einer Anfrage unbekannt bleibt, sollte sie auch so behandelt werden.</p>\n<h2 id=\"kennzahlen\">Eine Zahl braucht eine verständliche Bedeutung</h2>\n<p>Bei einem Bericht sollte erkennbar sein, was gezählt wurde: Aufrufe, erreichte Konten, Reaktionen oder tatsächlich eingegangene Anfragen. Der Zeitraum und die Herkunft der Daten gehören dazu. Die Namen der Kennzahlen allein erklären noch nicht, ob dieselbe Person mehrfach eingeht.</p>\n<p>Ebenso wichtig ist das eingesetzte Werbegeld. Wurde ein Beitrag zusätzlich bezahlt verbreitet, lässt sich seine Reichweite nicht ohne diese Angabe mit einer unbezahlten Veröffentlichung vergleichen. Anzeigenkosten und Kosten der Betreuung sollten getrennt erkennbar bleiben.</p>\n<h2 id=\"beitrag\">Die Veröffentlichungen selbst gehören auf den Tisch</h2>\n<p>Ein gemeinsamer Blick auf den Inhalt erklärt oft mehr als eine Monatssumme. Bei der Einladung wären Thema, Termin und Anmeldung zu prüfen. Bei der Raumvorstellung wäre interessant, ob Bilder und Beschreibung die Fragen der Leser beantworten.</p>\n<p>Fehlen in einer Raumvorstellung Angaben zum Zugang, kann die Auswertung das als konkreten Verbesserungsbedarf benennen.</p>\n<h2 id=\"arbeit\">Auch Abstimmung und Zuarbeit kosten Zeit</h2>\n<p>Für die Entscheidung über eine Betreuung zählen neben externen Kosten auch die Arbeitsstunden im Institut. Wenn jeder Entwurf grundlegend korrigiert werden muss, fehlt möglicherweise Wissen über das Haus oder eine verlässliche Themenabsprache. Wenn Material rechtzeitig vorliegt und Freigaben zügig gelingen, ist das ebenfalls eine relevante Beobachtung.</p>\n<p>Die Besprechung sollte deshalb eine konkrete Folge haben: eine fehlende Angabe ergänzen, die Bildbeschaffung anders organisieren oder ein Thema vorerst zurückstellen. Die Frage an die Betreuung kann schlicht lauten: „Was würden Sie aufgrund dieser Ergebnisse beim nächsten Beitrag ändern – und warum?“</p>","content_text":"Der Anlass entscheidet, welche Beobachtung weiterhilft\n\nBei einer Veranstaltung interessieren Rückfragen und Anmeldungen. Bei einer Stellenanzeige sind passende Bewerbungen und geführte Gespräche wichtig. Nach einer Vorstellung Ihrer Räume können Fragen zeigen, welche Angaben Menschen für einen Besuch noch fehlen.\n\nDiese Beobachtungen gehören neben die Plattformzahlen. Sie müssen nicht jeden Kontakt einer Veröffentlichung zurechnen. Wenn jemand den Beitrag als Anlass nennt, ist das ein konkreter Hinweis. Wenn die Herkunft einer Anfrage unbekannt bleibt, sollte sie auch so behandelt werden.\n\nEine Zahl braucht eine verständliche Bedeutung\n\nBei einem Bericht sollte erkennbar sein, was gezählt wurde: Aufrufe, erreichte Konten, Reaktionen oder tatsächlich eingegangene Anfragen. Der Zeitraum und die Herkunft der Daten gehören dazu. Die Namen der Kennzahlen allein erklären noch nicht, ob dieselbe Person mehrfach eingeht.\n\nEbenso wichtig ist das eingesetzte Werbegeld. Wurde ein Beitrag zusätzlich bezahlt verbreitet, lässt sich seine Reichweite nicht ohne diese Angabe mit einer unbezahlten Veröffentlichung vergleichen. Anzeigenkosten und Kosten der Betreuung sollten getrennt erkennbar bleiben.\n\nDie Veröffentlichungen selbst gehören auf den Tisch\n\nEin gemeinsamer Blick auf den Inhalt erklärt oft mehr als eine Monatssumme. Bei der Einladung wären Thema, Termin und Anmeldung zu prüfen. 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Ein Beitrag über den Abschiedsraum braucht andere Angaben als eine Einladung zum Vorsorgeabend.</p>\n<h2 id=\"raum\">Beispiel: Einen Abschiedsraum verständlich vorstellen</h2>\n<p>Ein Gedankenbeispiel: Ihr Haus möchte zeigen, wie Angehörige in einem eigenen Raum Abschied nehmen können. Dazu passt ein aktuelles Bild des leeren Raumes. Der Text beschreibt die tatsächlich vorhandenen Möglichkeiten und erklärt, wie ein Termin vereinbart wird.</p>\n<p>Die Aussage „Raum für einen persönlichen Abschied“ allein hilft noch wenig. Interessant wird sie durch das, was bei Ihnen konkret möglich ist: Welche Gestaltung können Angehörige besprechen? Welche Fragen lassen sich vor einem Besuch klären? Diese Angaben müssen aus Ihrem Haus kommen und zutreffen.</p>\n<p>Für diesen Beitrag braucht es weder Bilder einer tatsächlichen Abschiednahme noch Angaben zu einem Sterbefall. Der leere Raum und eine verständliche Erklärung können den Zweck bereits erfüllen.</p>\n<h2 id=\"andere-themen\">Bei jedem Thema fehlen andere Informationen</h2>\n<p>Ein Vorsorgeabend braucht Thema, Termin, Ort, mögliche Kosten und einen Anmeldeweg. Eine Stellenanzeige braucht Aufgaben, Arbeitszeit, Voraussetzungen und eine erreichbare Kontaktperson. Ein Teambeitrag sollte erklären, welche Arbeit die vorgestellte Person im Institut übernimmt, sofern sie vorgestellt werden möchte.</p>\n<h2 id=\"abstimmung\">Material und Freigabe gehören zum selben Plan</h2>\n<p>Ein einfacher Redaktionsplan verbindet das Thema mit der benötigten Zuarbeit: Wer liefert die Angaben, woher kommt das Bild, wer prüft den Entwurf und wann muss er vorliegen? Der Veröffentlichungstermin ergibt erst Sinn, wenn diese Vorbereitung möglich ist.</p>\n<p>Bei externer Betreuung lässt sich daran die Arbeitsteilung festmachen. „Wir liefern einen fertigen Text samt Bild“ ist ein anderer Auftrag als „Wir nennen das Thema, Sie führen das Gespräch und erstellen den Entwurf“. Beides kann passen; der Plan sollte den tatsächlichen Auftrag abbilden.</p>\n<h2 id=\"rueckfragen\">Der Beitrag endet nicht mit dem Veröffentlichen</h2>\n<p>Wenn eine Einladung Fragen auslöst, muss eine Antwort rechtzeitig möglich sein. Fehlt nach einer Raumvorstellung immer wieder dieselbe Angabe, kann sie auf der Website ergänzt werden. Dafür braucht es im Haus eine Person, die Rückfragen wahrnimmt und weitergibt.</p>\n<p>In der <a href=\"/downloads/social-media-redaktionsplan.txt\" download>Textvorlage für die Beitragsplanung</a> stehen Thema, Aussage, Material, Freigabe und Kontaktweg nebeneinander. Ein ausgefülltes Beispiel zum Abschiedsraum zeigt den Zusammenhang. Der leere Abschnitt lässt sich für weitere Themen kopieren.</p>","content_text":"Ein leerer Monatsplan verführt dazu, erst einmal Veröffentlichungstermine zu füllen. Für ein Bestattungshaus ist die bessere Ausgangsfrage: Was möchten wir erklären, und was muss ein Leser danach wissen? Ein Beitrag über den Abschiedsraum braucht andere Angaben als eine Einladung zum Vorsorgeabend.\n\nBeispiel: Einen Abschiedsraum verständlich vorstellen\n\nEin Gedankenbeispiel: Ihr Haus möchte zeigen, wie Angehörige in einem eigenen Raum Abschied nehmen können. Dazu passt ein aktuelles Bild des leeren Raumes. Der Text beschreibt die tatsächlich vorhandenen Möglichkeiten und erklärt, wie ein Termin vereinbart wird.\n\nDie Aussage „Raum für einen persönlichen Abschied“ allein hilft noch wenig. Interessant wird sie durch das, was bei Ihnen konkret möglich ist: Welche Gestaltung können Angehörige besprechen? Welche Fragen lassen sich vor einem Besuch klären? Diese Angaben müssen aus Ihrem Haus kommen und zutreffen.\n\nFür diesen Beitrag braucht es weder Bilder einer tatsächlichen Abschiednahme noch Angaben zu einem Sterbefall. Der leere Raum und eine verständliche Erklärung können den Zweck bereits erfüllen.\n\nBei jedem Thema fehlen andere Informationen\n\nEin Vorsorgeabend braucht Thema, Termin, Ort, mögliche Kosten und einen Anmeldeweg. Eine Stellenanzeige braucht Aufgaben, Arbeitszeit, Voraussetzungen und eine erreichbare Kontaktperson. Ein Teambeitrag sollte erklären, welche Arbeit die vorgestellte Person im Institut übernimmt, sofern sie vorgestellt werden möchte.\n\nMaterial und Freigabe gehören zum selben Plan\n\nEin einfacher Redaktionsplan verbindet das Thema mit der benötigten Zuarbeit: Wer liefert die Angaben, woher kommt das Bild, wer prüft den Entwurf und wann muss er vorliegen? Der Veröffentlichungstermin ergibt erst Sinn, wenn diese Vorbereitung möglich ist.\n\nBei externer Betreuung lässt sich daran die Arbeitsteilung festmachen. „Wir liefern einen fertigen Text samt Bild“ ist ein anderer Auftrag als „Wir nennen das Thema, Sie führen das Gespräch und erstellen den Entwurf“. Beides kann passen; der Plan sollte den tatsächlichen Auftrag abbilden.\n\nDer Beitrag endet nicht mit dem Veröffentlichen\n\nWenn eine Einladung Fragen auslöst, muss eine Antwort rechtzeitig möglich sein. Fehlt nach einer Raumvorstellung immer wieder dieselbe Angabe, kann sie auf der Website ergänzt werden. Dafür braucht es im Haus eine Person, die Rückfragen wahrnimmt und weitergibt.\n\nIn der Textvorlage für die Beitragsplanung stehen Thema, Aussage, Material, Freigabe und Kontaktweg nebeneinander. Ein ausgefülltes Beispiel zum Abschiedsraum zeigt den Zusammenhang. 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Daraus ergibt sich eher eine sinnvolle Entscheidung als aus der Sorge, ohne Instagram etwas zu verpassen.</p>\n<h2 id=\"inhalt\">Ein Anlass aus Ihrem Haus gibt dem Beitrag einen Zweck</h2>\n<p>Ein Abschiedsraum lässt sich vorstellen: Wie sieht er aus, welche Möglichkeiten bietet er und wie können Angehörige ihn kennenlernen? Ein Vorsorgeabend lässt sich ankündigen. Bei einer offenen Stelle können die späteren Kolleginnen und Kollegen und die Aufgaben sichtbar werden.</p>\n<p>Allgemeine Gedenksprüche leisten etwas anderes. Sie erklären weder die Arbeit Ihres Instituts noch eine konkrete Möglichkeit für Angehörige. Ob sie zu Ihrem Auftritt gehören sollen, ist eine redaktionelle Entscheidung. Als alleinige Grundlage beantworten sie die genannten Aufgaben nicht.</p>\n<h2 id=\"grundlage\">Eine verständliche Website bleibt eine eigene Aufgabe</h2>\n<p>Ein Beitrag kann Interesse wecken. Wer anschließend Adresse, Leistung oder Kontakt sucht, braucht diese Angaben an einer verlässlichen Stelle. Wenn die Website hier Lücken hat, lohnt es sich, sie zuerst zu schließen. Ein zusätzlicher Kanal beseitigt diese Lücken nicht.</p>\n<p>Umgekehrt muss eine gute Information nicht ausschließlich für Social Media entstehen. Eine verständliche Beschreibung Ihrer Räume auf der Website kann die Grundlage für einen Beitrag bilden. Dann führt der Beitrag zu einer ausführlicheren Auskunft.</p>\n<h2 id=\"betreuung\">Auch mit externer Hilfe bleibt ein Teil bei Ihnen</h2>\n<p>Jemand muss wissen, welche Angaben stimmen, welche Bilder verwendet werden dürfen und wann sich etwas ändert. Bei Rückfragen braucht es eine verlässliche Antwort aus dem Haus. Diese Verantwortung kann eine Agentur nicht allein aus allgemein verfügbarem Material übernehmen.</p>\n<p>Wie viel Arbeit beim Institut bleibt, hängt vom Auftrag ab. Fertige Vorlagen verlangen andere Zuarbeit als ein Besuch mit Fototermin, Gespräch und anschließendem Text. Wenn intern kaum Zeit vorhanden ist, ist genau dieser Unterschied entscheidend.</p>\n<h2 id=\"entscheidung\">Ein begrenzter Versuch kann genügen</h2>\n<p>Sie müssen nicht sofort ein dauerhaftes Veröffentlichungsprogramm aufbauen. Ein abgegrenztes Thema, etwa die Vorstellung eines Raumes, zeigt bereits, wie Material, Abstimmung und Rückfragen funktionieren. Danach lässt sich beurteilen, ob das Haus den Aufwand fortführen möchte.</p>\n<p>Es kann ebenso eine begründete Entscheidung sein, zunächst die Website zu verbessern oder nur zu bestimmten Anlässen zu veröffentlichen. 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Kostenlos und ohne Anmeldung.","language":"de-DE","category":"pietaet.org","author":"Redaktion pietaet.org","content_html":"<section class=\"page-head\"><div class=\"shell\"><nav class=\"breadcrumbs\" aria-label=\"Brotkrumennavigation\"><a href=\"/\">Start</a><span>/</span><span>Über pietaet.org</span></nav><p class=\"eyebrow\">Über pietaet.org</p><h1>Warum es pietaet.org gibt</h1><p class=\"lead\">Wer ein Bestattungsunternehmen führt, entscheidet auch über Software, Werbung und Dienstleistungen. Dabei zählt, welche Unterstützung das eigene Haus tatsächlich braucht, was eine Leistung umfasst und welcher Aufwand damit verbunden ist.</p></div></section>\n<div class=\"shell body-narrow\"><article class=\"prose\">\n<p>Dafür gibt es pietaet.org. Wir sind Bestatter und möchten Fachwissen und wirtschaftliche Hintergründe mit unseren Kolleginnen und Kollegen teilen. Wir greifen Entwicklungen im Bestattungswesen auf, erläutern Zusammenhänge und geben konkrete Ansatzpunkte für eigene Entscheidungen. Dieses Wissen stellen wir kostenlos zur Verfügung.</p>\n<h2>Angebote mit dem eigenen Bedarf abgleichen</h2>\n<p>Eine Software muss zu den benötigten Auskünften und zur Arbeitsweise des Teams passen. Bei einem Marketingauftrag müssen Leistungsumfang, Kosten und die verbleibende Zuarbeit verständlich sein. Social-Media-Zahlen brauchen eine Erklärung, was tatsächlich gezählt wurde und welche Bedeutung das für das Vorhaben hat.</p>\n<p>Die <a href=\"/arbeitshilfen/\">Arbeitshilfen</a> bieten Platz, um Anforderungen und offene Fragen für eine Softwarevorführung oder ein Angebotsgespräch zusammenzustellen.</p>\n<h2>Warum pietaet.org kostenlos ist</h2>\n<p>Wir sind überzeugt, dass Information, Hintergrundwissen und Aufklärung kostenlos zugänglich sein müssen. Deshalb stellen wir unsere Beiträge und Arbeitshilfen kostenlos und ohne Anmeldung zur Verfügung.</p>\n<p>pietaet.org finanzieren wir aus eigenen Mitteln.</p>\n<h2>Unsere Apps: PietätPro, IMTO und Friedhof.city</h2>\n<p>Wir entwickeln außerdem eigene Anwendungen für die Branche. <a href=\"/apps/pietaetpro/\">PietätPro</a> unterstützt die Organisation im Bestattungshaus. <a href=\"/apps/imto/\">IMTO Network</a> verbindet Auftraggeber und Transportpartner für Überführungen. <a href=\"/apps/friedhof-city/\">Friedhof.city</a> bietet Instituten eine regionale Präsenz auf ausgewählten Friedhofsseiten.</p>\n<p>Im Bereich <a href=\"/apps/\">Unsere Apps &amp; Angebote</a> stellen wir Funktionen, Zugang und Konditionen vor.</p>\n</article></div>","content_text":"Start/Über pietaet.org\nÜber pietaet.org\n\nWarum es pietaet.org gibt\n\nWer ein Bestattungsunternehmen führt, entscheidet auch über Software, Werbung und Dienstleistungen. 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Der Digitalisierungsbeitrag erläutert, welche Angaben zusammengehören und weshalb „festgelegt“, „veranlasst“ und „erledigt“ in einer Übersicht unterscheidbar bleiben müssen.</p></div><div class=\"actions\"><a class=\"btn secondary\" href=\"/wissen/digitalisierung/\">Digitale Unterstützung im Bestattungshaus →</a></div></div></section><section class=\"section white\"><div class=\"shell\"><div class=\"section-head\"><div><h2>Eine Software vor der Entscheidung prüfen</h2></div></div><div class=\"prose\"><p>Eine Vorführung sollte die Funktionen zeigen, die Ihr Team benötigt. Zum Vergleich gehören auch zusätzliche Erfassungsarbeit und der Aufwand für Einrichtung und Einarbeitung. Die Besprechungsvorlage bietet Platz für Ihre Anforderungen und offenen Fragen.</p></div><div class=\"actions\"><a class=\"btn secondary\" href=\"/wissen/digitalisierung/software-auswaehlen/\">Softwarevorführung und Einführung vorbereiten →</a><a class=\"text-link\" href=\"/downloads/digitalisierung-checkliste.txt\" download>Besprechungsvorlage herunterladen ↓</a></div></div></section><section class=\"section\"><div class=\"shell\"><div class=\"section-head\"><div><h2>Datenübernahme und späteren Wechsel vorbereiten</h2></div></div><div class=\"prose\"><p>Vor einem Wechsel ist zu klären, welche Daten übernommen werden können, wie das Ergebnis geprüft wird und welche Nacharbeit bleibt. Exportmöglichkeiten und Datensicherung gehören ebenfalls zur Auswahl. Die ausführlichen Informationen unter „Wissen vertiefen“ erläutern Probeimport, Ausgabeformate und Wiederherstellung.</p></div><div class=\"actions\"><a class=\"btn secondary\" href=\"/akademie/#datenuebernahme\">Datenübernahme, Export und Sicherung vertiefen →</a></div></div></section>","content_text":"Start/Digitalisierung\nDigitalisierung\n\nDigitalisierung im Bestattungshaus: Was hilft wirklich?\n\nBei der Auswahl einer Bestattersoftware zählen die benötigten Funktionen ebenso wie Datenübernahme, Einarbeitung und laufende Kosten. Eine Vorführung sollte zeigen, wie Ihr Team Entscheidungen, veranlasste Arbeiten und offene Punkte zum jeweiligen Sterbefall findet und aktualisiert.\n\nEntscheidungen und Bearbeitungsstand überblicken\n\nFestlegung, Zuständigkeit und Bearbeitungsstand sind unterschiedliche Angaben. Der Digitalisierungsbeitrag erläutert, welche Angaben zusammengehören und weshalb „festgelegt“, „veranlasst“ und „erledigt“ in einer Übersicht unterscheidbar bleiben müssen.\nDigitale Unterstützung im Bestattungshaus →\n\nEine Software vor der Entscheidung prüfen\n\nEine Vorführung sollte die Funktionen zeigen, die Ihr Team benötigt. Zum Vergleich gehören auch zusätzliche Erfassungsarbeit und der Aufwand für Einrichtung und Einarbeitung. Die Besprechungsvorlage bietet Platz für Ihre Anforderungen und offenen Fragen.\nSoftwarevorführung und Einführung vorbereiten →Besprechungsvorlage herunterladen ↓\n\nDatenübernahme und späteren Wechsel vorbereiten\n\nVor einem Wechsel ist zu klären, welche Daten übernommen werden können, wie das Ergebnis geprüft wird und welche Nacharbeit bleibt. Exportmöglichkeiten und Datensicherung gehören ebenfalls zur Auswahl. Die ausführlichen Informationen unter „Wissen vertiefen“ erläutern Probeimport, Ausgabeformate und Wiederherstellung.\nDatenübernahme, Export und Sicherung vertiefen →","social_image":"https://pietaet.org/media/auto-c1af25f1f005b8f8f0e2ff86188203e7.jpg","sources":[],"datePublished":"2026-11-06T19:53:20+01:00","dateModified":"2026-11-06T19:53:20+01:00"},{"id":"digital-start","url":"https://pietaet.org/wissen/digitalisierung/","type":"article","title":"Was lässt sich im Bestattungshaus sinnvoll digital unterstützen?","description":"Digitalisierung im Bestattungshaus: Entscheidungen, Zuständigkeiten und offene Aufgaben zum Sterbefall überblicken. Was kann Software dabei unterstützen?","language":"de-DE","category":"Digitalisierung","author":"Redaktion pietaet.org","content_html":"<h2 id=\"ueberblick\">Welche Entscheidungen und Arbeiten gehören zu diesem Sterbefall?</h2>\n<p>Welcher Sarg oder welche Urne ist vorgesehen? Welcher Trauerredner oder Pfarrer? Wird eine Trauerhalle genutzt? Ist eine Verabschiedung direkt am Grab vorgesehen? Müssen Blumen bestellt werden? Was wurde wegen der Rentenabmeldung bereits in die Wege geleitet?</p>\n<p>Diese Angaben müssen dem jeweiligen Sterbefall zugeordnet sein. Dazu gehört, wer welche Arbeit veranlasst hat und was noch offen ist. Gerade wenn mehrere Sterbefälle parallel bearbeitet werden, braucht das Team einen nachvollziehbaren Stand.</p>\n<h2 id=\"stand\">Festgelegt, veranlasst und erledigt müssen unterscheidbar bleiben</h2>\n<p>Eine Übersicht ist nur brauchbar, wenn ihre Angaben eindeutig sind. Aus ihr muss hervorgehen, welche Entscheidung getroffen wurde, was bereits veranlasst ist und welche Arbeit noch aussteht. Zuständigkeit und Bearbeitungsstand sollten in der Aufgabenübersicht getrennt erkennbar sein.</p>\n<p>Die Bezeichnungen in einer Anwendung müssen diesen Unterschied erkennen lassen. „Erledigt“ wäre missverständlich, wenn damit lediglich gemeint ist, dass die Bearbeitung begonnen hat. Welche Angaben und Bezeichnungen das Haus benötigt, sollte in einer Vorführung anhand seiner tatsächlichen Arbeitsweise geklärt werden.</p>\n<p>Bei der Auswahl einer Software ist deshalb die Darstellung dieser Zusammenhänge wichtig: Können die zuständigen Mitarbeitenden erkennen, was zum Sterbefall gehört und wer sich bereits darum gekümmert hat? Lassen sich Änderungen so eintragen, dass der aktuelle Stand verständlich bleibt?</p>\n<h2 id=\"originale\">Die Originalunterlagen bleiben in der Sterbefallakte</h2>\n<p>Die Originalunterlagen liegen in der Sterbefallakte. Eine digitale Übersicht über die Vorbereitung macht diese Unterlagen nicht entbehrlich.</p>\n<p>Für die Anzeige eines Sterbefalls verlangt beispielsweise Berlin die erforderlichen Urkunden grundsätzlich im Original. Diese Auskunft bezieht sich auf das dort beschriebene Verfahren. <a href=\"https://service.berlin.de/dienstleistung/318987/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Quelle: Service Berlin zur Meldung eines Sterbefalls.</a></p>\n<h2 id=\"auswahl\">Zusätzliche Erfassungsarbeit berücksichtigen</h2>\n<p>Prüfen Sie bei der Vorführung, welche Angaben nach der Eingabe in der Anwendung zusätzlich in weiteren Listen gepflegt werden müssen. Diese zusätzliche Arbeit gehört zum Vergleich der Lösungen.</p>\n<p>Die <a href=\"/downloads/digitalisierung-checkliste.txt\" download>Besprechungsvorlage für eine Softwarevorführung</a> bietet Platz für Ihre Anforderungen und offenen Fragen. Weitere Prüfpunkte zu Datenübernahme, Einarbeitung, Kosten und Export finden Sie im <a href=\"/wissen/digitalisierung/software-auswaehlen/\">Softwarevergleich</a>.</p>","content_text":"Welche Entscheidungen und Arbeiten gehören zu diesem Sterbefall?\n\nWelcher Sarg oder welche Urne ist vorgesehen? 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Ob sie Ihr Team entlastet, zeigt sich daran, welche Auskünfte im Alltag leichter verfügbar sind: Was ist zum jeweiligen Sterbefall vorgesehen, wer hat sich bereits worum gekümmert und was bleibt offen?</p>\n<p>Für einen Vergleich brauchen die Vorführungen denselben Ausgangspunkt. Sonst sehen Sie beim einen Anbieter eine gelungene Terminplanung und beim anderen eine ausführliche Dokumenterstellung, ohne die Lösungen an Ihrer eigentlichen Frage messen zu können.</p>\n<h2 id=\"vorfuehrung\">Die Vorführung muss die benötigten Auskünfte zeigen</h2>\n<blockquote><p>Zeigen Sie uns bitte, wie wir bei mehreren Sterbefällen die getroffenen Entscheidungen, die veranlassten Arbeiten und die noch offenen Punkte nachvollziehen. Wie sehen wir, wer sich bereits um eine Aufgabe gekümmert hat, und wie werden Änderungen festgehalten?</p></blockquote>\n<p>Auch bei Aufgaben muss verständlich bleiben, was ihr Status bedeutet.</p>\n<h2 id=\"team\">Die Menschen einbeziehen, die damit arbeiten</h2>\n<p>Büro, Inhaberschaft und Vertretung benötigen nicht immer dieselben Informationen und Berechtigungen. In einer Vorführung sollten die späteren Nutzer deshalb selbst ausprobieren können, wie sie ihren Arbeitsbereich finden, eine Änderung eintragen und einen Fehler berichtigen.</p>\n<p>Ebenso gehört die vorgesehene Nutzung auf den Geräten des Hauses dazu. Was am großen Bildschirm gut lesbar ist, kann auf einem Tablet umständlich sein. Bei einer webbasierten Lösung ist konkret zu klären, welche Arbeit bei einer unterbrochenen Verbindung möglich bleibt.</p>\n<h2 id=\"daten\">Datenübernahme vor dem Wechsel prüfen</h2>\n<p>Im Angebot sollte stehen, welche Daten aus der bisherigen Anwendung übernommen werden können, wer die Übernahme vorbereitet und welche Nacharbeiten im Institut bleiben. Die Übernahme vorhandener Vorlagen und notwendige Anpassungen gehören ebenfalls in die Leistungsbeschreibung.</p>\n<p>Lassen Sie sich die Übernahme anhand eines Probeimports zeigen. Prüfen Sie dabei, ob Inhalte vollständig ankommen und ihre Zuordnungen erhalten bleiben. Fehlende Angaben, fehlerhafte Zuordnungen und erforderliche Nacharbeiten sollten vor der endgültigen Umstellung geklärt sein.</p>\n<p>Ausführliche Hinweise zu Probeimport, Datenexport und Sicherung finden Sie unter <a href=\"/akademie/#datenuebernahme\">„Wissen vertiefen“</a>.</p>\n<h2 id=\"einfuehrung\">Der Preis der Anwendung ist nur ein Teil der Einführung</h2>\n<p>Einrichtung, Vorlagenanpassung, Einweisung und die Kontrolle übernommener Daten kosten Zeit. Im Angebot sollte stehen, welche Unterstützung enthalten ist und welche Aufgaben im Institut bleiben. Für den Übergang muss feststehen, ab wann welche Fassung verbindlich geführt wird.</p>\n<p>Eine längere doppelte Erfassung in altem und neuem System kann gerade die Mehrarbeit erzeugen, die Sie vermeiden möchten. Falls sie für die Umstellung nötig ist, braucht sie einen begrenzten Zweck und einen festgelegten Abschluss.</p>\n<h2 id=\"wechsel\">Auch Sicherung und Ausstieg gehören zur Auswahl</h2>\n<p>Eine Datensicherung ist nur dann als Hilfe einschätzbar, wenn sich erklären lässt, wie nach einem Fehler wiederhergestellt wird und wer dafür zuständig ist. Für einen späteren Wechsel sind Datenformate, Dokumentexport, erhaltene Zuordnungen und mögliche Kosten wichtig. Eine Beispieldatei ist dabei aussagekräftiger als die bloße Zusage „Export möglich“.</p>\n<p>Am Ende steht eine überschaubare Gegenüberstellung: Welche Aufgaben funktionieren wie benötigt, wo bleibt Zusatzarbeit, welche Fragen sind offen? Zusammen mit Einführung, Kosten und der Einschätzung des Teams ergibt das eine bessere Entscheidungsgrundlage als die Zahl der Funktionen.</p>","content_text":"Eine Funktionsliste verrät, was eine Anwendung anbietet. 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Wie sehen wir, wer sich bereits um eine Aufgabe gekümmert hat, und wie werden Änderungen festgehalten?\n\nAuch bei Aufgaben muss verständlich bleiben, was ihr Status bedeutet.\n\nDie Menschen einbeziehen, die damit arbeiten\n\nBüro, Inhaberschaft und Vertretung benötigen nicht immer dieselben Informationen und Berechtigungen. In einer Vorführung sollten die späteren Nutzer deshalb selbst ausprobieren können, wie sie ihren Arbeitsbereich finden, eine Änderung eintragen und einen Fehler berichtigen.\n\nEbenso gehört die vorgesehene Nutzung auf den Geräten des Hauses dazu. Was am großen Bildschirm gut lesbar ist, kann auf einem Tablet umständlich sein. Bei einer webbasierten Lösung ist konkret zu klären, welche Arbeit bei einer unterbrochenen Verbindung möglich bleibt.\n\nDatenübernahme vor dem Wechsel prüfen\n\nIm Angebot sollte stehen, welche Daten aus der bisherigen Anwendung übernommen werden können, wer die Übernahme vorbereitet und welche Nacharbeiten im Institut bleiben. Die Übernahme vorhandener Vorlagen und notwendige Anpassungen gehören ebenfalls in die Leistungsbeschreibung.\n\nLassen Sie sich die Übernahme anhand eines Probeimports zeigen. Prüfen Sie dabei, ob Inhalte vollständig ankommen und ihre Zuordnungen erhalten bleiben. Fehlende Angaben, fehlerhafte Zuordnungen und erforderliche Nacharbeiten sollten vor der endgültigen Umstellung geklärt sein.\n\nAusführliche Hinweise zu Probeimport, Datenexport und Sicherung finden Sie unter „Wissen vertiefen“.\n\nDer Preis der Anwendung ist nur ein Teil der Einführung\n\nEinrichtung, Vorlagenanpassung, Einweisung und die Kontrolle übernommener Daten kosten Zeit. Im Angebot sollte stehen, welche Unterstützung enthalten ist und welche Aufgaben im Institut bleiben. Für den Übergang muss feststehen, ab wann welche Fassung verbindlich geführt wird.\n\nEine längere doppelte Erfassung in altem und neuem System kann gerade die Mehrarbeit erzeugen, die Sie vermeiden möchten. 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